Hamburger Persönlichkeiten -
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Johann Georg Mönckeberg  
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Geboren 22. August 1839
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. März 1908
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

 

 
Lokale Referenzen Mönckebergstraße, Altstadt, seit 1908
 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 3. Juli 1876 - 27. März 1908
Bürgermeister/in: 1. Januar 1890 - 31. Dezember 1890
Bürgermeister/in: 14. November 1892 - 31. Dezember 1893
Bürgermeister/in: 1. Januar 1896 - 31. Dezember 1896
Bürgermeister/in: 1. Januar 1899 - 31. Dezember 1899
Bürgermeister/in: 1. Januar 1902 - 31. Dezember 1902
Bürgermeister/in: 15. Juli 1904 - 31. Dezember 1905
Bürgermeister/in: 1. Januar 1908 - 27. März 1908
Anfang

 
Otto Wilhelm Mönckeberg  
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Geboren 02. August 1843
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. Juni 1893
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Otto Mönckeberg wurde am 2.8.1843 in Hamburg geboren und stammte aus einer bedeutenden Hamburger Familie. Sein Großvater war der Jurist und Senator Johann Georg Mönckeberg und sein Vetter der Jurist und Bürgermeister Johann Georg Mönckeberg. Er heiratete Antoine von Melle, Tochter des Senators Emil von Melle und Schwester des Senators Werner von Melle. Seine Schwiegermutter war Maria Geffcken, Tochter des Senators Heinrich Geffcken und Schwester von Friedrich Heinrich Geffcken.
Mönckeberg studierte Rechtswissenschaften und wurde 1873 in den Hamburgischen Staatsdienst übernommen. 1877 wurde er Richter am Niedergericht und 1881 ernannte man ihn zum Landgerichtsdirektor.
1880 wurde er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, wo man ihn 1885 zum Präsidenten wählte. Sieben Jahre blieb er in diesem Amt, bis er im November 1892 in den Senat gewählt wurde.
Er verstarb am 14.6.1893 in Hamburg.
 
Literaturhinweise Otto Mönckeberg_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
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Jürgen Friedrich Mondientz  
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Geboren 25. Februar 1791
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juli 1840
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Jürgen Friedrich Mondientz, geb. 25.02.1791 in Hamburg, gest. 18.07.1840 ebd., Sohn des Kaufmanns Jacob Ludwig Mondientz und der Anna Catharina Weißen. Laufbahn bei der Polizei in Hamburg, seit 1826 Ober-Polizeivogt. 03.06.1817 Heirat mit Anna Maria Friederike Pemöller (Staatsarchiv Hamburg, genealogische Sammlungen: Stammtafel Mondientz). 
Kategorien Justiz
Funktionen
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Egon Monk  
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Geboren 18. Mai 1927
Geburtsort Berlin 
Gestorben 28. Februar 2007
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Egon Monks Betätigungsfelder waren der Film, das Fernsehen und das Theater. Seit 1957 lebte der in Berlin aufgewachsene Monk in seiner Wahlheimat Hamburg. Ihr bescherte er in den frühen 1960er Jahren den Ruf, Sitz einer „zweiten Hamburgischen Dramaturgie“ zu sein. Nach Lessings reformerischer Leistung auf dem Gebiet des Dramas in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, verhalf Monk dem damals noch jungen Fernsehspiel zu großer künstlerischer Anerkennung. Nur acht Jahre, von 1960 bis 1968, leitete Egon Monk die Hauptabteilung Fernsehspiel beim NDR. Doch in dieser Zeit entstanden rund 150 Fernsehspiel-Produktionen, von denen "Anfrage" (1962), "Schlachtvieh" (1963), "Mauern. Von Vätern und Söhnen" (1963), "Wilhelmsburger Freitag" (1964) und "Ein Tag. Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager" (1965) zu den Highlights der bundesrepublikanischen Fernsehgeschichte gehören. 1968 folgte ein kurzes Intermezzo als Intendant des Hamburger Schauspielhauses und danach eine produktive Phase als freiberuflicher Filmemacher. 
Kategorien Medien
Funktionen Filmregisseur/in: -
Intendant/in: -
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Hinricus de Monte  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1413 - 1451
Anfang

 
Hinricus de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1356 - 1380
Anfang

 
Johannes de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1325 - 1328
Anfang

 
Nicolaus de Monte  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1341 - 1344
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Max Mörck  
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Geboren 24. Januar 1883
Geburtsort Flensburg 
Gestorben 07. August 1959
Todesort  
Kurzbiographie Dem Besuch Max Mörcks in der Oberrealschule in Flensburg folgen eine vierjährige Ausbildung in einer Flensburger Reederei, eine zweijährige Tätigkeit in Schottland und eine vierjährige Tätigkeit in Antwerpen bei verschiedenen Schifffahrtsfirmen. 1908 trat Mörck in die Bugsier- und Bergungs-AG in Hamburg ein, erhielt 1909 Prokura und wurde ein Jahr später in den Vorstand berufen. Bis 1927 war er Direktor dieses Unternehmens. Am 16. Juni 1926 gründete er seine eigene Firma, Max Mörck, eine Reederei und Maklerfirma. Die 1924 von ihm mitbegründete DESAG (Deutsche Schiffsausrüstung AG, Kiel-Holtenau) übernahm er 1928 als Alleininhaber. Am 17. Dezember 1928 wurde Mörck zum Mitglied der Handelskammer gewählt und blieb es siebzehn Jahre hindurch. Mit seiner Bestellung durch den Präsidenten des Senats war Mörck am 20. Juni 1945 der erste Präses einer nach demokratischen Prinzipien wieder aufzubauenden Handelskammer. Doch bereits am 17. November 1945 musste er auf Befehl der Militärregierung von Bürgermeister Petersen wieder entlassen werden.  
Lebensbeschreibungen Max Mörck.pdf
Podcasts Mörck Max.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1945 - 1945
Reeder: -
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Joachim Morgenweg  
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Geboren 09. Dezember 1666
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 05. Januar 1730
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Morgenweg besuchte das Johanneum und das Akademische Gymnasium, wo er auch in die Grundlagen des Hebräischen und der rabbinischen Literatur eingeführt wurde. 1689 bezog er die Universität Leipzig, um dort Theologie zu studieren. 1693–1697 war Morgenweg Katechet (Religionslehrer) und Sonntagsprediger am Hamburger Zuchthaus, 1697–1698 zweiter Pfarrer zu Sülfeld (heute Krs. Segeberg) und schließlich von 1698 bis zu seinem Tode Pastor am Hamburger Waisenhaus. Während seiner Amtszeit machte Morgenweg – nicht immer zur Freude der Verwaltung – Reformvorschläge für diejenige Einrichtung, die er geistlich betreute. An den kirchenpolitischen Zänkereien um den Pietismus, die um 1700 in Hamburg öffentlichkeitswirksam ausgetragen wurden, scheint sich Morgenweg, obwohl theologisch hoch gebildet, nicht beteiligt zu haben. Morgenweg veröffentlichte nur sehr wenig, doch waren seine Editionen der Heiligen Schrift nach Luthers Übersetzung, die zwischen 1707 und 1732 herauskamen, in Hamburg und Umgebung als Familienbibeln geschätzt. Morgenweg betätigte sich auch als Bücher- und Kunstsammler. In erster (heimlich geschlossener, nicht standesgemäßer) Ehe war er mit seinem Beichtkind, der Prinzessin Juliane Luise von Ostfriesland (1657–1715), verheiratet, in zweiter Ehe ab 1716 mit der Pfarrerstochter Juliane Luise Jensen.Das Bild zeigt Titelblatt und Frontispiz eines Exemplars der von Morgenweg herausgegebenen Luther-Bibel in der Ausgabe von 1713. Sie stammt aus der Familie des Staders Pastors Johann Hinrich Mutzenbecher (1731-1772/ Nordkirchenibliothek, Signatur Mi 3152).

 

 
Literaturhinweise Morgenweg.Joachim.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen
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Karl (Carl) Muck  
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Geboren 22. Oktober 1859
Geburtsort Darmstadt 
Gestorben 03. März 1940
Todesort Stuttgart 
Kurzbiographie Karl Muck war von 1922 bis 1933 Leiter der Hamburger Philharmonie.

Er war ein Orchesterleiter von internationalem Renommee, arbeitete in Berlin und Amerika und galt als führender Wagnerinterpret seiner Zeit. In Bayreuth war Muck fast 30 Jahre für das Festspielorchester verantwortlich und leitete von 1901 bis 1930 fast sämtliche Parsifal-Aufführungen.

Als Leiter der Hamburger Philharmonie gehörte Muck von 1922 bis 1933 zu den wichtigsten Repräsentanten des Musiklebens der Hansestadt. Unter seiner Regie öffneten sich das Philharmoniker dem zeitgenössischen Repertoire. Für seine musikalischen Verdienste wurde er 1928 mit der erstmals von Senat verliehenen Johannes-Brahms-Medaille geehrt.

Der Platz vor der Musikhalle trug seit 1934 seinen Namen, wurde jedoch am 3. April 1998 in Johannes-Brahms-Platz umbenannt – zum 100. Geburtstag des in Hamburg geborenen Komponisten. Zuvor hatte die Arbeitsgruppe Exilmusik am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg die Legende von dem angeblich mit den Nazis zerstrittenen Dirigenten Muck widerlegt. Demnach war Muck statt dessen „einer der ersten Anhänger Adolf Hitlers“, der aus seiner Verehrung für Hitler keinen Hehl gemacht hatte.  
Kategorien Musik
Funktionen Orchesterleiter/in: -
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Dr. Friedrich Theodor Müller  
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Geboren 01. Mai 1821
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 16. April 1880
Todesort Montreux 
Kurzbiographie Friedrich Müller wurde am 1.5.1821 in Hamburg geboren und promovierte in dem Fach Rechtswissenschaften an der Universität in Heidelberg. Danach ließ er sich in Hamburg als Anwalt nieder. 1845 wurde er Mitglied der Patriotischen Gesellschaft und trug mit Veröffentlichungen zu politischen Fragen zu den damaligen Diskussionen bei. Dazu gehörten mehrere Rechtsgutachten zu den Beschlüssen des Senats. Er wurde in die Hamburger Konstituante gewählt und 1859 in die Hamburgische Bürgerschaft. Jedoch verließ er diese im selben Jahr wieder, um Sekretär des Bürgerausschusses zu werden. 1861 wurde er zum Senatssekretär berufen und 1862 in den Hamburger Senat gewählt. Diesem gehörte er bis 1869 an. Hier war er Mitglied des Militärdepartments sowie von 1865 bis 1867 Landherr von Ritzebüttel. Nach seinem Austritt aus dem Senat wurde er in die Schuldeputation gewählt. Müller starb am 16.4.1880 in Montreux. 
Literaturhinweise Friedrich Theodor Müller_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
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Georg Müller  
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Geboren 02. August 1595
Geburtsort Kiel 
Gestorben 02. März 1662
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 12.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Heinrich August Müller  
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Geboren 16. November 1832
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Januar 1903
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Über Heinrich August Müllers Lehrzeit ist nur bekannt, dass er die Handlung erlernt hat. Bis 1857 wohnte und arbeitete er als Kaufmann in Glasgow, kehrte jedoch nach dem Tod seines Vaters am 3. Mai 1857 noch im selben Jahr nach Hamburg zurück, um dessen Geschäft zu übernehmen. Am 1. September 1857 wurde er als alleiniger Inhaber der Firma Franz Theodor Müller ins Handelsregister eingetragen, nachdem er zuvor den Bürgereid abgelegt hatte. Diese Firma trat am 1. Januar 1859 in Liquidation. Zusammen mit Gustav Adolph Lappenberg gründete er am 1. Januar 1859 die Firma Lappenberg & Müller, für die er 1869 in die Schweiz, nach Italien, Frankreich und Österreich reiste. Nach dem Ausscheiden Lappenbergs war er 1878 deren alleiniger Inhaber, bis das Geschäft am 30. April 1880 aufgelöst wurde. Am 30. Dezember 1871 wurde Müller zum Mitglied der Handelskammer gewählt. Das Präsidiat führte er 1876. Als Mitglied der Handelskammer gehörte er der Stempelsektion der Deputation für indirekte Steuern an (1872 und 1873), 1874 der Sektion für Zoll und Akzise der gleichen Deputation. In der Deputation für Handel und Schifffahrt und in der Bankdeputation vertrat er die Handelskammer in den Jahren 1875 und 1876. In einer gemeinschaftlichen Sitzung der Handelskammermitglieder und der Altadjungierten wurde Müller am 24. September 1873 in die Bürgerschaft gewählt, in der er bis Ende 1876 verblieb. Nach seinem Ausscheiden aus der Handelskammer war Müller von 1878 bis 1885 als Handelsrichter tätig. 
Podcasts Müller Heinrich August.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1876 -
Bürgerschaftsmitglied: 24. September 1873 - 31. Dezember 1876
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Heinrich W. Müller  
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Geboren 06. Mai 1876
Geburtsort Estebrügge 
Gestorben 31. Oktober 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1876 geboren in Estebrügge; Er ist in Altona ansässig, wo auch sein Arbeitsschwerpunkt liegt; In der Weimarer Republik wendet er sich mit seinen Geschosswohnbauten dem Neuen Bauen zu; 1945 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen HeinrichWMüllerWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Jacob Mumsen  
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Geboren 13. August 1737
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Juni 1819
Todesort Altona bei Hamburg 
Kurzbiographie
Jacob Mumsen war Arzt und Schriftsteller.
1766 schloss er in Leipzig sein Studium mit der Promotion ab. Daraufhin betätigte er sich in Hamburg (1766-1784), Kopenhagen (1784-1789) und ab 1789 im dänischen Altona als Physikus. Hier begann Mumsen medizinische Schriften zu veröffentlichen, zusätzlich betätigte er sich als Übersetzer. Ab 1789 war er zum Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften berufen.
 
Lokale Referenzen
Jacob Mumsen wurde 1757 in Hamburg - im Alter von 20 Jahren - von der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Freimaurer aufgenommen. Als Student ließ er sich in Leipzig ein zweites Mal zum Freimaurer aufnehmen. Zurück nach Hamburg wurde er Mitglied der Loge "Absalom zu den drei Nesseln". 1771 wechselte er in die Loge "Zu den drei Rosen", in der er am 7. Dezember des selben Jahres zum Meister erhoben wurde. Hier wurde er 1773 zum Logenmeister erwählt - dieses Amt hatte er bis 1790 inne. Am 1. August 1777 stiftete Mumsen die Andreas-Loge "Fidelis", deren erster Wortführender Meister er bis 1780 war. Von 1783 bis 1800 war Mumsen Provinzial-Großmeister der "Provinzialloge von Niedersachsen". Zusammen mit seinem Bruder Dietrich Mumsen war er Landes-Großmeister der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland".
In Hamburg pflegte Mumsen enge Freundschaft mit den Freimaurern Johann Georg Büsch, Matthias Claudius, Friedrich Gottlieb Kloppstock, Gottlieb Friedrich Ernst Schönborn, um nur einige zu nennen.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1950 ist in Altona die nach ihm benannte Mumsenstraße
 
Kategorien Literatur
Funktionen
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Hermann Rudolf Münchmeyer  
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Geboren 30. Juni 1875
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Juni 1950
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Der 1845 gegründeten Außenhandels- und Bankfirma H. Münchmeyer (seit 1855 Münchmeyer & Co.) gelang durch den Ausbau der von Carl Georg Heinrich Franz Hermann Münchmeyer zuvor auf Haiti angebahnten Handelsbeziehungen, die später den gesamten westindischen Raum einbezogen, der Einstieg in die Gruppe der merchant bankers. Alwin Münchmeyer, der Sohn, war von 1869 bis 1895 erfolgreicher Partner (von 1884-1895 auch Mitglied der Handelskammer; sein Vater Hermann von 1864-1866). Seit dem 2. Juli 1900 war der Enkel des Gründers, Hermann Rudolf Münchmeyer, Teilhaber der Firma Münchmeyer & Co., seit 1909 Alleininhaber. Münchmeyer war Handelsrichter und Steuerschätzungsbürger, als er am 31. Dezember 1913 in die Handelskammer gewählt wurde, deren Präsidiat er vom 2. Januar 1923 bis zum 3. Januar 1927 übernahm und die er in diesen Jahren auch in der Deputation für Handel, Schifffahrt und Gewerbe vertrat. Münchmeyer, der 1938 mit der Goldenen Denkmünze für seine 25jährige Kammerzugehörigkeit geehrt worden war, wollte Mitte 1938 aus dem Plenum ausscheiden, jedoch gelang es dem Präses de la Camp, ihn zu bewegen, bis zum Ende des Krieges zu bleiben. Im Januar 1948 zwang ihn sein Gesundheitszustand zum Ausscheiden. 
Lebensbeschreibungen Hermann Rudolf Münchmeyer.pdf
Podcasts Münchmeyer Hermann Rudolph.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1923 - 1927
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Prof. Dr. Robert Münzel  
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Geboren 11. September 1859
Geburtsort Wiesbaden 
Gestorben 11. Juli 1917
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Robert Münzel studierte seit 1878 Klassische Philologie und Geschichte an der Universität Bonn. Er schloss sein Studium 1883 mit der Promotion und 1884 mit der Prüfung für das höhere Lehramt ab. Danach trat er in den preußischen Bibliotheksdienst ein und gelangte in leitende Tätigkeiten an den Universitätsbibliotheken in Marburg (1891) und Berlin (1900), jeweils als Stellvertreter des Direktors. An seiner Berufung auf die Stelle des Direktors der Stadtbibliothek Hamburg im Jahre 1902, ein Amt, das er bis 1917 ausübte, hatte Werner von Melle wesentlichen Anteil. Unter Münzels Leitung erfuhr die Bibliothek zahlreiche Veränderungen und wurde auf die künftige Rolle einer Universitätsbibliothek vorbereitet. Münzel genoss im geistigen Leben Hamburgs hohes Ansehen und war in eine Reihe bibliotheksspezifischer, wissenschaftlicher und kultureller Projekte involviert. 
Literaturhinweise MünzelRobert.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
Anfang

 
Hinrick Murmester  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1466 - 1481
Anfang

 
Hermann Franz Matthias Mutzenbecher  
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Geboren 17. Juni 1855
Geburtsort Eppendorf 
Gestorben 29. September 1932
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1872 begann HFM, wie er von vielen Nahestehenden genannt wurde, seine Ausbildung in der Hamburger Export- und Importfirma Ad. Tesdorpf & Co. 1877 wechselte er als deren Angestellter nach London, wo seine Lehrfirma ebenfalls einen Sitz hatte. 1881 gründete er dann das Assekuranzgeschäft H. F. M. Mutzenbecher, in das 1894 auch sein Bruder Franz eintrat. Mit ihm zusammen hatte er ein Jahr zuvor die Firma H. Mutzenbecher jr. mit Filialen in New York, London, St. Petersburg und Paris etabliert. 1901 wurde HFM Direktor und Vorstandsmitglied der von ihm mitbegründeten Albingia Versicherungsgesellschaft. Zudem hatte er bei drei weiteren Versicherungsunternehmen den Posten des Direktors inne. Außerdem war er Mitglied des Aufsichtsrats der Europäischen Lloyd Versicherungsgesellschaft und der ebenfalls von ihm mitbegründeten Hamburg-Mannheimer Versicherungsgesellschaft. In den Jahren 1909 bis 1912 ließ er zusammen mit seinem Bruder das vom Architekten Georg Radel entworfene Europahaus am heutigen Ballindamm als Geschäftshaus für die Mutzenbecher-Gesellschaften erbauen. Dieses wurde 2003 abgerissen, um für die Europa Passage Platz zu schaffen. Ausführliche Biographie 
Literaturhinweise Literatur zu Hermann Mutzenbecher.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Henri Nannen  
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Geboren 25. Dezember 1913
Geburtsort Emden 
Gestorben 13. Oktober 1996
Todesort Hannover 
Kurzbiographie Henri Nannen ist Gründer des Hamburger Nachrichtenmagazins „Stern“. Die Zeitschrift erschien ab August 1948, zunächst in Hannover, später in Hamburg. Obwohl Henri Nannen seine Anteile am „Stern“ bis 1951 verkaufte, vor allem an den Verleger Gerd Bucerius, blieb Nannen dem „Stern“ als Chefredakteur und Herausgeber bis in die 1980er Jahre verbunden. Erst 1983 zog er sich aus dem aktiven Journalismus zurück, nachdem die damals im „Stern“ veröffentlichten „Hitler-Tagebücher“ sich als Fälschungen entpuppten. Nichtsdestotrotz zählte Henri Nannen zu den angesehensten Journalisten der deutschen Nachkriegszeit, der den „Stern“ zu einem der großen Magazine in der deutschen Zeitschriftenlandschaft machte. Die renommierte Hamburger Journalistenschule „Henri Nannen“ trägt seinen Namen.
 
Lebensbeschreibungen Henri Nannen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Nannen.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Verleger/in: -
Anfang

 
Christopher Heinrich Nasemann  
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Geboren 12. Mai 1792
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. Juni 1861
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christopher Heinrich Nasemann, geb. 12.5.1792 in Hamburg, gest. 29.6.1861 ebd., Sohn des Hamburger Bäckermeisters Johann Heinrich Georg Nasemann und der Sophie Ulrike Melling. Nach Bäckerlehre bei seinem Vater 1813 Grobbäckermeister, 1828 Major des Bürgermilitärs, 1830 Ältermann der Grobbäcker-Brüderschaft in Hamburg. 14.7.1814 Heirat mit der Hamburger Arzttochter Johanna Elisabeth Jänisch. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
Anfang

 
Emil Naucke  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Sport
Funktionen
Anfang

 
Britta Neander  
Abbildung
Geboren 1956
Geburtsort  
Gestorben 2004
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
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Franz Heinrich Neddermeyer  
Abbildung
Geboren 10. April 1790
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Oktober 1849
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Franz Heinrich Neddermeyer, geboren 10.4.1790 in Hamburg, gestorben 7.10.1849 ebd., Sohn des Apothekers Joachim Bertram Neddermeyer und der Friederika Gossler. Nach Landwirtschaftslehre bis 1816 als Gutsverwalter in Schleswig-Holstein und Jütland tätig, dann Rückkehr nach Hamburg und hier seit 1820 Kanzlist des Hamburger Senats. Vermählt 21.4.1821 mit Edel Margaretha Bang. 
Lokale Referenzen Neddermeyerstieg, Billstedt, seit 1948
 
Kategorien Politik
Funktionen
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Georg Neidlinger  
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Geboren 12. Mai 1839
Geburtsort Weinheim 
Gestorben 18. April 1920
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Georg Neidlinger verließ um 1856 das rheinhessische Weinheim und ging in die USA, wohin bereits zwei seiner älteren Brüder ausgewandert waren. Es gelang ihm, wie diese in die Singersche Nähmaschinenfabrik, die Singer Manufactoring Company in New York, einzutreten. 1860 wurde Neidlinger ausgewählt, den Vertrieb der Nähmaschinen in Deutschland zu organisieren. Zu diesem Zweck ließ er sich in Hamburg nieder, wo er in den folgenden Jahren außerordentlich erfolgreich arbeitete: 15 Jahre nachdem er die eigenständige Firma Singer Generalvertretung Georg Neidlinger gegründet hatte, verfügte er über das dichteste Nähmaschinenfilialnetz in Europa – allein in Deutschland besaß er 214 Filialen. Sein Geschäftsgebaren gegenüber den Vertretern der deutschen Nähmaschinenfabriken war wenig zimperlich, für Singer war er jedoch unersetzlich. Neidlinger war ein hervorragender Organisator und entwickelte die Singer-Nähmaschine permanent weiter. Ohne ihn hätte Singer nicht den außerordentlichen Bekanntheitsgrad in Europa erreicht. Als 1895 mit Gründung der Singer Nähmaschinen AG in Hamburg Neidlingers Verkaufsgesellschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, trat er in deren Vorstand ein. Ab 1885 hatte er an der Admiralitätsstraße ein Geschäftshaus errichten lassen, das als Kontor und Lager für seinen Nähmaschinen-Vertrieb diente und bis heute seinen Namen trägt, das sogenannte "Neidlingerhaus". 1904 ließ Neidlinger an der Ecke Jungfernstieg/Alsterarkaden an der Stelle des ehemaligen Hotel St. Petersburg ein weiteres Geschäftshaus errichten, das zeitgenössisch ebenfalls als Neidlinger-Haus bekannt war, nach mehreren Umbauten bis 1951 nun aber nicht mehr unter diesem Namen firmiert. In Hamburg und seiner Heimatstadt Weinheim war er in eine Reihe kultureller und sozialer Projekte involviert: So zählte er zu den finanziell am stärksten engagierten Gründeraktionären des Deutschen Schauspielhauses, welches 1900 eröffnet wurde. 
Lokale Referenzen Neidlingerhaus an der Admiralitätsstraße/Michaelisbrücke
 
Literaturhinweise GeorgNeidlinger.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Rolf Nesch  
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Geboren 07. Januar 1893
Geburtsort (Ober)Esslingen 
Gestorben 27. Oktober 1975
Todesort Oslo 
Kurzbiographie

1919 reiste Rolf Nesch das erste Mal nach Hamburg, um seinen Freund, den Hamburger Kaufmann Carl Vincent Krogmann, zu besuchen. Durch diese Freundschaft fand er in der Hansestadt schnell Anschluss an deren kulturelle Kreise, sodass er sich in der folgenden Zeit jährlich in Hamburg aufhielt, bis er 1929 nach Hamburg zog. Bevor er nach Hamburg umgezogen war, hatte er ein Studium der bildenden Künste absolviert. 1924 hatte er mehrere Wochen mit Ernst Ludwig Kirchner zusammengearbeitet, der ihm das Herstellen von Druckgraphiken beibrachte. In seiner Zeit in Berlin setzte sich Rolf Nesch kritisch mit dem Expressionismus auseinander, wobei er nach Innovationen mittels Experimenten mit Malgründen und Stilmitteln suchte. In Hamburg angekommen, malte er vorwiegend Stadt- und Hafenansichten, St.-Pauli Szenen als auch verschiedene Figurenkompositionen. Die angefertigten Kunstwerke waren von einem schnellen Stilwandel geprägt, der von offener dynamischeren Fleckigkeit zu festkontuierter Großflächigkeit verlief/wandelte.  Im April 1930 unternahm er erste Versuche, seine Werke abstrakter zu gestalten, wobei ihn Max Sauerlandt unterstützte. Im Anschluss daran blieb er bei abstrahierten Naturformen und Formzeichensetzungen an Stelle von Abbildern. Auch begann er die Druck-Platten durchzuätzen und nichtdruckende Partien als Stilmittel einzusetzen. Gleichzeitig entwickelte er Materialbilder, die eine Mischform aus Bild, Mosaik und Relief darstellten und für die er eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien wie Draht, Marmor und Kork, verwendete. Ab 1937 fertigt er zunehmend Bildhauerarbeiten an, die einen Bezug auf das Zeitgeschehen nehmen, wie „Frierende“, „Fliegeralarm“, „Der totale Krieg“. Auch sein Triptychon „Sebastian“ 1941 und die Vierblatt-Radier-Serie „Gott Vater“ von 1941/42 sind als Kommentare zum Weltkrieg zu verstehen. 

 
Lebensbeschreibungen Rolf Nesch.pdf
Literaturhinweise Rolf Nesch.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Bildhauer/in: -
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Paul Neumann  
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Geboren 20. Juni 1880
Geburtsort Chemnitz 
Gestorben 17. August 1961
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Paul Neumann, geboren am 20.06.1880 in Chemnitz, gestorben am 17.08.1961 in Hamburg, Sohn eines Sängers. Als Schriftsteller in Hamburg tätig. Engagiert in der Arbeiterbildungspolitik; 1923 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1925 Senator, 1933 des Amtes enthoben. Seit 1938 Leiter des Volksliedarchivs der Hansestadt Hamburg. 
Kategorien Politik
Literatur
Funktionen Senator/in: 1925 - 1933
Bürgerschaftsmitglied: 1921 - 1933
Autor/in: -
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Prof. Georg Balthasar Ritter von Neumayer  
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Geboren 21. Juni 1826
Geburtsort Kirchheimbolanden/Pfalz 
Gestorben 24. Mai 1909
Todesort Neustadt an der Hardt 
Kurzbiographie Georg Balthasar Neumayer, seit 1900 Ritter von Neumeyer, war ein Geophysiker und Polarforscher. Nach dem Studium in München und der Promotion leitete er von 1857 bis 1864 das Flagstaff Observatorium für Geophysik, Magnetismus und Nautik in Melbourne und unternahm in diesen Jahren zahlreiche Expeditionen und Vermessungen im Inneren Australiens. Nach freier Forschungstätigkeit war er in den Jahren 1872 bis 1876 am Hydrographischen Amt in Berlin angestellt. 1876 gründete er die Deutsche Seewarte in Hamburg und leitete sie bis 1903 als Direktor. 1881 wurde er zum Professor und Geheimrat ernannt. 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Erdmann Neumeister  
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Geboren 12. Mai 1671
Geburtsort Üchtritz/Thüringen 
Gestorben 18. August 1756
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Erdmann Neumeister, geboren 12.05.1671 in Üchtritz/Thüringen, gestorben 18.08.1756 in Hamburg. Nach theologischem Studium in Leipzig als Prediger in Bibra bei Naumburg, am Hof zu Sachsen-Weißenfels und in Sorau/Niederlausitz tätig. Seit 1715 Hauptpastor an der Jacobikirche in Hamburg. 24.11.1697 Heirat mit Johanna Elisabeth Meister. Bedeutender Kirchenlieddichter des Spätbarock, Verfasser zahlreicher geistlicher Kantaten, die u. a. von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach vertont wurden. 
Kategorien Musik
Literatur
Religion
Funktionen Dichter/in: -
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Emil Neupert  
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Geboren 24. November 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Juni 1962
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1878 geboren in Hamburg; Eigens Architekturbüro in der Kaiserzeit; Beteiligt an dem Bau der Großwohnsiedlung Jarrestadt; Er erbaut ein Kontorhaus; 1962 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen EmilNeupertWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Peter Neve  
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Geboren 31. Mai 1906
Geburtsort Kiel (Schleswig-Holstein) 
Gestorben 25. September 1985
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1925-1927 Besuch der Kunstgewerbeschule in Kiel, Tiefbauschule Rendsburg, Höhere Schule für Hoch- und Tiefbau Hamburg 1927-1929 Mitarbeiter bei Karl Schneider in Hamburg 1931 Gründung eines eigenen Büros 1933 17 Hamburger Architekten vereinigen sich zur "Baustube", darunter Konstanty Gutschow, Richard Laage, Herbert Sprotte und Peter Neve). Ende Juli 1933 wird die Baustube von der Stadt aufgelöst 1935 Partnerschaft mit Herbert Sprotte um 1939 Als Architekt für den kriegswichtigen Einsatz verpflichtet 1944 Als Soldat nach Holland eingezogen um 1945 Arbeit im Aufräumamt Hamburg ab 1945 25 Jahre Mitglied im Vorstand des BDA,Hamburg 15 Jahre Tätigkeit im Landesplanungsausschuss Hamburg, bis 1975 Mitglied im Landesplanungsrat Hamburg / Schleswig-Holstein 1956 ehrenamtlicher Berater der Neue Heimat Monatshefte 1970 Büro Neve + Partner mit Wolfgang Nietz und Peter Sigl 1974 Alf M. Prasch tritt als Partner ins Büro ein 1978 Das Büro nps (Nietz, Prasch, Sigl) wird zum Nachfolgebüro, es existiert in veränderter Partnerschaft bis heute __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/sprotte.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Lebensbeschreibungen PeterNeveWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Dr. Paul Nevermann  
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Geboren 05. Februar 1902
Geburtsort Klein Flottbek 
Gestorben 22. März 1979
Todesort Puerto de la Cruz, Teneriffa 
Kurzbiographie Paul Nevermann wurde am 5.2.1902 in Hamburg geboren. Nach seinem Volksschulabschluss erlernte er den Beruf des Schlossers und Maschinenbauers und engagierte sich in der Arbeiterjugend sowie dem Metallarbeiterverband. Bereits 1920 trat er der SPD bei. Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Hamburger Arbeiterabiturientenkurses bekam er ein Stipendium, studierte in Hamburg und Halle Jura und promovierte. 1933 wurde er zum Stadtverordneten in Altona gewählt und war für kurze Zeit als ehrenamtlicher Senator Mitglied des Magistrats. Danach war er als Rechtsanwalt tätig bis er im Juli 1944 inhaftiert wurde. Zwischen 1945 und 1957 war er maßgeblich am Wiederaufbau der Stadt und der Neubildung der SPD beteiligt. Außerdem war er als Senatsdirektor im Landesfürsorgeamt, Sozialsenator, Bausenator und Zweiter Bürgermeister tätig. Von 1946 bis 1974 war er Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Am 1.1.1961 wurde er zum Ersten Bürgermeister gewählt. Während seiner Amtszeit war ihm vor allem größere Bürgernähe und engere Zusammenarbeit mit Bremen und den Nachbarländern ein Anliegen. Als öffentlich wurde, dass Nevermann sich von seiner Frau Grete getrennt und eine neue Partnerin hatte, wurde ihm von der SPD nahegelegt, sich von dieser zu trennen. Dies lehnte er ab und trat daraufhin als Bürgermeister im Juni 1965 zurück. 1966 wurde er Landesvorsitzender der Hamburger SPD und bemühte sich weiter um Bürgernähe. Zuvor war er Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Wohnungswirtschaftler und Wohnungspolitiker. 1967 wurde er Präsident des Deutschen Mieterbundes. Für seine Verdienste erhielt er die Bürgermeister-Stolten-Medaille. Er verstarb am 22.3.1979. 
Lokale Referenzen Paul-Nevermann-Platz 
Literaturhinweise Paul Nevermann_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Senator/in: -
Bürgerschaftsmitglied: -
Bürgermeister/in: 1. Januar 1961 - 9. Juni 1965
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Henry Percival Newman  
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Geboren 09. Januar 1868
Geburtsort Altona 
Gestorben 07. Februar 1917
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Der Sohn des Bankiers Henry Louis Newman gründete 1896 die Firma Henry Newman, die schon bald zu den führenden Getreide-Handelshäusern Deutschlands gehörte. Aufgrund seiner Kenntnisse um diesen Rohstoff war Henry Percy Newman als Berater Wilhelms II. und im preußischen Landwirtschaftsministerium tätig. Politisch stand er zunächst den politischen Ideen Friedrich Naumanns nahe, rückte jedoch „in späteren Jahren von allen volksfreundlichen Bestrebungen merklich ab“, so der Hamburger Richter, Kunstsammler und Mäzen Gustav Schiefler. Während des Ersten Weltkrieges sprach sich Newman wiederholt für den uneingeschränkten U-Boot-Krieg aus. 1893 war der leidenschaftliche Kunstsammler mit seiner Frau Maria in das Haus Fontenay 7 gezogen, wo er die Räume mit wertvollen Gemälden dekorierte. Newmans Sammlung bestand aus über 40 Ölbildern und Pastellen, darunter Werken von Paul Cezanne, Max Liebermann, Edouard Manet, Claude Monet und Edvard Munch. Bei der Auswahl der Bilder ließ er sich vom Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark beraten, zu dessen näherem Kreis er gehörte. 1905 baute Newman in Hittfeld das Sommerhaus „Sunderberg“, das sich zum Treffpunkt kulturell interessierter Familien entwickelte. Ausführliche Biographie
 
Literaturhinweise HenryNewman.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Robert Nhil  
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Geboren 18. Juli 1858
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 31. Oktober 1938
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Robert Nhil (eigentlich Reinhold Stegmüller), geb. 18.07.1858 in Hamburg, gest. 31.10.1938 ebd., Sohn des Kaufmanns Carl Stegmüller. Nach Architekturstudium in München dort Schauspielunterricht. Nach Bühnenstationen in Esslingen, Meiningen, Oldenburg und Dresden 1889-1892 am Thalia-Theater in Hamburg, 1892-1895 in Wien. 1895 Rückkehr nach Hamburg, zunächst am Thalia-Theater, seit 1900 am Deutschen Schauspielhaus. Das Bild zeigt ihn in der Rolle des Grafen Zeppelin. 
Lokale Referenzen Robert-Nhil-Straße, St. Georg, seit 1948
 
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Johannes Niebur  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1581 - 1590
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Laurens Niebur  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1557 - 1580
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Ruth Niehaus  
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Geboren 1925
Geburtsort  
Gestorben 1994
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
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Agathon Friedrich Woldemar Nissen  
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Geboren 1832
Geburtsort Nienstedten 
Gestorben 28. Dezember 1896
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Agathon Friedrich Woldemar Nissen, geb. 1832 in Nienstedten, gest. 28.12.1896 in Hamburg, Sohn des Kaufmanns Agathon Wilhelm Woldemar Nissen und der Louise Jacob. Kaufmann in Hamburg, seit 1884 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hapag. Vermählt 28.11.1863 mit Julie Auguste Louise Weinkauff. 
Lokale Referenzen Nissenstraße, Eppendorf, seit 1909
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Reeder: -
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Professor Godber Nissen  
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Geboren 24. Juni 1906
Geburtsort Wladiwostok (Russland) 
Gestorben 25. Dezember 1997
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1925 - 31 Studium an der TH Dresden und TH Berlin 1931 Gründung des eigenen Architekturbüros in Berlin 1946 - 53Arbeitsgemeinschaft mit Carl-Friedrich Fischer in Hamburg 1954 - 65 Mitglied der Kommission für den Wiederaufbau Helgolands 1955 - 71 Professor für Gebäudelehre an der HfbK Hamburg 1979 - 95 Büropartnerschaft mit Hartmann Schlutz und Peter Martinius __Jan Lubitz _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige GodberNissenWerkauswahl.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Franz Nölken  
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Geboren 05. Mai 1884
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. November 1918
Todesort La Capelle, Frankreich 
Kurzbiographie

Während sich der Unterricht seines Lehrers Arthur Siebelist zunächst noch in einem naturalistischen Stil niederschlug, prägte Franz Nölken später der französische Neoimpressionismus, und ab seinem zweiten Paris-Aufenthalt vor allem der Stil von Henri Matisse: Akte in flächiger Malweise entstehen in der Zeit ab etwa 1909.

Franz Nölken brach seine Schulausbildung am Johanneum (wo sein Vater als Musiklehrer arbeitete) schon im Alter von 16 Jahren ab, um gemeinsam mit seinem Freund Friedrich Ahlers-Hestermann die bekannte Malschule von Arthur Siebelist zu besuchen, welche ihm von Alfred Lichtwark empfohlen wurde. Die Schule Siebelists, 1899 gegründet, stellte insofern ein Novum dar, als dass man sich vor allem – entgegen der akademischen Tradition – auf Freilichtmalerei konzentrierte, und die Schüler vom direkten Vorbild der Natur malten. Damit stand die Schule ganz im Credo von Alfred Lichtwark und seiner Aufforderung an die Hamburger Künstler: „Meine Herren, malen Sie die hamburgische Landschaft!“. So nahm Nölken in der folgenden Zeit an Studienreisen teil, und wurde 1903 zusammen mit einigen der begabtesten Siebelist-Schülern (darunter auch Ahlers-Hestermann) in den Hamburgischen Künstlerclub von 1897 aufgenommen. Im folgenden Jahr stellte Nölken zusammen mit den anderen Mitgliedern erstmalig (in der Galerie Commeter) aus. 1905 lernte er den Sammler und Mäzen Ernst Rump kennen, der ihn förderte und den er im Malen unterrichtete. Eine Ausstellung zum französischen Neoimpressionismus, die Nölken in Paul Cassirers Kunstsalon sah, beeindruckte ihn sehr; in der selben Galerie sah er auch Werke von van Gogh. 1907 besuchte er Paris und schloss sich dem Künstlerkreis des Café du Dôme an. Diese Reise kann auch als Ausbruch aus dem Siebelist/Lichtwark-Umfeld gedeutet werden, in welchem sich die Künstler als „Heimatmaler-Versuchskaninchen“ (so später Ahlers-Hestermann) fühlten. 1908 war Nölken kurz Mitglied der Dresdner Künstlergemeinschaft „Die Brücke“ und stellte auch in Dresden aus. 1909 ging er wieder nach Paris, gemeinsam mit Ahlers-Hestermann und Alfred W. Rosam, einem weiteren Mitglied des Künstlerclubs und Siebelist-Schüler. Sie nahmen Unterricht an der Malschule von Henri Matisse. Ab 1910 lebt er wieder in Hamburg, wo er sich mit Anita Rée anfreundete; seinen Lebensunterhalt verdiente er als Lehrer an der Malschule von Gerda Koppel. 1917 wurde Franz Nölken eingezogen. 1918 fiel er nur 34-jährig in Frankreich. 

 
Lokale Referenzen Nölkensweg, Barmbek-Nord, seit 1927
 
Literaturhinweise Franz Nölken_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Johann Heinrich Nolte  
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Geboren 12. Februar 1739
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. April 1824
Todesort Ratzeburg 
Kurzbiographie Johann Heinrich Nolte, geboren am 12.02.1739 in Hamburg, gestorben am 21.04.1824 in Ratzeburg. Sohn des Kaufmanns Paul Nolte und der Catharina Isabella Franck. Kaufmann, seit 1755 in Livorno tätig und 1781-1787 dort hamburgischer Generalkonsul. 1790 Rückkehr nach Hamburg, 1810 Übersiedlung nach Schwerin und 1816 nach Ratzeburg. Vermählt 22.02.1779 mit Anna Catharina Matsen. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Vincent Otto Nolte  
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Geboren 21. November 1779
Geburtsort Livorno 
Gestorben 19. August 1856
Todesort Paris 
Kurzbiographie Vincent Otto Nolte, geboren am 21.11.1779 in Livorno, gestorben am 19.08.1856 in Paris, Sohn des in Hamburg ansässigen Kaufmanns und Konsuls Johann Heinrich Nolte und der Anna Katharina Matsen. Als Kaufmann in Frankreich, den Niederlanden, den Vereinigten Staaten von Amerika, in Italien und der Türkei tätig. 1817-1830 Hamburger Konsul in New Orleans. Vermählt 1820 mit Louise Fevé. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Valentin Anton Noodt  
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Geboren 13. Mai 1787
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. September 1861
Todesort Hamburg  
Kurzbiographie

Valentin Anton Noodt war ein Sohn von Lorenz Andreas Noodt (1743-1809), Lehrer an der Hamburger Gelehrtenschule des Johanneums, und Anna Adelheid geborene Lappenberg (1754-1829), gebürtig aus Hamelwörden. Nach dem Besuch des Johanneums, wo der spätere Theologe August Neander (1789-1850) zu seinen Mitschülern zählte, und des Akademischen Gymnasiums studierte Noodt Evangelische Theologie zunächst in Göttingen, dann 1809-1810 an der Humboldt-Universität (damals: Universität zu Berlin), um erst 1816, nach seiner Militärzeit, in Halle mit einer philologischen „Probeschrift“ zum Doktor der Philosophie promoviert zu werden. 1810 wurde Noodt unter die Kandidaten des Hamburger Geistlichen Ministeriums aufgenommen. Während der Befreiungskriege diente er als Offizier in mehreren Einheiten, u.a. in der Hanseatischen Legion. 1815 nahm er eine Lehrerstelle am Friedrichswerderschen Gymnasium in Berlin an, wo kurz vorher (1813-1814) der Glückstädter Theologe August Tweesten (1789-1876) gewirkt hatte. 1822 übernahm Noodt die vierte Predigerstelle an der Berliner Nikolaikirche, um 1828 in seine Heimatstadt zurückzukehren: Am 24. Februar dieses Jahres wurde Noodt zum Diaconus an der Hamburger Petrikirche gewählt. Dieses Amt versah er bis zu seinem Tode. 1830–1832 war Noodt auch Schriftführer des Evangelischen Missionsvereins in Hamburg. Der Stadtbrand von 1842 zerstörte das alte Kirchengebäude und Noodts Amtswohnung. Er war eine der treibenden Kräfte für den Neubau St. Petris, der 1849 eingeweiht werden konnte. Verheiratet war Noodt mit der Fabrikantentochter Henriette Emilie Amen aus Neustadt-Eberswalde. Der Tod ereilte Noodt beim Mittagsschlaf.

 
Lokale Referenzen
Valentin Anton Noodt war zeitlebens überzeugter Freimaurer. Er wurde am 16. April 1813 in Hamburg von der Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, 1818 zum Gesellen befördert und 1819 zum Meister erhoben. Von 1838 bis 1844 stand er der ältesten Deutschen Loge "Absalom zu den drei Nesseln" als ihr Meister vom Stuhl vor. In der "Großen Loge zu Hamburg" war er von 1844 bis zu seinem Tode im Jahre 1861 zweiter Großaufseher.
 
Literaturhinweise Noodt.ValentinAnton.Promotionsnachricht.pdf
Noodt.ValentinAnton.AugustNeander.pdf
Noodt.ValentinAnton.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Lehrer/in: 1815 - 1822
Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 1822 - 1861
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Hans Erich Nossack  
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Geboren 31. Januar 1901
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 02. November 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die Kurzbiographie folgt in Kürze. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- Isestraße/Ecke Grindelberg ist seit 2006 eine Gedenktafel von der Petriotischen Gesellschaft
 
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
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Carl Ludwig Nottebohm  
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Geboren 07. Juli 1870
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 21. April 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Die väterliche Firma Nottebohm & Co. wurde 1822 als Im- und Exportgeschäft gegründet. Hauptexportartikel war westfälisches Leinen nach Südamerika, später verlagerten sich die Geschäftsbeziehungen nach Mittelamerika. In Guatemala wurden Niederlassungen errichtet und Plantagen erworben. Nach einer kaufmännischen Lehre absolvierte C. L. Nottebohm ein einjähriges Volontariat in Antwerpen; die weitere Ausbildung erhielt Nottebohm in London bei Frederic Huth & Co. Carl Ludwig Nottebohm trat am 8. April 1896 als Prokurist in die Familienfirma ein, am 12. Dezember 1904 wurde er Mitinhaber; zwei Jahre zuvor hatte er das Bürgerrecht erworben. Vom 17. Dezember 1928 bis zum 31. März 1937 war er Mitglied der Handelskammer; sein Präsidiat dauerte vom 2. Januar 1931 bis zum 15. Juni 1933. Vizepräses war er 1930 und vom 16. Juni 1933 bis zu seinem Ausscheiden.  
Lebensbeschreibungen Carl Ludwig Nottebohm.pdf
Podcasts Nottebohm Carl Ludwig.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1931 - 1933
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Christian Heinrich Albertus Freiherr von Ohlendorff  
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Geboren 11. März 1834
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. Januar 1894
Todesort Gresse/Mecklenburg 
Kurzbiographie Christian Heinrich Albertus Ohlendorff, geb. 11.3.1834 in Hamburg, gest. 20.1.1894 in Gresse/Mecklenburg, Sohn des Hamburger Gärtners Johann Heinrich Ohlendorff und der Johanna Wilhelmine Theodore Krause. Kaufmann und Gutsbesitzer. 1873 Erhebung in den preußischen Adelsstand, 1889 in den erblichen preußischen Freiherrenstand. Vermählt 22.10.1856 mit Charlotte Wilhelmine Meyer. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Heinrich Hans Freiherr von Ohlendorff  
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Geboren 25. August 1880
Geburtsort Hamburg-Hamm 
Gestorben 20. April 1967
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Als jüngster Spross von 10 Kindern wurde Heinrich Hans - genannt Hans - in dem hochherrschaftlichen Palais in Hamburg Hamm geboren. Seine Eltern waren Heinrich Jacob Bernhard Freiherr von Ohlendorff (1836-1928) und Elisabeth, geb. Martens (1838-1928). Der Knabe wurde behütet von einer Kinderfrau erzogen und beendete 1897 seine Schulzeit erfolgreich auf dem Gymnasium. Früh fiel den Eltern sein musikalisches Talent auf. Bereits als Kind sang er im Chor von St. Michaelis, wo er auch die Orgel zu spielen lernte. Um dem Sohn den weiten Weg von Hamm bis zum Michel zu ersparen schenkten ihm seine Eltern zur Konfirmation eine Walcker-Orgel mit 551 Pfeifen. Sie wurde im Treppenhaus der Villa in Hamm aufgebaut. Auf dieser Orgel spielte oft der Komponist Max Reger, mit dem Hans eng befreundet war.
Hätte sich Hans frei entscheiden können, er wäre einer künstlerischen Tätigkeit nachgegangen. So nötigte ihn der Vater ab 1903 zur Mitarbeit in der "Heinrich von Ohlendorff OHG", die sich auf Geschäfte mit Makko spezialisiert hatte. 1905 übernahm er hier die Teilhaberschaft und im Mai 1919 übergab ihm der Vater den Vorsitz des Aufsichtsrates in der "Anglo-Continentale Guano-Werke". Nach dem Tod des Vaters wurde Hans Inhaber der Firma "Heinrich von Ohlendorff, Bankgeschäft und Export". Zur selben Zeit gründete er seine erste eigene Firma, die "Ohlendorff'sche Baugesellschaft".
 
Soziales Engagement:
- seit 1912 war er Mitglied im Kirchenvorstand an St. Michaelis
- 1915 wurde er Mitglied der Patriotischen Gesellschaft
- von 1929 bis 1967 war er im Vorstand der Hamburger Blindenanstalten
- über viele Jahrzehnte war er im Vorstand des August-Heerlein-Stifts
- Hans von Ohlendorff war Ehrenritter im Johanniter-Orden
 
Ehrungen:
- 1959 bekam er die Bronzene Ehrenplakette des Senats
- 1960 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen
 
Lokale Referenzen
Heinrich Hans Freiherr von Ohlendorff war Zeit seines Lebens ein äußerst engagierter Freimaurer. Er wurde von der Johannis-Loge "Zum Pelikan" am 15. Februar 1919 zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, am 24. Februar 1920 zum Gesellen befördert und am 30. Oktober 1920 zum Meister erhoben. Bei der Aufnahme war als sein Pate August Wilhelm Hunzinger, Hauptpastor an St. Michaelis und ebenfalls Mitglied der Pelikan-Loge, anwesend.
Im Jahre 1923 wurde Hans von Ohlendorff Abgeordneter Logenmeister und 1925 Beisitzer im Wohltätigkeitsausschuss der Loge "Zum Pelikan". In diesem Jahr übernahm er auch das Amt des Provinzial-Großmeisters der "Provinzialloge von Niedersachsen".
Nach der Verbotszeit durch die Nazis leitete Hans von Ohlendorff seine Loge von 1952 bis 1959 als ihr vorsitzender Logenmeister. Anfang der 1960er Jahre wurde er von der "Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland" zum Tempelmeister geweiht.
 
Spuren in Hamburg:
- Ohlendorff'sche Grabanlage auf dem Friedhof Ohlsdorf
Hans von Ohlendorff liegt begraben in dem "Heinrich Freiherr von Ohlendorff Familiengrab", das im Auftrage seines Vaters 1990 von den Architekten und Freimaurern Martin Haller und Hermann Geißler aus Bornholmer Granit errichtet wurde. Unter dem Freimaurer-Symbol "Winkelmaß und Zirkel" ist auf der Grabplatte zu lesen: "Suche und finde deine Glückseligkeit im Glück und in der Freude Anderer".
 
- Ohlendorff'sche Villa in Volksdorf
Nach dem Tod seiner Eltern ließ Hans das Jagd- und Sommerhaus in Volksdorf abreißen und bis 1929 die heute denkmalgeschützte Villa von den Architekten Erich Elingius und Gottfried Schramm errichten. Über den Eingang zu seinem 400 qm-Junggesellen-Heim ließ er den Spruch: "Habe immer etwas Gutes im Sinn" schreiben. Er lebte bis 1945 in diesem Haus, in dem er während der Verbotszeit durch die Nazis mit seinen Brüdern freimaurerische Treffen abhielt. Nach Kriegsende wurde die Villa von der englischen Besatzungsmacht enteignet, um es als Offiziers-Kasino zu nutzen. Nach Rückgabe verkaufte Hans die Villa 1950 an die Stadt Hamburg, die es von 1953 bis 2006 als Ortsamt nutzte. Seit 2014 wird das Gebäude von der gemeinnützigen Stiftung "Ohlendorff'sche Villa" verwaltet.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Heinrich Jacob Bernhard Freiherr von Ohlendorff  
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Geboren 17. März 1836
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. Juli 1928
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Von 1851 bis 1853 absolvierte Heinrich Ohlendorff seine Lehre im Kommissionsgeschäft von Theodor Melle und Sohn. Danach arbeitete er in zwei anderen Firmen als Kommis, bevor er 1858 die Firma Ohlendorff & Co. gründete, in der sein Bruder Albertus zunächst Prokurist, später dann Associé wurde. Die beiden Brüder importierten vor allem Guano aus Peru, der dort unter kaum zu ertragenden Arbeitsbedingungen abgebaut wurde. 1872 erwarben sie zusammen mit der Norddeutschen Bank die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung“ und 1880 die Norddeutsche Druckerei und Verlagsanstalt in Berlin, um die politischen Ziele Otto von Bismarcks, zu dessen Freundeskreis sie gehörten, besser unterstützen zu können. Seit 1867 erwarb Heinrich Ohlendorff große Grundstücke, so 1869 62.000 Quadratmeter zum Bau einer schlossartigen Villa in Hamm. 1892 verfügte er über insgesamt 2,7 Millionen Quadratmeter Ländereien in Volksdorf. Zum Zweck der Kapitalsicherung investierte er 1884 in einen von Martin Haller geplanten neuartigen Bautypus: Den Dovenhof (Ecke Dovenfleet/Brandstwiete, 1967 musste er dem Spiegel-Haus weichen). Dieses erste Kontorhaus Deutschlands bot 9.000 Quadratmeter vermietbare Fläche. Ohlendorff betätigte sich als Aufsichtsratsmitglied verschiedener Reedereien, Banken und Versicherungsgesellschaften. Außerdem war er 31 Jahre lang Präsident der 1860 gegründeten Zoologischen Gesellschaft und bis 1926 Senior der Börse und der Hamburger Kaufmannschaft. 1873 wurde er nobilitiert und 1889 in den erblichen Freiherrenstand erhoben. Ausführliche Biographie
 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- seit 1943 ist in Volksdorf die nach ihm benannte Heinrich-von-Ohlendorff-Straße
- und seit 1948 Ohlendorffs Tannen
 
Literaturhinweise HeinrichOhlendorff.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Richard Ohnsorg  
Abbildung
Geboren 03. Mai 1876
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. Mai 1947
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Richard Ohnsorg, geb. 03.05.1876 in Hamburg, gest. 11.05.1947 ebd., Sohn des Architekten Hermann Ohnsorg. Nach Studium und Promotion zum Dr. phil. als Bibliothekar in Hamburg tätig. 1902 Gründung der "Gesellschaft für dramatische Kunst" in Hamburg, aus der 1919 die Niederdeutsche Bühne hervorging; deren Direktor bis 1945. Auf dem Gemälde dargestellt in dem Bühnenstück "Twee Kisten Rum" von Alma Rogge. 
Lokale Referenzen Ohnsorgweg, Groß Flottbek, seit 1950
 
Kategorien Kunst
Funktionen Intendant/in: -
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Karl August Ohrt  
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Geboren 20. Februar 1902
Geburtsort Schönwalde/Eutin 
Gestorben 05. Oktober 1993
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Karl August Ohrts plastisches Oeuvre war durch seinen Willen zum Einfachen und klar Gegliedertem geprägt, wies aber zugleich sein Streben nach Monumentalität auf. Seine bevorzugten Themen waren das Tanzen und Schweben, aber auch Tiergruppen dienten ihm als Motiv für seine Kunstwerke. Besonders bei der Darstellung von Vögeln sah er den Kontrast materieller Schwere und spiritueller Leichtigkeit vereint. Ab den 1950er Jahren stellte er abstrahiert figürliche Werke her, denen eine rhythmische Gliederung innewohnte. Im Laufe der Zeit differenzierte sich sein Oeuvre in einerseits in bronzene und steinerne Plastiken, die sich durch ihre blockhaften Volumina auszeichneten, andererseits in nahezu realistisch anmutende Figuren und Torsi. Die Gemeinsamkeit dieser beiden Tendenzen ist, dass Karl August Ohrt Spuren des Entstehungsprozesses sowie unebene Stellen an der Oberfläche der Gebilde stehen ließ. Ab den 1960er Jahren beschäftigte er sich mit Spannungen zwischen männlichen und weiblichen Formen. Den Schwerpunkt seiner Arbeiten, die im Rahmen von „Kunst am Bau“ entstanden, bildet die Kontrastierung von Skulptur und architektonischem Umfeld bei gleichem Ausgangsmaterial. Seine plastischen Arbeiten bereitete Karl August Ohrt mittels Entwurfs- und Werkzeichnungen vor, fertigte aber parallel dazu auch eigenständige Zeichnungen an. Letztere bestanden aus Naturstudien und Tierzeichnungen, aber auch aus Bildnissen sowie Akten, die an der griechischen Kunst orientiert waren. In seinen gezeichneten Tagebuchnotizen „Einfälle der Natu“r sind sowohl selbstständige künstlerische Formulierungen als auch Erinnerungsstützen für seine Plastiken vereint.

 
Lokale Referenzen Folgende Kunstwerke von Karl August Ohrt befinden sich im öffentlichen Raum Hamburgs: „Tanzende Mädchen“ (1935) im Stadtpark, „Schwanenpaar“ (1937) in der Kieler Straße, „Sich Schmückende“ (1940) in der Ottensener Hauptstraße, „Taufbecken“ (1941) in der Frohbotschaftskirche in Barmbek, „Schauermann“ (1950) in der Kastanienallee, „Relief“ (1950) in Palmaille. Folgende Arbeiten entstanden in Rahmen der Aufträge von „Kunst am Bau“: „Musizierender“ (1953) am Altersheim in Holstenkamp, „Schwanenpaar“, „Fischreihergruppen“, „Möwen“ (alle 1958) auf dem Gelände der Grindelhochhäuser, „Fliegender Mann“ (1959) am Flughafen in Fuhlsbüttel, „Erinnerungsmahl für die Hamburger Flut“ (1962), „Platzgestaltung mit 3 Bronzen“ (1974) in Mümmelmannsberg, „6 Backsteinstelen“ (1977) am Norbert-Schmidt-Platz und „Blaues Tor“ (1974) am Chirurgie-Gebäude in Eppendorf.  
Lebensbeschreibungen Karl August Ohrt.pdf
Literaturhinweise Karl August Ohrt.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Maler/in: -
Zeichner/in: -
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Karl (Johann) Opfermann  
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Geboren 28. September 1891
Geburtsort Rödding (Nordschleswig) 
Gestorben 07. März 1960
Todesort Ahrensburg 
Kurzbiographie

Karl Opfermann war sowohl als Bildhauer als auch als Graphiker tätig. Bereits in seiner Ausbildung an der Flensburger Werkschule zeigt sich seine Neigung zum Material Holz. Besonders durch seine Verbindung zu Richard Luksch fand er zur formschönen Eleganz der Wiener Schule, die in Frühwerken und Tierplastiken um 1930 sichtbar ist. Nach dem ersten Weltkrieg fertigte er vorwiegend expressive Holz- und Linolschnitte an, welche von seiner Kriegserfahrung sowie der Hoffnung auf einen Neubeginn geprägt sind. Ab 1920 entwarf er zahlreiche Graphiken, die zum einen in Zeitschriften wie „Sturmreiter“ und „Der Leib“ als auch in Büchern von Wilhelm Niemeyer und Karl Lorenz Büchern veröffentlicht worden waren. Zum anderen im Rahmen von Künstlerfestalmanache, dem Hamburger Künstlerbund und der „Tafelrunde“ von Hans Waldemar Fischer Verbreitung fanden. Zu dieser Zeit fand in seinem Stil eine expressive Vereinfachung der Einzelformen statt. Auch ließ er die Schnitte des Hohleisens bei seinen Skulpturen sichtbar, wodurch diese denen von Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Barlach ähnelten. Karl Opfermann versah diese Plastiken mit charakterisierenden Titeln, wie „Not der Zeit“ und „Elend“1923 zeigte sich in seinem künstlerischen Werk ein Übergang zu einem formalen Klassizismus. Im Anschluss daran stellt er kleinere Arbeiten in dekorativer oft humoristischer Art sowie weibliche Tanzfiguren mit glatter Oberfläche und grazilen Bewegungen her.  In den 1930er Jahren fertigte er zunehmend Athletenfiguren an. 

 
Lokale Referenzen Kunstwerker von Karl Opfermann befinden sich in den Sammlungend er Hamburger Kunsthalle, des Museums für Kunst und Gewerbe sowie der Hamburger Sparkasse. Zudem befinden sich folgende Arbeiten des Künstlers im öffentlichen Raum Hamburgs: „Ehrenmal“ (1921) am Moorwerder Norddeich, „Ehrenmal“ (1922) in der Georgkirch, „Brunnenfigur“ (1928) in der Schule Langenfort, „Plakette Burgenhagen“ (1929) im Johanneum, „Büste G. E. Lessing“ (1929) an der Universität Hamburg, „Sechs männliche Monumentalfiguren“ (1930) am Haus des DHV (heute DAG-Gebäude), „Zwei Mandolinenspielerinnen“ (1931) im Ohlsdorf Krematorium, „Mähnenrobbe“ (1933) in Stadtpark, „Adler“ (1933) in der Wentorf-Kaserne, „Gestühl mit Ritzzeichnung“ (1946) im St.Katharinen-Chor, „Pinguin-Brunnen“ (1952) in der Billstedt Schule Steinadlerweg 26 und „Ziegenpaar“ (1956) im Wandsbeker Rathaus.  
Lebensbeschreibungen Karl Opfermann.pdf
Literaturhinweise Karl Opfermann.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Grafiker/in: -
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Johannes filius Oseri  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1300 - 1316
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Carl von Ossietzky  
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Geboren 03. Oktober 1889
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 04. Mai 1938
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Carl von Ossietzky war ein einflussreicher linksliberaler Publizist der Weimarer Republik. Er wuchs im Hamburger Arbeiterviertel auf und genoss nur wenig schulische Bildung. Trotzdem entwickelte sich Ossietzky auf Grund seines politischen Interesses und seines pazifistischen Engagements in den 1920er Jahren zu einem angesehenen und erfolgreichen Journalisten. Er schrieb für verschiedene Hamburger Zeitschriften, für die meisten großen Berliner Zeitungen seiner Zeit und ab 1926 für die renommierte „Weltbühne“. 1927 wurde er deren Herausgeber und blieb verantwortlicher Redakteur bei der politischen Wochenzeitschrift, bis er von den Nationalsozialisten verhaftet und in Konzentrationslagern interniert wurde. An den Folgen der Haft starb Carl von Ossietzky 1938. 1936 erhielt er den Friedensnobelpreis. Die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek trägt heute seinen Namen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Carl von Ossietzky“. 
Lokale Referenzen
Carl von Ossietzky war in Hamburg Mitglied der Freimaurer-Loge "Menschentum". In Berlin gehörte er der Loge "Zur Morgenröte" an, in der auch Kurt Tucholsky Mitglied war.
 
Spuren in Hamburg:
- in Jenfeld ist seit 1947 die nach ihm benannte Ossietzkystraße
- in St. Georg ist seit 1989 der Carl-von-Ossietzky-Platz
- am Eingang seiner Hamburger Wohnung, Grindelallee 1, ist ein Stolperstein
- in Poppenbüttel ist das Gymnasium Carl von Ossietzky
- in der Rathausdiele ist an der Wand von ihm ein Portrait-Relief
- die Staats- und Universitätsbibliothek wurde am 22. März 1983 im Andenken an die Bücherverbrennung vor 50 Jahren durch die Nazis, umbenannt in: Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky
 
Lebensbeschreibungen Carl von Ossietzky.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Anfang

 
William Henry O'Swald  
Abbildung
Geboren 24. August 1832
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 07. Mai 1923
Todesort Blankenese 
Kurzbiographie William Henry O'Swald, geb. 24.08.1832 in Hamburg, gest. 07.05.1923 in Blankenese, Sohn des Hamburger Kaufmanns William O'Swald und der Hamburger Kaufmannstochter Lucia Adelheid Weigel. Heirat 25.09.1860 mit der Hamburger Kaufmannstochter Olga Ruperti. Jurist, Inhaber zahlreicher bürgerlicher Ehrenämter, seit 1869 Senator, 1908 Bürgermeister von Hamburg, 1912 Niederlegung des Senatsamtes. 
Lokale Referenzen

O'Swaldkai, Kleiner Grasbrook,seit 1893

O'Swaldstraße, Horn, seit 1929

 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1869 - 1912
Bürgermeister/in: 1908 - 1909
Kaufmann/-frau: -
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Ludolph Otto  
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Geboren 25. September 1681
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. März 1750
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 15.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Professor Dr. h.c. Werner Otto  
Abbildung
Geboren 13. August 1909
Geburtsort Seelow, Mark Brandenburg 
Gestorben 21. Dezember 2011
Todesort Berlin 
Kurzbiographie Prof. Dr. h.c. Werner Otto flüchtete nach dem zweiten Weltkrieg mit seiner Familie nach Hamburg, wo er zunächst eine Schuhfabrik gründete. Im August 1949 folgte die Gründung des „Werner Otto Versandhandel“, aus dem sich die heutige Otto Group entwickelte – eine von Hamburg aus weltweit tätige Unternehmensgruppe. Nur rund fünfzehn Jahre später, im Jahr 1965 gründete Werner Otto das Immobilienunternehmen Werner Otto Vermögensverwaltung GmbH, das heute unter dem Namen ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG firmiert und eines der erfolgreichsten europäischen Immobilienunternehmen ist. Daneben baute Werner Otto insbesondere das New Yorker Immobilienunternehmen Paramount Group, Inc. auf. Als Stifter trat Werner im Jahr 1969 mit der Gründung der "Werner Otto Stiftung" in Erscheinung. Diese fördert die medizinische Forschung in Hamburg. Darüber hinaus unterstützte Werner Otto diverse Projekte nicht nur in Hamburg, wo er beispielsweise auch die Neugestaltung des Jungfernstiegs unterstütze – er spendete zusammen mit seinem Sohn Alexander Otto 5 Millionen Euro. Werner Otto hat von der Universität Hamburg die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen und die Freie und Hansestadt Hamburg würdigte Werner Otto mit dem Professorentitel. Er starb im Alter von 102 Jahren im Dezember 2011. Literaturhinweise/ Quellen: Stiftung „Lebendige Stadt“, Die Renaissance des Jungfernstieg“ Offizielle Webseite zu Werner Otto: www.werner-otto.de Webseite der Otto Group: www.ottogroup.com 
Lokale Referenzen Werner-Otto-Saal, Hamburger Kunsthalle Werner-Otto-Straße, 22179 Hamburg  
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Fritz Pahlke  
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Geboren 1904
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1987
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1904 geboren in Hamburg; 1922 Abitur an der Oberrealschule in Eimsbüttel; 1922 - 25 abgeschlossene Banklehre; 1925 - 26 Tischlerlehre bei der Hamburger Handwerkskunst, 1926 - 28 Hansische Hochschule für bildende Künste, Klasse Prof. Maetzig, Abt. Architektur; 1928 - 30 Technische Staatslehranstalten zu Hamburg, Lehrgang für Hochbau; 1931 -38 selbständiger Architekt als freier Mitarbeiter bei Architekt Paul Ihlers; 1938 Entwurfsbüro Hochbauamt der Baubehörde, Hamburg; 1939 - 45 Soldat und Architekt der Kriegsmarine; 1945-1946 Entwurfsbüro Hochbauamt; 1946 eigenes Büro; erster Auftrag: Englische Kirche in Hamburg von Kriegsschäden restauriert, Glinde: Lagerhäuser; 1948 - 1965 Partnerschaft mit Dr. Hans Günther Kadereit; 1968-1983 Auftrag von der Carl-Toepfer-Stiftung, als Nachfolger von Prof.Maetzig Errichtung von Barockhäusern in der Peter-und Neanderstraße; 1987 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen FritzPahlkeWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erwin Panofsky  
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Geboren 30. März 1892
Geburtsort Hannover 
Gestorben 14. Mai 1968
Todesort Princeton 
Kurzbiographie Ein "großer Mensch und Gelehrter“, ein "Lehrer mit genialem Profil und Charisma", ein "sprachsensibler Gedächtnisriese", ein "Prophet", der "Einstein der Kunstgeschichte" – Erwin Panofsky (1892-1968) ist als wissenschaftliche Ausnahmefigur in die Geschichte eingegangen. Die Grundlage für seine Karriere legte er in Hamburg: Kunsthallendirektor Gustav Pauli und der Privatgelehrte Aby Warburg hatten dafür gesorgt, dass der junge jüdische Gelehrte hier an der gerade gegründeten Universität Fuß fassen konnte. Im Umfeld Aby Warburgs und dessen "Kulturwissenschaftlicher Bibliothek" erhielt er entscheidende Impulse. Als erster Ordinarius für Kunstgeschichte begründete Panofsky hier eine neue Methode, die Ikonologie - also die Interpretation eines Kunstwerks aus seinem kulturhistorischen Kontext heraus. Wo sich die Kunstgeschichte bisher eher mit Stilkritik und Zuschreibungsfragen beschäftigt hatte, rückten damit große geistesgeschichtliche Horizonte in ihr Blickfeld. Panofsky wurde 1934 in die Emigration gezwungen. Nach einer kürzeren Lehrtätigkeit an der New York University und der Princeton University hatte er das Glück, an das gerade gegründete Institute for Advanced Study in Princeton berufen zu werden. Hier betrieb Panofsky jene geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung, die seinen Ruf in alle Welt hinaus getragen hat. Immer aber hat er die gut dreizehn Jahre, die er in Hamburg verbracht hat, als "die glücklichsten und fruchtbarsten seines Lebens" bezeichnet. 
Lokale Referenzen

Der ehemalige Hörsaal C im Universitätshauptgebäude an der Edmund-Siemers-Allee ist seit dem Jahr 2000 nach Erwin Panofsky benannt.

 
Lebensbeschreibungen PanofskyErwin.Biographie.pdf
Literaturhinweise PanofskyErwin.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen Kunstgeschichtswissenschaftler/in: -
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Michael Pardo  
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Geboren 18. Oktober 1818
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. April 1885
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Michael Pardo, geboren 18.10.1818 in Hamburg, gestorben 22.4.1885 ebd., Sohn des Jakob Pardo und der Angela Nehemias. Als Lehrer der portugiesisch-jüdischen Gemeinde in Altona tätig; zeitweilig in den Diensten des mecklenburgischen Großherzogs in Schwerin, dann als kaufmännischer Kommissionär in Venezuela. 1858 Rückkehr nach Hamburg; Mitbegründer der Neuen Sparcasse von 1864. Vermählt 13.10.1850 mit Esther Luria. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Industrieproduzent/in: -
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Johann Bernhard Paschen  
Abbildung
Geboren 1734
Geburtsort Lübeck 
Gestorben 1816
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Kaufherr und Gutsbesitzer, herzoglich mecklemburgischer Finanzrat und dänischer Etatsrat
 
Der Sohn eines Lübecker Kaufmanns war verheiratet mit Friedericia Margaretha Elisabeth, geb. Moll (1748-1792). Ihre gemeinsame Tochter Henriette (1776-1837) heiratete Friedrich Philipp Victor von Moltke.
Im Alter von 62 Jahren gründete Paschen mit seinem Schwiegersohn das Handelshaus J.B. Paschen & Company im Steinhöft. Dort besaß er mehrere Häuser und Speicher. Er  saß im Direktorat verschiedener Versicherungen, und verhandelte für Hamburg mit Vertretern des Königreichs Hannover über Zollfragen. Vom Mai 1780 bis September 1781 war er Präses der Handelskammer Hamburg.
Bernhard Johann Paschen war Mitbegründer der "Hamburgischen Gesellschaft zur Beförderung der Künste und nützlichen Gewerbes" - der Patriotischen Gesellschaft.
 
Lokale Referenzen
Bernhard Johann Paschen war aktiver Freimaurer. Im Jahre 1774 bekleidete er in der Loge "Absalom zu den drei Nesseln" das Amt des Schatzmeisters. Von 1776 bis 1778 leitete er die Loge "Emanuel zur Maienblume" als ihr hammerführender Meister. Er wechselte zur Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" um sie in den Jahren 1778-1790 ebenfalls als hammerführender Meister zu führen.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: Mai 1780 - September 1781
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Wilhelm David Otto Patow  
Abbildung
Geboren 15. Februar 1847
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. April 1932
Todesort ebenda 
Kurzbiographie

Wilhelm David Otto Patow kam als erstes Kind des Weinhändlers Hermann Ferdinand Otto Patow (1818-1874) und seiner Frau Dorothea Sophie, geb. Cords (1824-1851) zur Welt. Großvater mütterlicherseits war David Andreas Cords (1784-1876), Inhaber der angesehenen Weinhandelsfirma D. A. Cords Söhne.

1861 begab er sich in eine Kaufmannslehre, die er bei G. J. H. Siemers erfolgreich absolvierte. Am 1. Oktober 1869 trat er im väterlichen Weinhandelsbetrieb H. F. O. Patow ein. Schnell machte ihn sein Vater mit den Eigenarten von Weinen und Spirituosen vertraut, womit er sich bald zum anerkannten Fachmann in diesem Metier entwickelte.

1870 brach der Krieg gegen Frankreich aus und Patow meldete sich als Freiwilliger. Er erlitt am 4. September einen schweren Unfall, bei dem ihn ein Güterwagen überrollte und seinen linken Unterarm abtrennte. Anfang 1871 nahm er die Arbeit wieder im väterlichen Betrieb auf. Unerwartet starb der Vater am 21. November 1874, woraufhin der 27-jährige Patow die alleinige Geschäftsführung übernahm. Am 5. Januar 1876 heiratete er Martha Courvoisier, die ihm bis 1910 vier Töchter und fünf Söhne zur Welt brachte.

Der Großväterliche Betrieb D. A. Cords Söhne wurde äußerst erfolgreich von Patow‘s Onkel Gerhard Julius Cords (1834-1914) geleitet. Er wollte sich beruflich zurückziehen, und bot daher Patow eine Teilhaberschaft an dem alten Familienunternehmen an. Per 1. Januar 1877 liquidierte er das väterliche Unternehmen H. F. O. Patow und stieg bei D. A. Cords Söhne ein.

Im Winter 1880 bittet ihn die Handelskammer an den streng geheimen Sitzungen zum anstehenden Zollanschluss teilzunehmen - es beginnt für ihn eine sehr lange Zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit. Weil er zum 1. Januar 1900 in die Finanzdeputation wechselt, beendet er sein Engagement in der Handelskammer. Für die Finanzdeputation betätigt sich Patow bis zum 31. Dezember 1907 aktiv an vielen Großprojekten.

Die Weinhandelsgeschäfte entwickelten sich erfreulich. Aufgrund seiner Mitarbeit zur Umsetzung des Zollanschlusses war er mit seiner Firma D. A. Cords Söhne im Oktober 1888 einer der ersten Mieter im neu errichteten Freihafenspeicher Brook, Block E Nr. 9.

Im März 1895 wird Patow als Kandidat der Rechten für sechs Jahre in die Bürgerschaft gewählt. Bis 1916 wird er bei allen Wiederwahlen für den Verbleib im Stadtparlament bestätigt. Wegen des I. Weltkrieges verlängert sich seine letzte Wahlperiode bis zum 19. März 1919.

Am 23. September 1910 wird Patow auf Vorschlag von Bürgermeister Werner von Melle (1853-1937) in das Kuratorium der „Wissenschaftlichen Stiftung“ gewählt. In diesem Gremium betätigt er sich engagiert. Ab 1920 verwaltet er hier gemeinsam mit Dr. Kurt Siemers (1873-1944) die Finanzen.

Wilhelm David Otto Patow hatte sich immer äußerst aktiv in allen öffentlichen Gremien für die Entwicklung der Stadt Hamburg eingesetzt. Sein Engagement wirkte sich aus auf die Aufrechterhaltung des Stadttheaters, die Baupflege, den Stadtpark, den Neubau der Kunsthalle, den Naturschutzpark in der Heide, das Museum für Hamburgische Geschichte, das Museum für Völkerkunde, die Universität, sowie gegen den Schleppzwang auf der Alster und die Schwebebahn.

 
Lokale Referenzen
Im Foyer des Universitätsgebäudes an der Edmund-Siemers-Allee weist sein Namenseintrag an der rechten Säule auf seine Mitgliedschaft im Kuratorium der "Wissenschaftlichen Stiftung" (1910-1932) - verbunden mit materieller Schenkung - hin.
 
Nachrufe (Nekrologe) Nachruf W. D. O. Patow.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: März 1895 - 19. März 1919
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Broder Paul  
Abbildung
Geboren 03. August 1598
Geburtsort Husum 
Gestorben 19. Januar 1680
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher A. E. Heinz Schröter 2009 13.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 15. Juli 1670 - 19. Januar 1680
Anfang

 
Paul Paulsen  
Abbildung
Geboren 25. März 1639
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 30. Juni 1712
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2009.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 09.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 4. April 1704 - 30. Juni 1712
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Anton Daniel Pehmöller  
Abbildung
Geboren 05. Januar 1802
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 15. März 1874
Todesort Hamburg-Hamm 
Kurzbiographie Anton Daniel Pehmöller heiratete 1839 die Tochter des Senators Christian Nicolas Pehmöller. Im Juli 1826 legte Pehmöller den Bürgereid ab und gründete die Firma A. D. Pehmöller. Diese wurde 1832 in eine Handelssozietät umgewandelt. Ab 1837 war Pehmöller wieder alleiniger Inhaber, bis die Firma nach seinem Tod in Liquidation trat. Am 6. Februar 1841 wurde Pehmöller für fünf Jahre zum Handelsrichter gewählt. Der Bankdeputation gehörte er von 1857 bis 1859 an, sowie, in seiner Eigenschaft als Bankdeputierter, der Kommission für Maße und Gewichte. Die Bürgerschaft, deren Mitglied Pehmöller nie war, wählte ihn für 1862 und 1863 in das Bankkollegium. Kürzer war seine Tätigkeit in der Stempeldeputation (1842-1843). Seit 1840 erscheint Pehmöller, abwechselnd von der Commerzdeputation und vom Ehrbaren Kaufmann nominiert, in den Wahlaufsätzen zur Commerzdeputation und wurde am 4. Dezember 1847 gewählt. Bereits am 2. Februar 1850 übernahm er das Präsidiat. Nach Ablauf des Jahres übergab er dieses Amt an Robert Flor, der jedoch nach nur knapp zweimonatiger Tätigkeit wegen seiner Wahl in die Kämmerei aus der Commerzdeputation ausscheiden musste. Pehmöller, in der Zwischenzeit zum Altadjungierten gewählt, übernahm daraufhin für den Rest des Jahres 1851 erneut das Präsidiat. In seiner Eigenschaft als Commerzdeputierter gehörte Pehmöller der Maklerordnung an (1848-1851), er war Mitglied der Akzisedeputation (1848), der Zolldeputation (1848) und der Bankdeputation (1849). Als überzeugter Freihändler – er war 1848 als Mitglied des Vereins für Handelsfreiheit nachzuweisen – widersprach er mit der Mehrzahl seiner Kollegen der Commerzdeputation der „Übereinkunft“, die nach dem Scheitern des von der Dresdner Zoll-konferenz projektierten Zollkartells ersatzweise vorgeschlagen wurde und der der Senat zuzustimmen beabsichtigte.  
Lokale Referenzen
Anton Daniel Pehmöller war überzeugter Freimaurer. Er wurde 1825 von der Loge "Ferdinand zum Felsen" zum Lehrling aufgenommen und im selben Jahr zum Gesellen befördert. 1835 hat ihn diese Loge zum Meister erhoben, damit er sie von 1836 bis 1838 als ihr hammerführender Meister leiten konnte. Pehmöller war im seinerzeitigen dänischen Altona Ehrenmitglied der Loge "Carl zum Felsen".
 
Podcasts Pehmöller Anton Daniel.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1850 - 1851
Anfang

 
Christian Nicolaus Pehmöller  
Abbildung
Geboren 02. Februar 1769
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. April 1845
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Johanneum.PDF
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
Anfang

 
Gerd Pempelfort  
Abbildung
Geboren 14. Mai 1928
Geburtsort Düsseldorf 
Gestorben 25. September 1986
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Im Alter von fünf Jahren kam Gerd mit seinen Eltern nach Hamburg. Er schloss 1953 sein Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Hannover ab. Von 1953 bis 1956 war er Mitarbeiter im Büro von Günther Marschall. 1956 bildete er zusammen mit Kaspar G. Wilhelmi eine Bürogemeinschaft, die 1963 durch den Tod seines Partners aufgelöst wurde. Danach arbeitete er als Teilhaber in den Architektenbüros Schramm & Pempelfort, sowie Schramm, Pempelfort, v. Bassewitz, Hupertz.
Gerd Pempelfort starb am 25. September 1986 an einem Herzschlag.
 
Lokale Referenzen
Gerd Pempelfort war in Hamburg Mitglied der Freimaurer-Loge "St. Michael am Strom". In dieser AFAM-Loge wurde in den Jahren von 1954 bis 1994 freimaurerisch gearbeitet.
 
Spuren in Hamburg:
Eigenständig oder in Gemeinschaft erstellte Gebäude, bzw. deren Restaurierung oder Umbau:
1958-66 Wohnsiedlung Berner Park
1962      Montagehaus auf der Internationalen Gartenbauausstellung
1963      Hochhaus Horner Geest
1965      U-Bahnhof Hagenbecks Tierpark
1966-68 Hauptverwaltung Esso AG, City-Nord
1967      Geschosswohnungen, Hindenburgstraße
1968      ev. Petruskirche Hamburg-Lokstedt, Winfriedweg
1968-73 Congress Centrum Hamburg (CCH) und Radisson SAS Hotel, Dammtor
1967-70 Amsinck-Palais, Neuer Jungfernstieg
1969-75 Großsiedlung Steilshoop
1970      Neptunhaus, Cremon
1970-71 V5-Logenhaus, Welckerstraße
1975-77 Thalia-Hof, Alstertor
1977      Villa Rappolt, Rondeel
1978-83 S-Bahnstation Hammerbrook und Viadukt
1981-83 ehemalige Reichsbank, Alter Wall
 
Sonstige Hauptstadt Berlin Wettbewerb_.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Dr. Carl Friedrich Petersen  
Abbildung
Geboren 06. Juli 1809
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. November 1892
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Carl Friedrich Petersen, geb. 6.7.1809 in Hamburg, gest. 14.11.1892 ebd., Sohn des Stadtschreibers Marcus Hermann Petersen und der Kaufmannstochter Maria Catharina Neuber. Nach Jurastudium 1827-1830 in Göttingen und Heidelberg Promotion zum Dr. jur. Seit 1831 als Advokat in Hamburg tätig. Nach mehreren bürgerlichen Ehrenämtern seit 1855 Senator, seit 1876 Bürgermeister in Hamburg. Heirat 23.9.1837 mit der Hamburger Advokatentochter Kathinka Hasche. 
Lokale Referenzen Petersenkai, HafenCity, seit 1889. 2017 ergänzt um die ebenso bedeutende Tochter Toni Petersen (1840-1909), Wohltäterin und Kunstmäzenin  
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1855 - 1892
Bürgermeister/in: 1876 - 1892
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Dr. Carl Wilhelm Petersen  
Abbildung
Geboren 31. Januar 1868
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. November 1933
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Carl Wilhelm Petersen wurde am 31.1.1868 in Hamburg geboren und stammte aus einer angesehen Hamburger Familie. Sein Großvater väterlicherseits, Carl Friedrich Petersen, war Bürgermeister von Hamburg und sein Großvater mütterlicherseits, Leopold Wilhelm Behrens, war Inhaber des Hamburger Bank- und Handelshauses L. Behrens & Söhne. Sein jüngerer Bruder Rudolf Petersen war Hamburgs erster Nachkriegsbürgermeister. Nachdem er sein Abitur in Kiel gemacht hatte, studierte er Rechtswissenschaften in Heidelberg und Leipzig. Nach seiner Promotion ließ er sich in Hamburg als Rechtsanwalt nieder. Petersen erhielt außerdem den Titel Doctor h.c. in Medizin. Während des Kaiserreichs gehörte Petersen zur Fortschrittlichen Volkspartei. 1899 wurde er in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt, innerhalb derer er Mitbegründer der Fraktion der Vereinigten Liberalen war. Zwischen 1918 und 1933 war er Mitglied des Hamburger Senats. Er war 1919 Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei und wurde noch im selben Jahr 1. Vorsitzender. Weiter gehörte er 1919 bis 1920 als Vorsitzender des Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Kriegsschuld der Weimarer Nationalversammlung an und war zwischen 1920 und 1924 Reichstagsabgeordneter. Von 1924 bis 1929 war Petersen Erster Bürgermeister von Hamburg, 1930 bis 1931 Zweiter Bürgermeister und von 1932 bis 1933 erneut Erster Bürgermeister. Er verlor sein Amt mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Petersen verstarb am 6.11.1933 in Hamburg.

 
Lokale Referenzen Carl-Petersen-Straße in Hamburg – Hamm 
Literaturhinweise Carl Wilhelm Petersen_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Bürgermeister/in: 4. Januar 1924 - 31. Dezember 1929
Bürgermeister/in: 1. Januar 1932 - 7. März 1933
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Lorenz Petersen  
Abbildung
Geboren 12. September 1803
Geburtsort Flensburg 
Gestorben 02. Mai 1870
Todesort Altona 
Kurzbiographie

Vor allem in der Mitte des 19. Jahrhunderts waren seine Schiffsporträts überaus beliebt, auch heute noch sind sie unter Sammlern begehrt und in den großen Schifffahrtsmuseen vertreten. Lorenz Petersen konzentrierte sich nicht nur auf einzelne Schiffe, sondern stellte auch ganze Flotten (etwa die „Reedereiflotte von G.H. Wappäus“, 1854) dar. Charakteristisch ist, dass Petersen die Schiffe stets in der Seitenansicht darstellte, oft sind im Hintergrund Klippen sichtbar. Großformatige Werke entstanden dabei eher selten. 

Lorenz Petersen wurde als Sohn eines Seemannes in Flensburg geboren. Ab 1830 war er als Malermeister in Altona tätig, er besaß zudem ein Malereigeschäft, in welchem vermutlich Flaggen und Schilder gemalt und zudem auch neue Anstriche für Schiffe besorgt wurden. Lorenz Petersen arbeitete wohl auch gemeinsam mit seinem Halbbruder Peter Christian Holm, sodass viele der Werke aus der Zeit von 1858 bis 1869 mit der Signatur „L. Petersen u. P. Holm“ versehen sind. Bis 1858 signierte Lorenz Petersen die Werke lediglich mit seinem Namen. Unklar ist jedoch, ob Peter Christian Holm in gleicher Weise an den Werken künstlerisch beteiligt war, oder ob die Signatur nur Hinweis auf das wohl gemeinsam geführte Malereigeschäft geben sollte. Sein Sohn Heinrich Andreas Sophus Petersen (1834-1916) wurde ebenfalls als Marinemaler bekannt. Petersen arbeitete (im Gegensatz zu seinem Sohn) kaum für internationale Kundschaft, sondern eher für ansässige Reedereien und Kapitäne. 

 
Literaturhinweise Lorenz Petersen_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Anfang

 
Rudolf Hieronymus Petersen  
Abbildung
Geboren 30. Dezember 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. September 1962
Todesort Wentorf 
Kurzbiographie Rudolf Petersen wurde am 30.12.1878 in eine traditionsreiche Hamburger Familie geboren. Er war der Bruder des Ersten Bürgermeisters von Hamburg Carl Petersen. Erste Berufserfahrungen sammelte er in Paris und Sibirien als Kaufmann. 1911 gründeter er die Firma Rudolf Petersen & Co. Aus gesundheitlichen Gründen vom Kriegsdienst befreit, war er vor allem in der Betreuung russischer Kriegsgefangener tätig. Von der Berliner Regierung wurde er nach dem Frieden von Brest-Litowsk nach Moskau geschickt und mit der Heimschaffung der Kriegs- und Zivilgefangenen beauftragt. Als Petersen hiervon zurückkehrte, gründete er in Hamburg den „Bund zur Wahrung der Interessen aus russischer Gefangenschaft Heimgekehrter“. In den 1920er Jahren war im Übersee-Club, Hamburger Nationalclub von 1919 und Exporteur-Verein tätig. Nach Kriegsende im Mai 1945 wurde Petersen von den britischen Besatzern zum Ersten Bürgermeister ernannt. Nachdem die Gründung einer „Partei der Arbeit“ und „Union der Christlichen und Freien Demokraten“ gescheitert war, trat er der CDU bei. Petersen hatte das Amt als Bürgermeister bis Oktober 1946 inne, Mitglied der Bürgerschaft blieb er noch bis 1949. In der darauffolgenden Zeit war er Mitglied diverser Aufsichtsräte, Vizepräses der Handeslkammer und Präsident des Übersee-Clubs. Er verstarb am 10.9.1962 in Wentorf. 
Literaturhinweise Rudolf Petersen_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Bürgermeister/in: 15. Mai 1945 - 15. November 1946
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Jörn Pfab  
Abbildung
Geboren 06. März 1925
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 14. September 1986
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Nach seinem Studium bei Edwin Scharff war Jörn Pfab zunächst auf figürliche Darstellungen fokussiert, wie seine Kunstwerke „Mädchen und Knaben“ und „Lesende“ zeigen. Im Laufe der Zeit erarbeitete er sich jedoch eine eigene Form- und Materialsprache und stellte zunehmend Metall-Objekte her. Für diese verwendete er besonders häufig das mühselig und langwierig zu bearbeitende Material Edelstahl. Ab 1960 brach er in seinen Werken mit den bekannten Volumina und abstrahiert sukzessive seine Motive. So fertigte er zunächst stereometrische Körper aus kubistisch kristallinen Formen, Kugeln und Würfel an und später sich kreuzende, ineinander reichende Räume, bei denen er mit positiven und negativen Formen arbeitet.  Er war jedoch nicht auf eine Formsprache beschränkt, sondern gestaltet parallel dazu florale Gebilde. Diese Tendenz setzt er fort, wenn er ab 1962 neben monumentalen Stahlskulpturen kleinen Statuetten, winzige Tiere und Portraitköpfe entwarf. Mittels differenzierter subtilen Zeichnungen fixierte er seine Ideen und bereitete seine Skulpturen vor. Sein plastisches Oeuvre wird dadurch von Entwürfen, Prägedrucken und Radierungen begleitet.

 
Lokale Referenzen Folgende Kunstwerke von Jörg Pfab befinden sich im öffentlichen Raum Hamburgs: „Mädchen mit Taube“ (1955) in der Elbchaussee 483/BP, „Lesende“ (1956) in der Schule Anna-Sussanna-Stieg, „Große Stehende“ (1958) am Harvesterhuder Weg/Alster, „Trinkbrunnen“ (1963) am Sportsplatz der Universität Hamburg, „Raumstele“ (1963) am Schöpfwerk in Moorburg, „Turnier“ (1968) in der Asterhalle, „Kugelraum, Metall-Objekt“ (1974) an der Heegebarg Post, „Flor Urbana“ (1976) am Kunsthaus, „Atlas“ (1972/1977) in den Collonaden, „Mauerreiter“ (1982) am Fischmarkt St. Pauli und „Monumentale Skulptur“ (1985-87) in der City Nord.  
Lebensbeschreibungen Jörn Pfab.pdf
Literaturhinweise Jörn Pfab.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
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Ferdinand Pfohl  
Abbildung
Geboren 1862
Geburtsort  
Gestorben 1949
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Kritiker/in: -
Musiker/in: -
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Franz Pfordte  
Abbildung
Geboren 1840
Geburtsort Delitzsch/Sachsen 
Gestorben 1917
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Franz Pfordte, geb. 1840 in Delitzsch/Sachsen, gest. 1917 in Hamburg. Seit 1858 als Kellner in Hamburg. 1878 Eröffnung des eigenen Restaurants in Hamburg, 1909 Mitbegründer des Atlantic-Hotels. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
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William Adolphus Philippi  
Abbildung
Geboren 24. Februar 1854
Geburtsort Manchester, Großbritannien 
Gestorben 24. Dezember 1926
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geboren in Manchester, absolvierte William Philippi in Hamburg bei Hansing & Co. die Lehre. 1876 ging er für die Firma, die im Handels-, Reederei- und Bankgeschäft tätig war, nach Sansibar. Zu den Haupteinfuhrgütern der dortigen Niederlassung von Hansing & Co. zählten Waffen und Munition (von zumeist schlechter Qualität). Es ist davon auszugehen, dass das Handelshaus – wie andere europäische und amerikanische Firmen auf Sansibar – Sklaven als Arbeitskräfte einsetzte, z.B. für häusliche Dienste und Reinigungsarbeiten. Später leitete Philippi die Hansingsche Niederlassung in Mosambik. Diese übernahm er 1886 und führte sie unter dem Namen Wm. Philippi & Co. weiter. Teilhaber wurden August Duncker und Heinrich Hansing, später trat auch Ferdinand Ottens der Firma bei. 1889 verlegte Philippi seinen geschäftlichen Wohnsitz nach Hamburg in die Paulstraße 21, wo auch die Firma F. Ottens ansässig war. Wm. Philippi & Co. hatte Filialen u.a. in Beira, Umtali, Salisbury und Quelimane. Importiert wurden „sämtliche Landesprodukte von Portugies. Ostafrika“. Philippi gehörte der Ortsgruppe Hamburg des Alldeutschen Verbandes an. 
Literaturhinweise WilliamPhilippi.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Cäsar Pinnau  
Abbildung
Geboren 09. August 1906
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. November 1988
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1921-1926 Tischlerlehre in der Werkstatt seines Vaters, danach Arbeit als Tischlergeselle bei einer Hamburger Einrichtungsfirma und in einer Berliner Möbelfabrik 1927-1930 Studium der Innenarchitektur und Architektur, zuerst in Berlin und dann (ab 1927) in München bei Richard Berndl, Emil Praetorius und dem Bildhauer Josef Wackerle 1930-1937 Mitarbeiter von Fritz August Breuhaus de Groot in Düsseldorf (bis 1932) und Berlin 1932 Mitwirkung an der Gründung einer privaten Kunstakademie von Breuhaus in Berlin 1937 selbständiger Architekt in Berlin 1940-1945 Professor an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin ab 1945 selbständiger Architekt in Hamburg und Frankfurt __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/pinnau.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige
Ausstellung_Altonaer_Museum_.pdf
DAB_HH_09_2016_S_3_4_.pdf
Lebensbeschreibungen Pressetext zur Ausstellung.pdf
Literaturhinweise Literaturliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Gudrun Piper  
Abbildung
Geboren 01. Juli 1917
Geburtsort Kobe/Japan 
Gestorben 12. Oktober 2016
Todesort Wedel 
Kurzbiographie Gudrun Pipers Kunstwerke entstanden in der Auseinandersetzung mit der Kunst ihres Ehemannes Max Mahlmann und wie er fand auch sie über geometrische Arbeiten zu einer linearen Formsprache. Zunächst malte sie Landschaften in einem an Cézanne orientierten Realismus, die mit expressiven Tendenzen versehen waren. Ab 1948 wurden ihre Arbeiten abstrakter und ab 1950 stellte sie erste geometrisch-konstruktive Kompositionen her, die noch aus einer Fülle verspielt anmutender Formen bestanden. In den 1960er Jahren kam sie bei zunehmender Reduktion über Rasterbilder zur methodischen Malerei. Sie begann mit einer systematischen Gestaltung zu arbeiten, die sich auf rechtwinklige serielle Programme und Rhythmen bezog. Ab den 1980er Jahren zeigten ihre Bilder Quadratreihungen und Überlagerungen in Netzfeldern. Das Raster wurde in ihren Werken zu einem Symbol der Ordnung, der Offenheit und der Klarheit. Sie selbst sagte: „Der zur Stille strebende Mensch findet in der konkreten Kunst die Einsicht, um sich von einer spektakulären Welt abzuwenden.“ Gudrun Piper und ihr Ehemann waren der konstruktiven Kunst und geometrischen Gestaltungen verpflichtet, konnten aber jeder für sich eigenständig arbeiten. So fand Gudrun Piper mittels linearer Strukturen immer zur Fläche und dann auch zur Farbe. Ruhe ist in ihren Bildern inhärent, in denen sich schwingende Räume öffnen und eine sanfte Formsprache sichtbar wird. Der asiatische Geist der klaren Form, der ausgewogenen Proportionen, der Klänge und Schwingungen, die aus der geometrischen Präzision erwachsen, waren ihr Thema.  
Lokale Referenzen Folgende Kunstwerke von Gudrun Piper befinden sich im öffentlichen Raum Hamburgs: „Wandgestaltung“ (1961) im Uhlenhorst Obertalstift, „Mosaik-Fußboden“ (1965) im Gymnasium Krausestraße und „Kanzelwand“ (1972) im Neuen Friedhof in Bergedorf, Kap. II. Zudem befinden sich Arbeiten der Künstlerin in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle und der Hamburger Kulturbehörde.  
Lebensbeschreibungen Gudrun Piper.pdf
Literaturhinweise Gudrun Piper.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Grafiker/in: -
Maler/in: -
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Jurgen Plate  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1546 - 1557
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Karl Heinz Plomin  
Abbildung
Geboren 01. Januar 1904
Geburtsort Hamburg- Winterhude 
Gestorben 07. Januar 1986
Todesort Hamburg-Poppenbüttel 
Kurzbiographie 1919-1922 Gärtnerausbildung bei Schnackenberg und Siebold in Klein Flottbek. 1922-1924 Gehilfenjahre bei Schnackenberg und Siebold. 1924 - 1926 Studium an der Staatlichen Kunstgewerbeschule Lerchenfeld in Hamburg bei Prof. Richard Schmidt. 1926 Studium an der Technischen Hochschule München am Institut für Städtebau. 1927-1930 Anstellung bei dem Gartenarchitekten Heiler in Kempten. 1930-1935 Anstellung im Gartenamt Hamburg. 1933 Hochzeit mit Paula Lühr. 1935 Eröffnung der von ihm geleiteten und gestalteten "Niederdeutschen Gartenschau" auf dem Gelände von Planten un Blomen'. 1935 Eröffnung eines eigenen Büros. 1940-1944 Militärdienst in Litauen, Polen und Rußland. 1944 Rückkehr nach Hamburg. 1945 Englische Kriegsgefangenschaft. 1945/1946 Wiederherstellung seines Büros in Hamburg-Poppenbüttel. 1950/1951 Planung der Staudenschau der 1. Bundesgartenschau Hannover 1951. 1953 Eröffnung der von ihm gestalteten IGA'53 in Hamburg. 1963 Eröffnung der IGA '63 in Hamburg, mit deren Gesamtleitung Karl Plomin beauftragt wurde. 1967 Plomins Sohn Peter wird Teilhaber im Gartenarchitekturbüro. 1973 Eröffnung der IGA'73, bei der Plomin einige Teile des Geländes "Planten un Blomen" wieder bearbeitete. 1975 Sein Werk 'Der vollendete Garten' erscheint im Eugen Ulmer Verlag in Stuttgart. 1984 Ehrenmitgliedschaft im BDLA. __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/plomin.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Kategorien Architektur
Funktionen
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Dr. Hermann Poelchau  
Abbildung
Geboren 16. Januar 1817
Geburtsort Berlin 
Gestorben 06. September 1912
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Hermann Johann Daniel Poelchau war Richter und Abgeordneter.

Er wurde am 16.1.1817 in Berlin geboren und wuchs als Sohn des deutsch-baltischen Musikers und Musikaliensammlers Georg Poelchau auf. Nach dem Tod seines Vaters wurde dessen umfangreiche Musikaliensammlung 1841 an das „Musikalische Archiv“ der „Königlichen Bibliothek“ verkauft, welche die heutige Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin darstellt. Poelchau wurde 1844 in Halle promoviert und etablierte sich ein Jahr darauf in Hamburg als Advokat. Er gehörte dem Bürgermilitär an und wurde 1854 Hauptmann des 6. Bataillons. Im selben Jahr wirkte Poelchau als Vertreter Hamburgs auf der Ersten Allgemeinen Industrieausstellung in München. Ab 1855 arbeitete er ehrenamtlich als Protokollant der Feuerkassendeputation und war zwischen 1854 bis 1860 Mitglied im Armenkollegium. Von 1859 bis 1862 gehörte Poelchau der Hamburgischen Bürgerschaft an. 1861 wurde er vom Hamburger Senat zum Richter am Niedergericht ernannt. 1879 amtierte er als Direktor des Landgerichts, drei Jahre später stieg er zum Oberlandesgerichtsrat auf. Im Jahre 1891 ging Poelchau schließlich in den Ruhestand. Er verstarb am 6.9.1912 in Hamburg.

 
Lokale Referenzen Poelchaukamp (Winterhude)
 
Literaturhinweise Hermann Poelchau_Literatur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1862
Anfang

 
Georg Poensgen  
Abbildung
Geboren 07. Dezember 1889
Geburtsort Düsseldorf 
Gestorben 11. Januar 1974
Todesort Heidelberg 
Kurzbiographie Der Direktor des Städtischen Kurpfälzischen Museums Georg Poensgen studierte Kunst und Kunstgeschichte und promovierte zum Doktor der Philosophie. Seine Verdienste und seine Verbundenheit zur Universität Heidelberg erklärte sie ihn zum Ehrensenator und Ehrenbürger. Zudem gründete das Ehepaar Poensgen noch zu Lebzeiten die „Georg und Emma Poensgen- Stiftung“ mit dem Zweck der Altenpflege.  
Lebensbeschreibungen Georg Poensgen.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen Kunstgeschichtswissenschaftler/in: -
Anfang

 
Cornelius Poppe  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 26. September 1741 - 20. November 1759
Anfang

 
Johann Adolph Poppe  
Abbildung
Geboren 27. Mai 1727
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. August 1807
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 11. Januar 1786 - 28. August 1807
Anfang

 
Hans Heinrich Porth  
Abbildung
Geboren 13. Juni 1796
Geburtsort Hamburg-Wilhelmsburg 
Gestorben 02. August 1882
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hans Heinrich Porth, geb. 13.06.1796 in Hamburg-Wilhelmsburg, gest. 02.08.1882 in Hamburg, Sohn eines Gutspächters. Nach kaufmännischer Lehre zunächst künstlerischer Autodidakt, 1821-1823 in Dresden, dort Bekanntschaft mit Ludwig Richter und Carl Gottlieb Peschel, und Italienreise mit Anschluss an die Nazarener. Seit 1828 in Hamburg als Porträtist und Lithograf tätig. Initiierte nach dem Brand von 1842 die "Schillingsammlung" zum Aufbau des Nikolaiturms. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Lithograph/in: -
Anfang

 
Hieronymus Praetorius  
Abbildung
Geboren 1560
Geburtsort  
Gestorben 1629
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Prätoriusweg, Eimsbüttel, seit 1906
 
Kategorien Musik
Funktionen
Anfang

 
Hieronymus (III) Praetorius  
Abbildung
Geboren 1614
Geburtsort  
Gestorben 1629
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
Johann Praetorius  
Abbildung
Geboren 1595
Geburtsort  
Gestorben 1660
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
Jacob Praetorius d.J.  
Abbildung
Geboren 1586
Geburtsort  
Gestorben 1651
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Prätoriusweg, Eimsbüttel, seit 1906
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
Karl Gottlieb Praetzel  
Abbildung
Geboren 02. April 1785
Geburtsort Halbau/Oberlausitz 
Gestorben 13. Juni 1861
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Karl Gottlieb Praetzel, geb. 2.4.1785 in Halbau/Oberlausitz, gest. 13.6.1861 in Hamburg, Sohn eines Gärtners. 1804-1807 Studium der Theologie in Leipzig. Seit 1807 als Hauslehrer in Hamburg, zugleich als Schriftsteller und Theaterkritiker tätig. 
Lokale Referenzen
Karl Gottlieb Praetzel wurde am 7. Juni 1810 von der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen, 1811 zum Gesellen befördert und 1812 zum Meister erhoben. In der "Großen Loge zu Hamburg" war er von 1816-1817 und von 1830-1861 Großredner. Am Johannisfest 1860 feierte er sein 50-jähriges Freimaurerjubiläum. Anlässlich dieser Feier verlieh man ihm die Ehrenmitgliedschaft der "Großen Loge zu Hamburg".
 
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Kritiker/in: -
Anfang

 
Peter Daniel Prale  
Abbildung
Geboren 11. Februar 1754
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. November 1832
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Peter Daniel Prale, geboren am 11.02.1754 in Hamburg, gestorben am 17.11.1832 ebd. Sohn des Oberalten Franz Andreas Prale und der Katharina Elisabeth Rücker. Kaufmann in Hamburg, nach zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern seit 1816 Oberalter. Vermählt 12.06.1781 mit Luise Maria Muchau. 
Kategorien Wirtschaft
Religion
Funktionen Oberalter: 1816 -
Kaufmann/-frau: -
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Johannes Prassek  
Abbildung
Geboren 13. August 1911
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 19. November 1943
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johannes Prassek wurde am 13. August 1911 in der Straße Grindelhof 69, Hamburg, geboren. Prassek wuchs in eher ärmlichen Verhältnissen auf, seine evangelische Mutter Marie Hartmann arbeitete als Dienstmädchen, sein Vater war Maurer. Zur evangelisch-lutherischen Taufe kehrte Prasseks Mutter mit diesem in ihren mecklenburgischen Geburtsort Hagenow zurück. Nach der Heirat seiner Eltern lebte die Familie dann ab dem 19. Juli 1912 im Gerstenkamp 9, Hamburg Barmbek. In Form einer Konditionaltaufe – man war sich nicht sicher, ob Prasseks erste Taufe gültig sei – wurde dieser im selben Jahr in der katholischen Pfarrkirche St. Sophien auch katholisch getauft. Prassek besuchte die katholische Volksschule Elsaßstraße und empfing am 19. Juni 1921 die Erstkommunion. Ab 1922 besuchte er das katholische Progymnasium am Alsterufer 3. Durch den Vikar Aloys Boecker gefördert, wurde Prassek Messdiener in St. Sophien und später auch im Wilhelmsstift. 1927 wechselte Prassek vom katholischen Progymnasium auf die Gelehrtenschule des Johanneums und legte dort 1931 sein Abitur mit sehr guten Noten ab. Ab 1931 studierte Prassek katholische Theologie, zuerst in Frankfurt am Main, später wechselte er nach Münster. 1935 zog Prassek dann nach Osnabrück um, wo er 1937 seine Priesterweihe erhielt. Im selben Jahr noch ging Prassek als Aushilfe in das mecklenburgische Wittenberg, ab 1939 war er in Lübeck in der Herz-Jesu-Kirche in Lübeck tätig. Hier engagierte er sich im Rahmen der Pfarrerseelsorge trotz Verbots auch für polnische Zwangsarbeiter; so lernte er extra polnisch, um auch für diese Seelsorge leisten zu können. Zivilcourage bewies Prassek auch 1942 während eines Luftangriffes auf Lübeck, indem er selbstlos half, verwundete Menschen aus den Trümmern zu bergen. Schon unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtergreifung machte Prassek seine Abneigung gegenüber dem Regime deutlich. Unter dem Leitsatz „Aber einer muss die Wahrheit doch sagen!“ hatte er den Mut, dieses in seinen Predigen offen anzuprangern. Besonders deutlich sprach Prassek sich gegen die Euthanasie aus. So war es nicht verwunderlich, dass Prassek 1942 von der Gestapo verhaftet wurde. Mut und Charakterstärke bewies Prassek jedoch auch weiterhin, so wurde er auch während seines Prozesses nicht müde, das nationalsozialistische Regime zu kritisieren. Prassek wurde in dem Gefängnis am Holstenglacis hingerichtet. 2011 erfolgte in Lübeck die Seligsprechung.

Sophie Preuss (Johanneum)
 
Lokale Referenzen Prassekstraße, Wilhelnmsburg, seit 1964
 
Sonstige JohannesPrassek.Geburtsurkunde.jpg
Kategorien Religion
Funktionen
Anfang

 
Johan Andreas Prell  
Abbildung
Geboren 11. Juli 1774
Geburtsort Lüneburg 
Gestorben 05. Dezember 1848
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Kaufmann, Präses der Handelskammer, Patriot
 
Johann Andreas Prell hat sich besonders während der Besatzungszeit durch die Franzosen (1806-1814) hervorgetan. Er war Mitglied der Kommission für die Gefängnisse, Kasernierung und Proviantierung. Verwalter der milden Stiftungen, Obristleutnant und Chef eines Bataillons der Bürgergarde.
 
Seine Tochter Marianne - die spätere Lehrerin - war Autorin des bekannten Buches "Erinnerungen an die Franzosenzeit".
 
Von Juni 1825 bis Mai 1826 war Johann Andreas Prell Präses der Handelskammer Hamburg.
 
Lokale Referenzen
Johann Andreas Prell wurde in Hamburg 1802 von der Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen. Seine Beförderung zum Gesellen dieser Loge war im Jahre 1808.
 
Sein Bruder, der Musiklehrer Johann Nikolaus Prell (* 6. November 1773 in Hamburg; + 18. März 1849), wurde von der gleichen Loge "Ferdinande Caroline zu den drei Sternen" bereits im Jahre 1792 zum Lehrling aufgenommen, und im Jahre 1795 zum Gesellen befördert.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: Juni 1825 - Mai 1826
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Johann Leonhard Prey  
Abbildung
Geboren 1700
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Dezember 1757
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der um 1700 in Hamburg geborene Baumeister Johann Leonhard Prey wurde hier 1737 als Bürger und Steinmetzmeister erwähnt, seit 1740 Stadtbaumeister, gestorben 1757 in Hamburg. Durch ihn erfolgte zusammen mit Sonnin der Wiederaufbau der 1750 zerstörten Großen St. Michaeliskirche. Bereits 1739/41 hatte Prey den Westgiebel und den Turm der St. Pancratiuskirche in Hamburg/Ochsenwerder nach einem veränderten Entwurf des Stadtbaumeisters Cornelius Gottfried Treu durchgeführt. Kurz vorher hatte er als Steinmetz beim Bau des Turmes und der Turmfassade bei St. Katharinen und beim Neubau des Steintores gearbeitet. Mit eines seiner reizendsten Bauten in Hamburg war der 1743-47 erfolgte Bau der Dreieinigkeitskirche in St. Georg, mit einem Turm ähnlich der Großen St. Michaeliskirche. Offiziell heißt sie Dreieinigkeitskirche, aber ihr alter Name lautet St. Jürgens- bzw. St. Georgskirche, so benannt nach der Vorstadt „St. Georg“. Nachdem die Kirche 1943 bis auf den Turm zerstört worden war, wurde sie 1959/61 nach einem Entwurf des Architekten Heinz Graaf in schlichtem Stil in Verbindung mit dem in alter Form erhaltenen Turm, den die Figur des „Heiligen Georg zu Roß“ krönt, wieder aufgebaut. Nach der Zerstörung der Großen St. Michaeliskirche setzten Johann Leonhard Prey und Ernst Georg Sonnin an ihre Stelle jenen Bau, dessen Gestalt als Wahrzeichen Hamburgs bis heute erhalten ist.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Familienliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984. zusammengestellt von Britta Knust

 
Lokale Referenzen Preystraße, Winterhude, seit 1907
 
Literaturhinweise LiteraturJLP.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Dr.jur. Wilhelm Prochowink  
Abbildung
Geboren 19. September 1878
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. März 1943
Todesort Hamburg (KZ Fuhlsbüttel) 
Kurzbiographie Wilhelm Prochownik wurde am 19. September 1878 in Hamburg geboren.
Am 01. Januar 1900 wurde er in Hamburg zum Landrichter ernannt. Am 01. April 1923 wurde er zum Oberlandesgerichtrat befördert und gehörte dem 2. Zivilsenat an, in dessen Zuständigkeit besonders der gewerbliche Rechtsschutz fiel. 
Zum 31.10.1933 wurde er von den Nationalsozialisten aus dem Dienst suspendiert. Unter dem Vorwand, er habe einen Pelzfuttermantel nicht abgeliefert, wurde er am 09.02.1943 verhaftet und in das das KZ Fuhlsbüttel gebracht. Am 27.03.1943 starb Wilhelm Prochownik in Folge schwerer Misshandlungen im KZ Fuhlsbüttel. Seine Tochter, die Chemikerin Vilma Prochownik, konnte 1933 aus Deutschland in die USA fliehen. 
Die Stadt Hamburg gedenkt Wilhem Prochownik mit einem Stolperstein am Sievekingplatz 1.
 
Kategorien Justiz
Funktionen Richter/in: -
Anfang

 
Doktor Vilma Prochownik  
Abbildung
Geboren 22. Januar 1904
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. August 1990
Todesort Los Angeles 
Kurzbiographie Vilma Prochownik wurde am 22. Januar 1904, als Tochter des 1943 von den Nationalsozialisten ermordeten Richters Wilhelm Prochownik in Hamburg geboren. Nach dem Abitur am Lichtwarkgymnasium studierte sie Chemie zunächst in Freiburg, München (wo sie das erste Examen ablegte) und Genf, und kehrte zum fünften Semester nach Hamburg zurück. 1928 legte sie das zweite Examen ab und promovierte 1931 bei Professor Hans Schlubach mit der Arbeit „Über die h-Galaktose und ihre Derivate“. Ab dem 1. Juni 1932 war sie für Schlubach als ,wissenschaftliche Hilfsarbeiterin‛ tätig und publizierte gemeinsam mit ihm in der Zeit von 1929 bis 1934 vier Aufsätze in Fachzeitungen. Doch bereits 1933 verlor sie ihren Status als wissenschaftliche Hilfsarbeiterin und schließlich auch jede Perspektive für ein weiteres Leben in Deutschland: Aufgrund ihres jüdischen Familienhintergrundes wurde sie von den Nationalsozialisten zum 31.10.1933 entlassen und floh schließlich ins Exil nach Los Angeles. Hier nannte sie sich „Vilma Proctor“. Ihre Zeit dort lässt sich bislang nicht vollständig rekonstruieren. Von 1934 bis 1937 war sie als Assistentin für Biochemie an der Harvard Medical School tätig. Von 1952 bis 1953 war sie Chief Medical Librian an der University of Southern California, wo sie ab 1954 Kurse unterrichtete. Ab 1959 stellte sie einen Antrag auf Wiedergutmachung, der abgelehnt wird. Dass sich an ihre wissenschaftliche Arbeit bei Schlubach eine Hochschulkarriere angeschlossen hätte, wenn die Nationalsozialisten nicht diese Laufbahn gewaltsam unterbrochen hätten, dass also eine Frau hätte Chemieprofessorin werden können, wollte man im Deutschland der 1950er Jahre offenbar nicht für möglich halten. Vilma Prochowink starb am 27.April 1990 in Los Angeles.  
Lokale Referenzen www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/125672683 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Rüdiger Proske  
Abbildung
Geboren 26. Dezember 1916
Geburtsort Berlin 
Gestorben 10. Dezember 2010
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Rüdiger Proske war Journalist, Filmemacher und Publizist. Sein Name steht für einen meinungsfreudigen und kritischen Journalismus, dessen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland er entscheidend mitprägte. Proske arbeitete als Redakteur für verschiedene Zeitschriften, für den NDR Hörfunk sowie als Autor für Film und Fernsehen. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Rüdiger Proske“. 
Lebensbeschreibungen Rüdiger Proske.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Peter Pruter  
Abbildung
Geboren 08. Juli 1891
Geburtsort Wüster 
Gestorben 26. März 1973
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1891 geboren in Wüster; Handwerkerausbildung und neben bei Kurse an einer Baugewerkschule; Mitarbeiter im Büro von Henry Grell; Beteiligt an der Entstehung der Mönkebergstraße; 1926 Teilhaber des Büros (Grell & Pruter); Nach dem 2. Weltkrieg baut er Kontorhäuser auf; 1973 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen PeterPruterWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Eduard Pulvermann  
Abbildung
Geboren 02. September 1882
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. April 1944
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Kaufmann und Unternehmer Eduard F. Pulvermann war ein erfolgreicher Reiter und Pferdezüchter. Er entwarf den Parcour für das Deutsche Spring Derby in Hamburg-Klein Flottbek. 1920 fand auf dem Turnierplatz der erste Wettbewerb unter seiner Regie statt. Das Derby gilt als eines der schwersten Springreitturniere der Welt. Berühmt ist das Hindernis 14 – „Pulvermanns Grab“. 1935 musste Pulvermann die Leitung des Turniers abgeben. Im März 1941 wurde der „Halbjude“ wegen „Heimtücke“, später wegen angeblicher Devisenvergehen angeklagt, verurteilt und im KZ-Neuengamme interniert. An den Folgen von Zwangsarbeit und Mangelernährung erkrankte er schwer und starb am 9. April 1944 im Gefängnis-Lazarett Langenhorn.

 
Lokale Referenzen Eduard-F.-Pulvermann-Weg, Nienstedten, seit 2004
 
Lebensbeschreibungen Eduard Pulvermann.pdf
Literaturhinweise Lit.Hinweise Pulvermann.pdf
Kategorien Sport
Funktionen
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Walther Puritz  
Abbildung
Geboren 20. August 1882
Geburtsort Charlottenburg 
Gestorben 10. Dezember 1957
Todesort Bad Oldesloe 
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Puritzweg, Bergedorf, seit 1979
 
Lebensbeschreibungen WaltherPuritzWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
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Erich Wilhelm Julius Freiherr Gans Edler Herr zu Putlitz  
Abbildung
Geboren 01. Februar 1892
Geburtsort Brahlstorf/Mecklenburg 
Gestorben 28. Januar 1945
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie ab 1906 Steinmetzlehre und Restaurierungsarbeiten am Magdeburger Dom 1908-1909 Magdeburger „Kunstgewerbe­- und Handwerkerschule“ 1912-1913 Techniker in den Marmorwerken in Kiefersfelden/Österreich 1913-1914 Assistenz am Düsseldorfer Schauspielhaus 1914 Der älteste bekannte Architekturentwurf von zu Putlitz für einen Anbau des Düsseldorfer Schauspielhauses. 1914-1917 Marinelandflieger im Ersten Weltkrieg 1919-1921 Büro Lossow & Kühne in Dresden Erste Wettbewerbsbeteiligungen in Bulgarien 1921-1923 Bulgarien-Aufenthalt aufgrund von Wettbewerbserfolgen und ersten Bauaufträgen 1924 Umsiedlung nach Hamburg 1924-1927 Büro Klophaus und Schoch Oktober 1924 Zum Wettbewerb für das Hamburger Messehaus reichte das Büro den ersten gemeinsamen Entwurf ein 1926-1927 Teilnahme am Wettbewerb für den Völkerbundpalast in Genf 1927-1932 Nach der erfolgreichen Teilnahme am Genfer Wettbewerb: Architektengemeinschaft Klophaus, Schoch, zu Putlitz 1928 Umzug der Architektengemeinschaft in den Mohlenhof 1931 Der verstärkte Geschäftsrückgang führte zur Kündigung fast aller Mitarbeiter des Büros im Mohlenhof, welches aber trotzdem mit noch wenigen Beschäftigten weitergeführt werden konnte 1933-1945 Nach dem Austritt von Klophaus: Architektengemeinschaft Zu Putlitz, Schoch. Mitglied der Reichskulturkammer und der NSDAP 1935 Für die städtebauliche Weiterentwicklung Rostocks Bereitstellung eines Zweitbüros im Kämmereigebäude in der Neuen Wallstrasse 7 in Rostock 1936 Zu Putlitz richtete sein Büro in seinem Privathaus ein und mietete Ende 1936 zusätzlich zwei große Säale in der nahegelegenen Kegelsporthalle an, während Schoch weiter im Mohlenhof-Büro arbeitete 1944 Wegen der restlosen Zerstörung der angemieteten Bürosäale und der Büroräume im Mohlenhof durch Luftangriffe, setzten zu Putlitz und Schoch ihre Arbeit in ihren Privathäusern fort. __Quelle: Bestand zu Putlitz _ Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige Wettbewerb Völkerbundpalast 1926_27.jpg
Bühnenbildentwurf Totentanz 1913_14.jpg
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