Hamburger Persönlichkeiten -
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William Stern  
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Geboren 29. April 1871
Geburtsort Berlin 
Gestorben 27. März 1938
Todesort Durham, North Carolina 
Kurzbiographie

 

William Stern war der Sohn des jüdischen Ehepaares Rosa und Sigismund Stern. Er studierte in Berlin Philologie, Philosophie und Psychologie. Verheiratet war er mit Clara Joseephy, mit der er zusammen drei Kinder hatte. William Stern hat 1912 den Intelligenzquotienten erfunden und erschuf somit ein Instrument zur Messbarkeit der Intelligenz. Des Weiteren war er auch in der Lage, die Entwicklung der Sprache aufzuzeichnen. Zudem bildete er Lehrer aus, testete Piloten, unterstützte Gerichtsgutachter und vermittelte Schüler an die passenden Schulen. Stern war ein internationaler hoch anerkannter Wissenschaftler und wurde daher 1916 auf den Lehrstuhl für Philosophie und Psychologie am Hamburgischen Koloniaintstitut berufen. Dies war eine Vorgängereinrichtung der Universität Hamburg, an deren Gründung William Stern 1919 entscheidend beteiligt war.  
Lokale Referenzen

Sterntwiete, Bergedorf/Lohbrügge, seit 1964

 
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen
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Dr. Gustav Friedrich Carl Johann Sthamer  
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Geboren 24. November 1856
Geburtsort Groß Weeden 
Gestorben 29. Juni 1931
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Gustav Sthamer wurde am 24.11.1856 in Groß Weeden bei Ratzeburg geboren. Seine Familie zählt zu den alten Hamburger Familien. Sthamer studierte Jura und promovierte 1878 in Göttingen. 1879 ließ er sich in Hamburg als Anwalt nieder. 1892 wählte man ihn den Vorstand der Hamburger Anwaltskammer und 1900 in das Präsidium der Oberschulbehörde. Er war ab 1901 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, bis er 1904 in den Senat gewählt wurde. Während des Ersten Weltkrieges wurde er beurlaubt und übernahm das Amt des Präsidenten der Zivilverwaltung des von deutschen Truppen besetzten Antwerpen. 1917 kehrte er nach Hamburg zurück und wurde 1919 in den neuen Senat gewählt. Am 22.12.1919 wurde Sthamer zum Ersten Bürgermeister gewählt, legte sein Amt aber bereits am 13.2.1920 wieder nieder. Im August 1920 wurde er zum deutschen Botschafter in London ernannt. 1925 war er maßgeblich an der Verhandlung der Verträge von Locarno beteiligt, welche er auch unterzeichnete. Er verstarb am 29.6.1931 in Hamburg. 
Lokale Referenzen Sthamerkai, Steinwerder, seit 1930
 
Literaturhinweise Gustav Friedrich Carl Johann Sthamer_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Justiz
Funktionen Bürgerschaftsmitglied: -
Senator/in: -
Bürgermeister/in: 21. Dezember 1919 - 13. Februar 1920
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Gerhard Stöck  
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Geboren 28. Juli 1911
Geburtsort Kaiserswalde 
Gestorben 29. März 1985
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Studienrat Gerhard Stöck war erfolgreicher Leichtathlet und Goldmedaillen-Gewinner im Speerwurf bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, bei denen er außerdem im Kugelstoßen eine Bronzemedaille errang. Zuvor war er 1935 Studentenweltmeister im Speerwurf und Fünfkampf geworden. Schon 1933 war er der SA beigetreten und im Lauf der Jahre bis zum Sturmbannführer (Major) befördert worden, seit 1937 war er Mitglied der NSDAP. Im Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung arbeitete er als Sportreferent. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er 1950 in Hamburg zum Leiter des Sportamtes berufen. 1956 und 1960 war er Chef de Mission der gesamtdeutschen Olympia-Mannschaft in Melbourne und Rom. Nach seinem Tod 1985 stiftete die Stadt den „Gerhard-Stöck-Preis“, der von 1986 bis 2006 an verdiente Sportler und Vereine verliehen wurde.

Sport

Leichtathlet, Olympia-Gewinner

Sportfunktionär

Studienrat

 

 
Lebensbeschreibungen Gerhard Stoeck.pdf
Kategorien Sport
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Daniel Stockfleth  
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Geboren 16. Januar 1676
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. Januar 1739
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Lokale Referenzen Stockflethweg, Langenhorn, seit 1948
 
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 23. November 1729 - 29. Januar 1739
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Dr. Christian Reichsgraf zu Stolberg-Stolberg  
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Geboren 15. Oktober 1748
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Januar 1812
Todesort Schloß Windeby 
Kurzbiographie
Übersetzer, Dichter und Lyriker
Christian wurde als Sohn des dänischen Geheimrats und Kammerherrn, Graf Christian Günther zu Stolberg-Stolberg in Hamburg geboren. Seine Schwester war die spätere Stiftsdame Gräfin Augusta Louise und sein Bruder Graf Friedrich Leopold. Nach dem frühen Tod des Vaters kümmerte sich der spätere Freund und Bruder-Freimaurer Friedrich Gottlieb Kloppstock um die Erziehung der drei Kinder.
Von 1770 bis 1772 studierte Christian zusammen mit seinem Bruder Friedrich Leopold zuerst in Halle und später in Göttingen Jura und Literatur. 1775 unternahmen beide Brüder zusammen mit den Freimaurern Johann Wolfgang von Goethe und Heinrich Christian Kurt Graf von Haugwitz eine längere Reise durch die Schweiz. In Zürich findet ein Treffen mit Voltaire statt (er wird später,  am 7. April 1778 in den Bund der Freimaurer aufgenommen).
1777 heiratet Christian die 30-jährige Witwe Friederike Luise von Gramm. In Tremsbüttel nimmt er die Stelle als Amtmann an, wo er sich ein neues Schloss erbauen läßt. Dieses Haus macht seine Frau zu einem Ort des kulturellen Mittelpunkts und geistigen Austauschs. Viele Gäste der Stolbergs sind bekannte Persönlichkeiten, die zum großen Teil dem Bund der Freimaurer angehören (Baggensen, Claudius, Herder, Klopstock, Voß und viele mehr).
In den Jahren 1787 bis 1815 erscheinen von ihm viele Übersetzungen, Dramen und lyrische Dichtungen. Christian verlegt seinen Wohnsitz nach Gut Windeby bei Eckernförde. Von der Universität Kiel wird ihm 1815 die Ehrendoktorwürde verliehen. Am 18. Januar 1821 stirbt er auf Gut Windeby - er liegt beerdigt in der Kirche von Horslunde auf Lolland.  
Lokale Referenzen
Reichsgraf Christian zu Stolberg-Stolberg wird auf Anregung von Friedrich Gottlieb Klopstock am 1. Oktober 1774 in der Hamburger Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" von dem seinerzeitigen Logenmeister und Schriftsteller Jacob Mumsen zum Freimaurer aufgenommen. Am 22. April 1775 erhebt ihn Mumsen zusammen mit dem Schriftsteller Johann Heinrich Voß in den Meistergrad.
 
Spuren in Hamburg:
- in Uhlenhorst ist seit 1948 die nach ihm benannte Stolbergstraße
 
Kategorien Literatur
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Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg  
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Geboren 07. November 1750
Geburtsort Barmstedt bei Hamburg 
Gestorben 05. Dezember 1819
Todesort Gut Sondermühlen bei Osnabrück 
Kurzbiographie

Dichter, Übersetzer und Jurist

Friedrich Leopold wurde am 7. November 1750 als zweiter Sohn des Oberkammerherren, Graf Christian Günther zu Stolberg-Stolberg und dessen Ehefrau Christiane, geb. Gräfin zu Castell-Remlingen, geboren. 

Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm Friedrich Gottlieb Kloppstock die Verantwortung für seine Erziehung. Gemeinsam mit seinem Bruder Christian studierte er von 1770 bis 1772 zuerst in Halle an der Saale und später in Göttingen Jura und Literatur. Von 1777 bis 1780 vertrat er in Kopenhagen als Gesandter den Fürstbischof von Lübeck und von 1791 bis 1799 das fürstbischöfliche Kollegium von Eutin. Zu Beginn des Jahres 1800 legte er im Streit seine öffentlichen Ämter nieder, siedelte um nach Münster und trat aus Protest am 1. Februar zur katholischen Kirche über.

Friedrich Leopold schrieb Oden, Balladen, Dramen, Satiren und Reisebeschreibungen. In den Jahren 1806 bis 1818 erschien von ihm eine 15-bändige Geschichte der Religion Jesu Christi. Bekannt wurden seine Homer-Übersetzungen. Seine engen schriftstellerischen Freunde, die ebenfalls dem Bund der Freimaurer angehörten, waren Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Matthias Claudius, Friedrich Heinrich Jacobi und Johann Gottfried von Herder. 
Lokale Referenzen
Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg gehörte - wie sein Bruder Christian - der Bund der Freimaurer an. Er wurde auf Empfehlung von Friedrich Gottlieb Kloppstock in der Hamburger Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" am 11. Mai 1774 vom seinerzeitigen Logenmeister und Schriftsteller Jacob Mumsen aufgenommen. Mumsen war es auch, der Friedrich Leopold am 21. April 1775 zum Meister erhob.
 
Spuren in Hamburg:
Vor der Christianskirche in Ottensen ist das Grab von Friedrich Gottlieb Kloppstock. Auf dem Grabstein, der heute die Funktion eines Klopstock-Denkmals angenommen hat, ist der Satz des Grafen Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg zu lesen - er lautet:
   Deutsche, nahet mit Ehrfurcht und Liebe
   Der Hülle eures größten Dichters ...
 
Kategorien Literatur
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Georg Hermann Stoltz  
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Geboren 11. November 1845
Geburtsort Melle 
Gestorben 12. Dezember 1939
Todesort Wentorf 
Kurzbiographie Hermann Stoltz verließ 1863 das Gymnasium Johanneum in Lüneburg mit Primareife. Er begann eine Lehre bei der Bremer Importfirma F. W. Helmers & Sohn, die er nicht beendete, und ging 1866 nach Rio de Janeiro. Dort trat er in die deutsch-brasilianische Handelsfirma Brandes Kramer & Ferreira ein, deren Teilhaber er später wurde. 1884 erfolgte die Umbenennung in Herm. Stoltz & Cie., gleichzeitig wurde eine Filiale in Hamburg gegründet und Stoltz zog mit seiner Familie in die Hansestadt. Die Firma eröffnete weitere Nieder­lassungen, u.a. in Sao Paulo und Recife, und wurde zum bedeutendsten Hamburger Exporteur für Brasilien. Später importierte sie auch brasilianische Waren nach Deutschland. Außer­dem beteiligte sie sich an brasilianischen Industrieunternehmen, fungierte als Agent für diverse internationale Versicherungsgesellschaften und war im Schifffahrtsgeschäft tätig. 1915 gründete Stoltz eine Stiftung, deren Erträge Schülern des Johanneums in Lüneburg zugute kamen. Außerdem engagierte er sich für Kirchen und Krankenhäuser. Politisch vertrat er als Mitglied des Hamburger Nationalklubs von 1919 konservativ-autoritäre Gedanken. 
Literaturhinweise HermannStoltz.pdf
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Ferdinand Streb  
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Geboren 05. November 1907
Geburtsort Berching 
Gestorben 06. Februar 1970
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Er studierte von 1929 bis 1932 Innenarchitektur an der Kunstakademie in Hannover. Danach arbeitete er von 1933 bis 1935 bei Le Corbusier in Paris. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er bei Carl August Bembé in München und bei Alfred Stieler in Stralsund, wo er 1938 ein Büro gründete. 1946–1956 war er Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Grindelhochhäuser in Hamburg, wo er 1948 ein eigenes Büro in Hamburg eröffnete. * 1946–1956 Grindelhochhäuser * 1949 Bali-Kino, Hamburg-Altstadt, * 1950–1951 Iduna-Germania, Hamburg-Rotherbaum * 1951 Appartementhaus, Hamburg-Rotherbaum * 1952 Haus des Sports, Hamburg-Eimsbüttel, Schäferkampsallee * 1952–1953 Alsterpavillon * 1952–1953 Café Seeterrasse IGA 1953 Hamburg * 1953 Siedlung Alter Teichweg , Hamburg-Dulsberg * 1953–1955 Verlagshaus Axel Springer, Hamburg-Neustadt * 1955 Haus Beitz, Essen * 1955 Krupp Messepavillon, Hannover * 1957–1961 Volksschule Klotzenmoor, Hamburg-Groß Borstel * 1958–1960 Bürohochhaus Kiel * 1963–1967 Iduna-Versicherung, Hamburg-Bergedorf * 1966 Erdgasübernahmestation Alwesen _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv  
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
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Albert (Albin) Gustav Robert Stuebs  
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Geboren 20. Februar 1900
Geburtsort Berlin 
Gestorben 02. Juli 1977
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Der Lebenslauf von Albin Stuebs spiegelt eine der wechselvollen Emigrationsgeschichten, eine der 'gebrochenen Biographien' des 20. Jahrhunderts. Stuebs war Schriftsteller und Publizist und seit den 1940er Jahren Redakteur beim Rundfunk. In Hamburg machte er sich besonders um die Förderung des journalistischen Nachwuchses verdient und setzte durch eigenwillige Unterhaltungssendungen in Hörfunk und Fernsehen Akzente. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Albin Stuebs“. 
Lebensbeschreibungen Albin Stuebs.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
Autor/in: -
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Günther Ludwig Stuhlmann  
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Geboren 10. Februar 1797
Geburtsort Neumühlen 
Gestorben 30. März 1872
Todesort Nizza 
Kurzbiographie
Günther Ludwig Stuhlmann kam als Sohn des Kammerrates Casper Hinrich und seiner Frau Sophia Dorothea, geb. Detenhof in Neumühlen bei Altona zur Welt. Als junger Mann begab er sich auf Reisen durch ganz Europa, um Fachmann für Gas- und Wasserversorgung zu werden. So leitete er in Kopenhagen über mehrere Jahre die Gasanstalt, die auch für die Erleuchtung des dortigen Kasinos zuständig war. 1854 gründete Stuhlmann auf dem Gelände der Kalkbrennerei seines Vaters in der Großen Elbstraße 151 eine eigene Gasanstalt, um Altona und Umgebung mit Gas zu versorgen. Ursprünglich wollte er hier auch ein Wasserwerk errichten. Der englische Ingenieur William Lindley empfahl ihm aber, dieses Werk bei Blankenese auf dem Baursberg zu bauen. Seit 1859 versorgte Stuhlmann von hier Altona und Umgebung mit sauberem Frischwasser, was später dazu führte, dass die Menschen in diesem Gebiet nicht von der verheerenden Cholera-Epidemie im Jahre 1892 heimgesucht wurden.
Günther Ludwig Stuhlmann starb 75-jährig anlässlich eines Kuraufenthaltes in Nizza. Er liegt begraben auf dem Friedhof beim Diebsteich - sein monumentales Grabmal ist heute nicht mehr erhalten.
 
Lokale Referenzen
Günther Ludwig Stuhlmann war zeitlebens ein sehr engagierter Freimaurer. Er wurde in Altona vor 1827 von der Loge "Carl zum Felsen" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen. Aus den Verzeichnissen der Hamburger Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" geht hervor, dass er hier bis 1829 den Gesellengrad innehatte. Ab 1834 führt ihn diese Loge als Meister. Stuhlmann zeigte sich den zwei Logen und auch dem 1795 gegründeten Freimaurer-Krankenhaus durch finanzielle Spenden als äußerst großzügig.
 
Spuren in Hamburg:
- seit 1882 sind in Altona der nach ihm benannte Stuhlmannplatz und die Stuhlmannstraße
- 1898 erhielt die Christianskirche am Klopstockplatz nach seiner Spende einen neuen Turm
- auf dem "Platz der Republik" in Altona steht der 1900 von ihm gestiftete Stuhlmannbrunnen. Mit seinem Namen "Kampf" symbolisiert er den Streit um die Fischereirechte zwischen Hamburg und Altona.
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen
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Professor Christoffer Suhr  
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Geboren 29. Mai 1771
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. Mai 1842
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christoffer Suhr, geboren 29.5.1771 in Hamburg, gestorben 13.5.1842 ebd.. Erste künstlerische Ausbildung in Hamburg bei Franz Conrad Löhr und Lorenz Lönberg, dann 1790-1792 bei Johann Friedrich Weitsch in Salzdahlum, 1792-1795 in Italien, auf der Rückreise Besuch in Dresden und Berlin. Seitdem in Hamburg ansässig; 1796 Ernennung zum Professor extraordinarius der Berliner Akademie. Tätig als Bildnismaler, vor allem aber bekannt durch seine als Aquatinta vervielfältigten Serien zum Hamburger Volksleben. 
Lokale Referenzen
Christoffer Suhr wurde am 9. Juli 1817 in der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Freimaurer aufgenommen. Er blieb in dieser Loge bis zu seinem Lebensende Mitglied im Lehrlingsgrad.
 
Spuren in Hamburg:
- in Barmbek-Nord ist seit 1914 der nach ihm benannte Suhrsweg
 
Kategorien Kunst
Funktionen Lithograph/in: -
Maler/in: -
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Joh. Julius Surland  
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Geboren 21. Mai 1687
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 23. Juli 1748
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 11. Oktober 1717 - 13. Juli 1748
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Julius Surland  
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Geboren 21. Dezember 1657
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Juli 1703
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 22.mp3
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 14. Dezember 1702 - 28. Juli 1703
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Nicolaus de Sworen  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1480 - 1490
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Mirko Szewczuk  
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Geboren 20. September 1919
Geburtsort Wien 
Gestorben 31. Mai 1957
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Mirko Szewczuk war einer der führenden Karikaturisten in der bundesdeutschen Medienlandschaft der frühen Nachkriegszeit. Der aus Wien stammende Künstler fing 1946 bei der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“ an und stieg dann zum Chefzeichner der „Welt“ auf. Bei der Wochenzeitung, die seit 1953 zum Hause Springer gehörte, blieb er bis zu seinem frühen, überraschenden Tod 1957. Berühmt wurde Szewczuk parallel zu seiner Tätigkeit bei der „Welt“ durch seine Arbeit für den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR). Seit 1953 war Szewczuk im Fernsehen zu sehen und zeichnete regelmäßig in der eigenen Sendereihe „Sind Sie im Bilde?“, die bis 1957 fester Programmbestandteil blieb. In ihrer Folge wurde Szewczuk auch leitender Grafiker des NWDR auf und prägte so das Erscheinungsbild eines der ersten deutschen Fernsehprogramme entscheidend mit. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Mirko Szewczuk“. 
Lebensbeschreibungen Mirko Szewczuk.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Zeichner/in: -
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Georg Philipp Telemann  
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Geboren 14. März 1681
Geburtsort Magedeburg 
Gestorben 25. Juni 1767
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Georg Philipp Telemann war Musikdirektor (1721-1767) und Operndirektor (1722-1738) in Hamburg.

Wenn einer daran gearbeitet hat, Hamburg zu einer europäischen Musikmetropole zu machen, dann er: Georg Philipp Telemann. Als der Rat der Stadt den gebürtigen Magdeburger am 10. Juli 1721 zum Kantor des Johanneums und zum Director musices der Stadt Hamburg wählt, ist der 40-Jährige bereits ein gemachter Mann. Sein um 1700 in Leipzig begonnenes Jurastudium hat er abgebrochen, um seine musikalischen Neigungen auszuleben, erst an der Leipziger Oper, ab 1704 auch als Director musices der damaligen Universitätskirche. Weitere berufliche Stationen führen ihn als Hofkapellmeister nach Sorau in die sächsische Provinz und als Konzertmeister nach Eisenach, bevor er ab 1712 als Musikdirektors in Frankfurt a. M. weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wird.

In Hamburg wird Telemann als Musikdirektor und Opernkapellmeister zur Schlüsselfigur des musikalischen Lebens, hier beginnt der Stern des berühmtesten deutschen Barockmusikers zu leuchten. Seinen Platz muss er sich allerdings erkämpfen – zu geringe Bezahlung, eine zu kleine Wohnung, und Beschränkungen seiner künstlerischen Freiheit haben Telemann die neue Tätigkeit anfangs derart verleidet, dass er als Thomaskantor nach Leipzig gewechselt wäre, hätte ihm der Rat der Stadt nicht noch kurzfristig eine Erhöhung seiner Bezüge angeboten, um eine Blamage zu verhindern "und diesen berühmten Musicus, dessen Kirchenmusik der Stadt ewig Ehre macht“, zu halten.

46 Jahre lang hat Telemann das kirchliche und bürgerliche Musikwesen der Stadt bestimmt, man hörte seine Kompositionen in der Kirche, auf öffentlichen Konzerten und in der Oper am Gänsemarkt, deren Leitung er 1722 bis zu ihrer Schließung 1738 inne hatte. 24 seiner 60 Opern hat Telemann für die Hamburger Bühne komponiert, er schuf Werke für alle Gattungen und gilt mit über 3600 Werken als einer der produktivsten Komponisten der Musikgeschichte. 
Lokale Referenzen Telemannstraße, Eimsbüttel, seit 1901
 
Lebensbeschreibungen Lebensbeschreibung Hamburg History live.pdf
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Oper: -
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Hein ten Hoff  
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Geboren 19. November 1919
Geburtsort Süddorf/Edewich 
Gestorben 13. Juni 2003
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Hein ten Hoff war einer der erfolgreichsten deutschen Schwergewichtsboxer. Der Sohn eines oldenburgischen Landwirts begann im Alter von 17 Jahren mit dem Box-Training, 1940 und 1944 wurde er Deutscher Meister der Amateure und 1942 Europameister. Nach dem Krieg wechselte er ins Profilager, wurde 1946 Deutscher Meister im Schwergewicht und konnte 1951 als erster Deutscher einen Europameister-Titel erringen. Er wurde als „Gentleman des Ringes“ und „Ästhet im Ring“ gefeiert. Nach seiner Boxkarriere 1955 gründete er eine Großküche mit 100 Angestellten und führte ein großes China-Restaurant in Hamburg-Sasel. 1992 verletzte er sich bei einem Unfall schwer, litt später an Parkinson und starb 2003 im Alter von 83 Jahren.

 
Lokale Referenzen

 

 
Lebensbeschreibungen Hein ten Hoff.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Käthe Tennigkeit  
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Geboren 02. April 1903
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 20. April 1944
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Käthe Schlichting wurde am 2.4.1903 in Hamburg geboren. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Gymnastiklehrerin und leitete diverse Gruppen im sozialdemokratischen Arbeiter-, Turn- und Sportbund. Außerdem arbeitete sie im Hamburger Gewerkschaftshaus, wo sie für die Bäckergewerkschaft frauenpolitische Arbeit übernahm. Später arbeitete sie im Metallarbeitergewerkschaft, wo sie ihren Mann Richard Tennigkeit kennenlernte. Zusammen hatten sie einen Sohn.

Als Mitglieder der kommunistischen Hamburger Widerstandsgruppe Bästlein-Jacob-Abshagen gingen beide 1933 in den illegalen Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Das Ehepaar gewährte vielen Widerstandskämpfern in ihrer Wohnung Unterschlupf vor der Gestapo. 

Am 24.2.1944 wurde das Ehepaar verhaftet und in das Gestapo-Gefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel gebracht. Dort verstarb Käthe Tennigkeit am 20.4.1944, die genauen Todesumstände konnten nie aufgeklärt werden.

 
Lokale Referenzen

Zwei Stolpersteine vor dem Haus am Moschauer Kamp 24; Tennigkeitweg in Poppenbüttel; Erinnerungsstein im „Garten der Frauen“ auf dem Ohlsdorfer Friedhof

 
Lebensbeschreibungen Käthe Tennigkeit.pdf
Kategorien Politik
Funktionen
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Ebba Tesdorpf  
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Geboren 23. Januar 1851
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 22. Februar 1920
Todesort Ahrweiler 
Kurzbiographie Ebba Tesdorpf, geboren 23.1.1851 in Hamburg, gestorben 22.2.1920 in Ahrweiler, Tochter des Kaufmanns Hans Peter Friedrich Tesdorpf und der Antoinette Karoline Mohrmann, verwitwete Abendroth. Schülerin von Bernhard Mohrhagen und Johann Theobald Riefesell in Hamburg. Auf des letzteren Anregung hin zeichnerische Dokumentatorin des alten Hamburger Stadtbildes während der Abbruchphase in den 80er und 90er Jahren des 19. Jahrhunderts. 1898 Übersiedlung nach Düsseldorf und Studium an der dortigen Akademie unter Hermann Grobe. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
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Friedrich Karl Freiherr von Tettenborn  
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Geboren 19. Februar 1778
Geburtsort Tettenborn/Grafschaft Sponheim 
Gestorben 09. Dezember 1845
Todesort Wien 
Kurzbiographie Friedrich Karl Freiherr von Tettenborn, geboren 19.2.1778 in Tettenborn/Grafschaft Sponheim, gestorben 9.12.1845 in Wien, Sohn des markgräflich badischen Jägermeisters von Tettenborn und seiner Gemahlin, geborene Gräfin Arz. Nach forstwirtschaftlicher Ausbildung und kurzem Studium in Göttingen und Jena seit 1794 militärische Laufbahn, seit 1812 in russischen Diensten, zuletzt im Range eines Generals; nach den napoleonischen Kriegen seit 1818 in badischen Diensten, wiederholt als Gesandter tätig. Befreier Hamburgs 1813 von der französischen Besatzung, dafür als erster Ehrenbürger von der Stadt ausgezeichnet. 
Kategorien Politik
Funktionen
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Eduard Theil  
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Geboren 26. November 1877
Geburtsort Harburg 
Gestorben 12. März 1959
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1877 geboren in Harburg; Eigenes Büro in Partnerschaft mit seinem Bruder Ernst Theil; 1940 neue Partnerschaft mit Johann Rudolf Mramor (Theil & Mramor); 1959 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen EduardTheilWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Ernst Theil  
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Geboren 17. November 1871
Geburtsort Harburg 
Gestorben 12. September 1940
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1871 geboren in Harburg; 1891 Mitarbeiter im Hochbauwesen der Hamburger Baudeputation; 1902 - 1914 Mitarbeiter im Architekturbüro von Franz Bach; Eigenes Büro mit Partnerschaft seines Bruders Eduard Theil; 1940 Tod in Hamburg. 
Lebensbeschreibungen ErnstTheilWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Georg Thielen  
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Geboren 07. März 1853
Geburtsort Leer 
Gestorben 18. Februar 1902
Todesort Kassel 
Kurzbiographie 1853 geboren in Leer; 1869-74 Studium in Hannover bei Conrad Wilhelm Hase; Angestellt in Hannover sowie in Hamburg im Büro von Wilhelm Hauers; Ab 1879 in der Wallregulierung beschäftigt; 1881 eigenes Architekturbüro; Auftrag für Gestaltung mehrerer Blöcke in der Speicherstadt; Die Reederei Hapag ist ein weiterer Auftraggeber Thielens; 1901 Tod in Kassel 
Lebensbeschreibungen GeorgThielenWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Prof. Dr. phil. Dr. theol. Helmut Friedrich Thielike  
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Geboren 04. Dezember 1908
Geburtsort Wuppertal Barmen  
Gestorben 05. März 1986
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Helmut Thielicke wurde am 4. Dezember 1908 in Barmen geboren. Nach dem Abitur 1928 studierte er Evangelische Theologie und Philosophie in Greifswald, Marburg, Erlangen und Bonn und promovierte 1932 mit einer der Arbeit über das Verhältnis von Ethik und Ästhetik in Philosophie. 1934 promovierte er auch in Theologie mit der Arbeit „Geschichte und Existenz. Grundlegung einer evangelischen Geschichtstheologie.“ Nach einer Habilitation über die Religionsphilosophie Lessings wurde er 1936 Professor für Systematische Theologie in Heidelberg. 1940 wurde Thielicke, der Mitglied der Bekennenden Kirche war und mehrmals von der Gestapo verhört wurde, von den Nationalsozialisten aus dem Hochschuldienst entlassen. 1941 war er als Gemeindepfarrer in Ravensburg tätig, erhielt zwischenzeitlich aber völliges Auftritts- und Schreibverbot. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Thielicke 1945 Professor für Systematische Theologie in Tübingen; 1951 wurde er Rektor der Westdeutschen Rektorenkonferenz. 1954 berief man ihn an die Universität Hamburg, um hier eine Fakultät für Evangelische Theologie zu gründen. Von 1960-61 war Thielicke Rektor der Universität Hamburg. Er lehrte bis 1974 als Professor für Systematische Theologie. Einer über den akademischen Betrieb hinausgehenden Öffentlichkeit ist Thielicke besonders durch diverse Schriften zur Ethik bekannt. Helmut Thielicke starb am 5. März 1986 in Hamburg. Die Hamburger gedenken des prägenden Theologen mit dem „Thielickestieg“ und dem „Helmut-Thielicke-Wäldchen“. 
Lokale Referenzen www.chemie.uni-hamburg.de/gnd/118621947 
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Ferdinand Heinrich Thieriot  
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Geboren 1838
Geburtsort  
Gestorben 1919
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
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Nicolaus Thode  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1517 - 1524
Anfang

 
Carlo Zino Thomsen  
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Geboren 18. Februar 1860
Geburtsort Bergen, Norwegen 
Gestorben 22. März 1941
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geboren im norwegischen Bergen, ging Carlo Thomsen in jungen Jahren nach Guatemala und beteiligte sich dort an verschiedenen Eisenbahnprojekten. Um 1887 kam er nach Hamburg. Hier gründete er die Firma Carlo Z. Thomsen, die seit 1907 ihren Sitz am Harvestehuder Weg 25 hatte und Bank- und Kommissionsgeschäfte sowie Im- und Exporthandel mit Zentralamerika betrieb. Thomsen war zudem stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Hamburger Kautions-Vereinigung AG und Mitglied des Aufsichtsrats der Albingia Versicherungsgesellschaft. Sein Vermögen wurde 1912 auf 2,1 Millionen Mark geschätzt. 1917 stellte er für die „Ausstellung von Werken neuerer Kunst aus Hamburger Privatbesitz“ ein Interieur von Edvard Munch zur Verfügung. Seine 36 Stück umfassende Sammlung, u.a. mit Werken von Gustave Courbet, Max Liebermann, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Max Slevogt, wurde 1942 unter seinen Erben aufgeteilt. 
Literaturhinweise CarloThomsen.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Conrad Hermann Tietgens  
Abbildung
Geboren 20. Dezember 1851
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. Februar 1941
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1837 gründete Johann Jacob Tietgens gemeinsam mit seinem Schwager die Firma Tietgens & Robertson. Nach dem Tod des letzteren (1856) wurde das bis dahin betriebene Reedereigeschäft allmählich aufgegeben und hauptsächlich der Handel mit Ölen und Fetten betrieben. Später wurden dann Johann Jacob Tietgens‘ Söhne, darunter auch Her­mann, als Teilhaber in das Geschäft aufgenommen. Der Richter, Kunstsammler und Mäzen Gustav Schiefler beschreibt Hermann Tietgens als „schwerfällig im Körperbau und schwerblütig in der Auffassung des Lebens, aber von prächtigem starken Willen für alles Gute, Wahre und Schöne“. Er gehörte einem Kreis an, der sich um Alfred Lichtwark, Leopold von Kalckreuth und Erich Marcks sammelte. Tietgens war Mitglied der Ortsgruppe Hamburg des Alldeutschen Verbandes. 1912 wurde sein Vermögen auf 4 Millionen Mark geschätzt. 
Literaturhinweise HermannTietgens.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Johann Georg Tiltzig  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben 1777
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Der Bauhof-Maurermeister und Schüler Sonnins, Johann Georg Tiltzig wurde 1758 als Maurerpolier Hamburger Bürger und 1771 Bauhof-Maurermeister beim Neubau der Großen St. Michaeliskirche (1751-62). 1767 wurde von Tiltzig eine Zeichenklasse für angehende Handwerker eröffnet, die spätere Bauschule. 1769 erstellte Tiltzig ein statisches Gutachten für einen neuen Turmhelm von St. Katharinen. Zur gleichen Zeit (1769/71) erfolgte durch ihn nach Plänen von Kopp und Tiltzig der Neubau des Eimbeckschen Hauses am Dornbusch, Ecke kleine Johannisstraße, ein zweigeschossiger Ziegelrohbau mit Mansarddach und dem Ratskeller - im dortigen Herrensaal hielt der Rat seine Petrimahlzeiten ab. Das Gebäude wurde beim Großen Hamburger Brand 1842 zerstört, nur die von dem schwedischen Bildhauer J.W. Manstadt gefertigte Bacchusstatue konnte gerettet werden, sie steht jetzt am Eingang zum Ratsweinkeller. An der Katharinenkirche erfolgten 1773/74 durch Tiltzig Reparaturen am Ostgiebel des Mittelschiffes und größere Instandsetzungen an der Kanzel infolge der Senkung des dortigen Pfeilers.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Familienliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984. zusammengestellt von Britta Knust

 
Literaturhinweise LiteraturJGT.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Henry Christian Timm  
Abbildung
Geboren 1811
Geburtsort  
Gestorben 1891
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
Johann Anton Tischbein  
Abbildung
Geboren August 1720
Geburtsort Haina 
Gestorben 26. Juli 1784
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Johann Anton Tischbein, der auch als „Hamburger Tischbein“ bezeichnet wird, gehörte als Onkel des „Goethe-Tischbein“ Johann Heinrich Wilhelm zur ersten Generation einer der bekanntesten Künstlerfamilien seiner Zeit. Sein Œuvre war sehr vielfältig: Neben Bildnissen schuf er auch Landschaften und Historienbilder, ebenso wie Raumdekorationen oder Grafiken. 

Er arbeitete zunächst als Schreiber in Frankfurt und erlernte das Tapetenmalen in Paris. Zurück in Deutschland übte er in Frankfurt den Beruf des Tapetenmalers aus, bis er dann im Jahre 1749, wie damals für viele gebildete Junggesellen üblich, im Rahmen einer „Grand Tour“ gemeinsam mit seinem Bruder Johann Heinrich Tischbein d.Ä. (der „Kasseler Tischbein“) nach Frankreich und Italien aufbrach; zahlreiche Skizzen und Zeichnungen entstanden auf dieser Reise. 1766 ließ er sich in Hamburg nieder, um eine Zeichenschule zu gründen. Er war der einzige der berühmten Tischbein-Maler, der seine theoretischen Gedanken zu Kunst und Malerei publizierte: Ebenfalls 1766 erschien das didaktische Werk „Unterricht zu gründlicher Erlernung der Malerey“, in der sich bereits Grundzüge des frühen Klassizismus widerspiegelten. 1778 war Tischbein an der Ausstattung des Wandsbeker Schlosses beteiligt (1861 abgerissen), überliefert ist ein Blatt zur Wandgestaltung mit antikisierenden Grotesken. Die Groteske kann als absolutes Novum in der Innenraumgestaltung dieser Zeit in Norddeutschland gelten, und zeigt auch, wie innovativ Tischbein in diesem Bereich wirkte. Ab 1780 war Tischbein – bis zu seinem Tode im Jahr 1784 – auch als Zeichenlehrer am Johanneum tätig. 

 
Lokale Referenzen Hamburg, Tischbeinstraße, Barmbek-Nord 
Literaturhinweise Johann Anton Tischbein_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Zeichner/in: -
Anfang

 
Alfred Toepfer  
Abbildung
Geboren 13. Juli 1894
Geburtsort Altona 
Gestorben 08. Oktober 1993
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Geboren 1894, baute Alfred Toepfer in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in Hamburg ein erfolgreiches Handelsunternehmen für landwirtschaftliche Produkte auf. Dieses ermöglichte es ihm, sein soziales und kulturelles Engagement zu verfolgen. Ab den 1930er Jahren engagiert er sich über zwei Stiftungen vor allem für Jugendarbeit, Naturschutz, Kultur- und Heimatpflege. Wie viele Menschen seiner Generation war er geprägt von politischen Vorstellungen, die ihn während des Dritten Reichs bewogen, einzelne Ziele, Personen und Organisationen zu unterstützen, die dem Nationalsozialismus nahestanden. Wurden Nachfragen nach seinem Verhalten in dieser Zeit zu Lebzeiten Toepfers noch abwehrend behandelt, begann die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. nach Toepfers Tod mit einer systematischen Aufarbeitung.

 
Lebensbeschreibungen Alfred Toepfer.pdf
Literaturhinweise Literatur zu Alfred Toepfer.pdf
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Friedrich Adolph Traun  
Abbildung
Geboren 29. März 1876
Geburtsort Wandsbek 
Gestorben 11. Juli 1908
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Friedrich Adolph Traun war promovierter Chemiker und ein vielseitiger Hamburger Leichtathlet und nahm an den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen teil. Erste sportliche Erfolge errang er 1895 bei einem Städtewettkampf zwischen Hamburg und Berlin, bei dem er den Lauf über eine halbe Meile gewann. 1897 sprang er bei einem Weitsprungwettbewerb in Baden-Baden als erster Deutscher mehr als 6 Meter. In Athen startete er zunächst im 800-Meter-Rennen, schied aber als Dritter im schon im Vorlauf aus. Danach trat er gemeinsam mit dem Iren John Pius Boland im Doppel des olympischen Tennisturniers an. Sie gewannen das Endspiel gegen die Griechen Dionysios Kasdaglis und Demetrios Petrokokkinos.

 
Lebensbeschreibungen Friedrich Adolph Traun.pdf
Kategorien Sport
Funktionen
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Johann Georg Trautmann  
Abbildung
Geboren 26. Juli 1805
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 17. Februar 1888
Todesort Bergedorf 
Kurzbiographie Am 4. August 1836 erhielt Johann Georg Trautmann Prokura bei der Firma H. C. Stakemann & Co. Im Januar des darauffolgenden Jahres wurde er Prokurist bei der Firma Martin W. Soltau. Nach seinem Eintritt als Gesellschafter am 15. Februar 1838 erhielt sie den Namen M. W. Soltau & Trautmann, im Januar 1846 Soltau, Trautmann & Co. Am 30. Dezember 1868 trat Johann Georg Trautmann aus der Firma aus. Von 1850 bis 1859 wirkte Trautmann als Handelsrichter. Am 31. Dezember 1859 wurde er in die Commerzdeputation gewählt. Er vertrat die Commerzdeputation, der er bis 1864 angehörte und in der er 1863 das Präsidiat führte, im dem Jahren 1860 bis 1862 in der Auswandererdeputation, 1860 in der Zolldeputation, 1961 und 1862 in der Verwaltung der Seemannskasse (Vorsitzender), 1982 bis 1864 in der Bankdeputation, 1864 in der Deputation für Handel und Schifffahrt und vom 22. September 1860 bis 1864 in der Bürgerschaft. Als Altadjungierter gehörte er der Commerzdeputation von 1875 bis 1879 an. Während seiner Zugehörigkeit zur Commerzdeputation widmete sich Trautmann besonders dem Problem der deutschen Münzeinheit und der geplanten Erweiterung des Börsengebäudes. Als der Deutsche Handelstag eine Umfrage bei allen Handelskammern zur Frage der Münzeinheit veranstaltete, wurden Trautmann und Charles Ami de la Chapeaurouge 1864 mit der Durchführung der Expertengespräche betraut. 
Podcasts Trautmann Johann Georg.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1863 -
Bürgerschaftsmitglied: 1860 - 1864
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Fritz Trautwein  
Abbildung
Geboren 11. März 1911
Geburtsort Berlin-Charlottenburg 
Gestorben 04. April 1993
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Am 19.03.1911 in Berlin-Charlottenburg geboren, studierte Fritz Trautwein ab 1930 an der Technischen Hochschule Berlin bei Hans Poelzig Architektur und schloss das Studium 1936 mit dem Diplom ab. Bis 1945 arbeitete er als angestellter Architekt und Bauleiter unter anderem in den Büros von Herbert Rimpl, Wilhelm Wichtendahl und Egon Eiermann. Nach dem Krieg konnte er sich als selbständiger Architekt etablieren. Neben Wohnungsbauten, erhielt er Aufträge zum Neubau von Klinikgebäuden, U-Bahnhaltestellen, öffentlichen und technischen Bauten sowie Hochschul- und Verwaltungsgebäuden. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Grindelhochhäuser, der Bahnhof Landungsbrücken, das Rowohlt Verlagshaus und der Fernsehturm, die teilweise in Arbeitsgemeinschaften entstanden. Ab 1956 wurde Trautwein Mitglied in der Freien Akademie der Künste und des Arbeitskreises der CIAM in der Schweiz. Neben seiner Bautätigkeit war er von 1956 bis 1973 Professor für Entwerfen an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste. Allein und in Arbeitsgemeinschaften erhielt er außerdem zahlreiche Preise für Wettbewerbsentwürfe, unter anderem für den Alsterpavillon, den Domplatz und städtebauliche Planungen in Bergedorf. Fritz Trautwein verstarb im 04.04.1993.

Autorin: Sabine Kock für das Hamburgische Architekturarchiv    
Lebensbeschreibungen TrautweinFritz.Werkeliste.pdf
Literaturhinweise TrautweinFritz.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Gyula Trebitsch  
Abbildung
Geboren 03. November 1914
Geburtsort Budapest 
Gestorben 12. Dezember 2005
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Gyula Trebitsch war einer der größten Filmproduzenten der deutschen Nachkriegszeit. Der gebürtige Ungar betrieb schon vor dem Zweiten Weltkrieg in seiner Heimatstadt Budapest das Filmgeschäft. 1944 wurde der jüdische Filmemacher in das Konzentrationslager Sachenhausen, danach in das KZ Barth bei Rostock deportiert. Nach der Befreiung im Mai 1945 zog Trebitsch nach Hamburg, wo er nacheinander drei überaus erfolgreiche Filmproduktionsfirmen mit begründete: 1947 die Real-Film GmbH zusammen mit Walter Koppel, 1960 die Studio Hamburg GmbH, die nach wie vor zu den größten deutschen Produzenten und Dienstleistern für Film und Fernsehen zählt, sowie 1980 gemeinsam mit seiner Tochter Katharina die Trebitsch Produktion Holding GmbH & Co KG, die inzwischen in der Potsdamer Ufa-Gruppe aufgegangen ist. Der Name Gyula Trebitsch steht für ein großes Kapitel deutscher Filmgeschichte. Hamburg verdankt Gyula Trebitsch in weiten Teilen seinen Ruf als Filmstadt. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Gyula Trebitsch“. 
Lokale Referenzen Gyula-Trebitsch-Platz, Wandsbek, seit 2011
 
Lebensbeschreibungen Gyula Trebitsch.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter Trebitsch.mp3
Kategorien Medien
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Oscar Troplowitz  
Abbildung
Geboren 18. Januar 1863
Geburtsort Gleiwitz, Oberschlesien 
Gestorben 27. April 1918
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Dr. Oscar Troplowitz schloss nach einer Lehre als Apotheker bei seinem Onkel, dem späteren Hofrat Gustav Mankiewicz, 1886 sein Studium der Pharmazie an der Universität Breslau ab. 1890 erwarb er das Laboratorium von Paul C. Beiersdorf in Altona und baute dieses zu einem Unternehmen aus. Er setzte dabei von Beginn an auf den Einsatz technischer Hilfsmittel für die Produktion und errichtete 1992 auf einem damals 1200qm großen Grundstück am Lokstedter Weg ein eigenes Fabrikationsgebäude. Großen Wert legte er auf die wissenschaftliche fundierte Weiterentwicklung seiner Produkte. Da er davon überzeugt war, dass Markenartikel von zuverlässiger Qualität und nachvollziehbaren hohem Nutzen für den Verbraucher ein erfolgreiches Zukunftskonzept darstellen würde, bemühte er sich um die Etablierung von wiedererkennbaren Marken wie  Leukoplast, Labello oder NIVEA. Daneben war er aber auch ein sozialer Arbeitgeber, der seinen Angestellten viele betriebliche Sozialleistungen gewährte.  

 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Lokstedt ist seit 1971 die nach ihm benannte Troplowitzstraße
 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Anfang

 
Otto Tetjus Tügel  
Abbildung
Geboren 18. November 1892
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. Oktober 1973
Todesort Oese bei Bremervörde 
Kurzbiographie Tetjus (eigentlich Otto) Tügel, geboren am 18.11.1892 in Hamburg, gestorben am 24.10.1973 in Oese bei Bremervörde, Sohn des Hamburger Kaufmanns Ludwig Tügel. Seit 1909 in Worpswede als Maler ansässig, zugleich Betätigung als Schriftsteller, Schauspieler, Kabarettist und Komponist. 1918 Heirat mit der Dichtertochter Vera Dehmel. 1945 Übersiedlung nach Oese. 
Kategorien Kunst
Literatur
Funktionen Dichter/in: -
Komponist/in: -
Maler/in: -
Bühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Bartholomeus Twestreng  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1663 - 1668
Anfang

 
Evert Twestreng  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1606 - 1609
Anfang

 
Erik van Tzeven  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1499 - 1504
Anfang

 
Erik van Tzeven  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1464 - 1478
Anfang

 
Christian Samuel Ulber  
Abbildung
Geboren 26. August 1714
Geburtsort Landshut/Schlesien 
Gestorben 28. August 1776
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Christian Samuel Ulber, geb. 26.08.1714 in Landshut/Schlesien, gest. 28.08.1776 in Hamburg, Sohn des Pastors Heinrich Ulber. Nach Studium der Theologie in Jena als Hauslehrer tätig. 1738 Berufung zum Prediger in Heinersdorf bei Leipzig, 1741in Landshut; seit 1757 Hauptpastor an der Hamburger Jacobikirche. 27.11.1742 Heirat mit der Kaufmannstochter Beata Rosina Liehr. 
Kategorien Religion
Funktionen
Anfang

 
Thidericus Uppenperde  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1350 - 1366
Anfang

 
Tidericus Uppenperde  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1343 - 1348
Anfang

 
Simon van Utrecht  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Simon-von-Utrecht-Straße, St. Pauli, seit um 1948
 
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1433 - 1437
Anfang

 
Henry Vahl  
Abbildung
Geboren 1897
Geburtsort  
Gestorben 1977
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
Anfang

 
Johan van Valckenborgh  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie

Als Hamburg während des dreißigjährigen Krieges bedroht wurde, ließ der Rat den holländischen Ingenieur und Festungsbaumeister Johan van Valckenborgh aus den Niederlanden nach Hamburg kommen, der hier zum Schutz gegen eine Belagerung eine uneinnehmbare Festungsanlage 1616 – 1625 mit Wällen, Gräben und Bastionen vom Deichtor bis zum Stintfang anlegen ließ. Durch das Festungswerk wurden Stadterweiterungen um fast das Doppelte erreicht, einbezogen wurden das Wandrahmsviertel, das Kirchspiel St. Michaelis mit der Neustadt sowie der Niederhafen; durch Verlegung des Niederbaumes vom Niederhafen zur Elbe, wodurch weitere Liegeplätze für die Schiffe geschaffen wurden. So wurde das westlich vom Neuen Wall und vom Rödingsmarkt gelegene, gering bebaute Gelände mit den Geesthöhen nach Altona hin, in den neuen Befestigungsring hineingenommen. Es entstand ein mit 22 Bastionen und 11 Ravenlins versehener und durch tiefe Wassergräben und hohe Erdwällen geschützter Festungswall. Der Plan war von Valckenborgh erdacht und in neun Jahren unter seiner Leitung fertiggestellt; noch heute ist der Verlauf des Walles deutlich erkennbar.

Hamburgisches Architekturarchiv, Bibliothek des Architekten- und Ingenieurvereins, Paul Gädtgens: Sammlung von Aufsätzen und Auszügen aus älterer Familienliteratur über Hamburger Bauten und Baumeister bis zum 19. Jahrhundert, Hamburg 1984. zusammengestellt von Britta Knust

 
Literaturhinweise LiteraturJvV.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Karl August Ludwig Philipp Varnhagen von Ense  
Abbildung
Geboren 21. Februar 1785
Geburtsort Düsseldorf 
Gestorben 10. Oktober 1858
Todesort Berlin 
Kurzbiographie

Kam 1794 mit seinem als Sympathisant der Revolution aus Düsseldorf ausgewiesenen Vater nach Hamburg, der 1799 starb. Mit Hilfe verschiedener Gönner Studium in Berlin, Halle, Tübingen sowie am Johanneum, Gründung der Dichtergruppe "Nordsternbund" mit A. v. Chamisso (1803). Als Freiwilliger in der Schlacht bei Wagram gegen Napoleon verwundet (1809); 1813 als Adjutant Tettenborns bei der Eroberung Hamburgs beteiligt. Seit 1814 Ehe mit Rahel Levin, deren Briefe er 1811 Goethe vorlegte und 1833 als „Buch des Andenkens“ herausgab. Im Stab des preußischen Kanzlers Hardenberg beim Wiener Kongress; 1815-1819 Botschafter in Baden, Rückkehr nach Berlin, diplomatische Sondermissionen bis 1834. Schrieb Biographien, Flugschriften, Journalartikel, Literaturkritiken, Denkwürdigkeiten und Tagebücher, in denen er die Revolution und Reaktion 1848/49 dokumentierte. Förderer Heinrich Heines, Gottfried Kellers und vieler jungdeutscher Autoren; u.a. befreundet mit Uhland, Fürst Pückler und A. Humboldt. 1858 starb Varnhagen und vermachte seiner Nichte Ludmilla Assing eine Autographensammlung mit Briefen von und an 9000 Personen.  

Nikolaus Gatter (1. Vorsitzender der Varnhagen Gesellschanft e.V.)

 
Lokale Referenzen
Karl August Varnhagen von Ense wurde in Hamburg 1813 von der Johannis-Loge "Zur goldenen Kugel" zum Freimaurer aufgenommen. Ab 1814 wird er in der Matrikel der Loge "Zu den drei Rosen" als Mitglied geführt.
 
Lebensbeschreibungen Varnhagen.pdf
Kategorien Literatur
Funktionen Autor/in: -
Journalist/in: -
Anfang

 
Johann Hermann Vering  
Abbildung
Geboren 04. November 1846
Geburtsort Ahlen 
Gestorben 06. Januar 1922
Todesort Ahrensburg 
Kurzbiographie Nach dem Abitur in Münster 1867 besuchte Hermann Vering die polytechnische Hochschule in Hannover, wo er die Fächer praktische Geometrie, Geologie sowie Wege- und Straßenbau und Baukunst belegte. Seit 1869 arbeitete er in der Firma seines Bruders Carl, Varnholt & Vering. Auch für dessen 1874 in Bremen neu gegründete Tiefbaufirma C. Vering war Hermann Vering als Bauleiter in verschiedenen Projekten tätig. 1883 wurde er dann gleichberechtigter Gesellschafter, übernahm die Hamburger Niederlassung von C. Vering und siedelte in die Hansestadt über. Unter seiner Leitung baute das Büro zahlreiche Eisenbahnstrecken, Bahnhöfe, Häfen und Kanäle – darunter Hamburgs südliche Hafenbecken, den Hafen im chinesischen Tsingtau und Abschnitte des Nord-Ostsee-Kanals. Hermann Vering tätigte zahlreiche Erfindungen und Verbesserungen an Tiefbaumaschinen, die er sich patentieren ließ, und war an der Projektierung des 1911 eröffneten Elbtunnels beteiligt. Daneben war er Aufsichtsratsmitglied in einer Reihe von Aktiengesellschaften. In Wilhelmsburg sind sowohl eine Straße als auch ein Kanal nach ihm benannt. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- nach ihm benannt ist in Wilhelmsburg seit
  1900 die Veringstraße
  1935 der Veringplatz
  1942 der Veringweg
- ebenfalls der Veringkanal
 
Literaturhinweise HermannVering.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Johannes Georg Andreas Versmann  
Abbildung
Geboren 07. Dezember 1820
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 28. Juli 1899
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johannes Georg Andreas Versmann, geboren 7.12.1820 in Hamburg, gestorben 28.7.1899 ebd., Sohn des Apothekers Johann Ernst Versmann und der Elisabeth Magdalene Auguste Richardi. Nach Studium der Medizin 1840-1842 in Jena und der Rechte 1842-1844 in Göttingen und Heidelberg 1844 Promotion zum Dr. jur. Seitdem als Advokat in Hamburg ansässig, zugleich Beginn der politischen Tätigkeit. 1861 Wahl zum Senator, seit 1887 Bürgermeister in Hamburg. Heirat 14.5.1853 mit der Architektentochter Thekla Stammann. 
Lokale Referenzen

Versmannkai, HafenCity, seit 1890

Versmannstraße, HafenCity, seit 1935

 
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: 1861 -
Bürgermeister/in: 1887 -
Anfang

 
Ernst Vincenz  
Abbildung
Geboren 21. April 1865
Geburtsort Stargard 
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie 1865 geboren in Stargard; Für Wohnungsbaugenossenschaften (Bauverein zu Hamburg und Allgemeine Deutsche Schiffszimmerer-Genossenschaft) tätig gewesen; Reformer des Massenwohnungsbaus vor dem 1. Weltkrieg; Realisiert mehrere Wohnstifte und ein Kontorhaus; Todesort und -zeitpunkt sind unbekannt 
Lebensbeschreibungen ErnstVincenzWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Arthur Carl Julius Viol  
Abbildung
Geboren 09. März 1849
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 24. März 1929
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1849 geboren in Hamburg; Führt ein Architekturbüro in Hamburg; Entwirft während der Kaiserzeit mehrere gemischte Wohn- und Kontorhäuser; 1929 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen
Arthur Carl Julius Viol war überzeugter Freimaurer. Er wurde am 4. September 1869 von der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Freimaurer-Lehrling aufgenommen. Er fühlte sich dieser Loge bis zu seinem Lebensende treu verbunden. Für die "Vereinigten fünf Hamburgischen Logen" errichtete er 1891 gegenüber dem Stadt-Theater - heutige Staatsoper - das Logenhaus in der Welckerstraße. Dieses Haus wurde 1937 von den Nazis enteignet und Stein für Stein abgetragen - um das "Freimaurerische Geheimnis" zu finden. Dabei musste von den Arbeitern jeder Ziegelstein mittig aufgeschlagen werden - es wurde aber nichts gefunden.
 
Spuren in Hamburg:
- im Schopenstehl 32-33 ist das von ihm 1888 restaurierte Bürgerhaus
- Ecke Johannes-Brahms-Platz / Kaiser-Wilhelm-Straße ist das von ihm 1887 erbaute Wohn- und Geschäftshaus
 
Lebensbeschreibungen ArthurViolWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
Anfang

 
Harald Vock  
Abbildung
Geboren 1925
Geburtsort  
Gestorben 1998
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Bühnenregisseur/in: -
Anfang

 
Hieronymus Vogeler  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1609 - 1642
Anfang

 
Nicolaus Vogeler  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1585 - 1587
Anfang

 
Joachim Caspar Voigt  
Abbildung
Geboren 26. August 1720
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 09. August 1799
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Joachim Caspar war Sohn des Kaufmanns Peter Voigt (1685-1749) und Catharina Dorothea, geb. Coldorff (1689.1727). In Hamburg betätigte er sich als Kaufmann und engagierte sich in zahlreichen bürgerlichen Ehrenämtern. 1754 schenkte er das Geld zum Neubau der kleinen St. Michaeliskirche, seit 1755 war er Ratsherr.

Am 14. Juni 1746 heiratete er Anna Margaretha, geb. Coldorff (1727-1800), mit der er 14 Kinder hatte, von denen nur vier das Erwachsenenalter erreichten.

 
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Senator/in: 1755 -
Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Prof. Dr. August Carl Voller  
Abbildung
Geboren 31. Oktober 1842
Geburtsort Elberfeld 
Gestorben 09. Juli 1920
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie August Voller besuchte die Volksschule in Elberfeld. Danach war er von 1857 bis 1868 kaufmännisch tätig und bereitete sich in dieser Zeit selbst auf das Abitur vor, das er 1869 bestand. Schon seit 1868 war er an der Universität Göttingen eingeschrieben, später ging er nach Berlin. Seit 1872 arbeitete er dann als Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften an der Glitzaschen Privatschule in Hamburg, 1873 wurde er promoviert. Von 1875 bis 1885 war Voller am Johanneum tätig, seit 1879 verwaltete er zudem das physikalische Kabinett des Akademischen Gymnasiums. Dieses wurde 1885 auf seine Veranlassung hin von der Stadt Hamburg in eine wissenschaftliche Anstalt umgewandelt, das Physikalische Staatslaboratorium. Nachdem er zum Professor ernannt war, entfaltete Voller eine bedeutende Forschungs- und Lehrtätigkeit und war Vorsitzender einer Reihe von wissenschaftlichen Vereinen. 1919 wurde er wegen seiner Verdienste um die Gründung der Hamburgischen Universität zum Honorarprofessor der Naturwissenschaftlichen Fakultät ernannt. Von 1907 bis 1913 gehörte er als Mitglied der Fraktion der Rechten der Hamburgischen Bürgerschaft an. 
Literaturhinweise VollerAugust.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen Hochschullehrer/in: -
Anfang

 
Adolf Vollmer  
Abbildung
Geboren 17. Dezember 1806
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Februar 1875
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Adolf Vollmer, geb. 17.12.1806 in Hamburg, gest. 12.2.1875 ebd., Schüler von Christoffer Suhr und Friedrich Rosenberg in Hamburg, 1831-1833 Studium an der Akademie in Kopenhagen, von 1833-1839 in München, seitdem als Landschafts- und Marinemaler in Hamburg ansässig. 
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
Anfang

 
Augustus Friedrich Vorwerk  
Abbildung
Geboren 28. November 1837
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 27. November 1921
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Friedrich Vorwerk begann 1854 seine Ausbildung in der väterlichen Firma Hochgreve & Vorwerk in Hamburg. Diese handelte mit „sämtlichen Artikeln“: Exportiert wurden vor allem Leinen und andere Textilien, später traten dann technische Erzeugnisse mehr und mehr in den Vordergrund. Nach der dreijährigen Lehrzeit verbrachte Friedrich ein Jahr in England. 1861 machte ihn sein Vater Georg Friedrich Vorwerk zum Teilhaber. Als der Vater 1867 starb, wurde das Geschäft in Vorwerk Gebr. & Co. umbenannt. Seit 1883 bewohnte Friedrich Vorwerk während der Sommermonate die „Villa Josepha“ in Nienstedten, ein vom Architekten Martin Haller 1873 erbautes Sommer- und Landhaus. Friedrich Vorwerk hatte eine Reihe von Ehrenämtern inne: 1867 wurde er in die Polizeiwachen-Deputation gewählt, 1882 wurde er Steuerschätzungsbürger und von 1866 bis 1891 war er Kirchenvorsteher von St. Petri. Ferner gehörte er den Vorständen der von seinem Vater ins Leben gerufenen Stiftungen an, der Georg Friedrich Vorwerk-Stiftung und dem Asyl Vorwerk. Ausführliche Biographie
 
Literaturhinweise FriedrichVorwerk.pdf
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Georg Friedrich Wilhelm Vorwerk  
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Geboren 27. April 1793
Geburtsort Hildesheim 
Gestorben 04. Februar 1867
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Ursprünglich aus Goslar stammend, wo er auch zur Schule ging, kam Georg Friedrich Vorwerk 1807 nach Hamburg, um bei der Firma „L.H. von Hollen“ eine sechsjährige Ausbildung zu absolvieren. Diese Firma übernahm ihn 1813 als Handlungsgehilfe und verlieh ihm 1817 Prokura. 1823 verließ Vorwerk die Firma, um gemeinsam mit Hermann Michael Christopher Hochgreve, der ebenfalls bei „L.H. von Hollen“ gelernt hatte, das Handelshaus „Vorwerk & Hochgreve“. Das Handelshaus exportierte vor allem englische Baumwollwaren und deutsches Leinen und importierte Kaffee, Tabak und Zucker aus Südamerika, sowie Gewürze aus Fernost. Nach dem Rückzug Hochgreves aus dem Geschäft wurde Vorwerk 1846 alleiniger Inhaber und ein typischer Merchant Banker, der in den Folgejahren das Geschäft nicht nur weltweit ausbaute, sondern betrieb auch eigene Segelschiffe und finanzierte die Geschäfte anderer Kaufleute. Vorwerk war von 1836 an Mitglied der Commerzdeputation, der er 1840 bis 1841 als Präses vorstand. In dieser Zeit setzte er sich entschieden für den Freihandel ein und befürwortete alle Maßnahmen, die Hamburgs Wettbewerbsstellung stärkten. 1848 war er unter den sieben gewählten Vertretern, die Hamburg in das Frankfurter Vorparlament entsandte. Vorwerk war außerdem Mitglied der Gesellschaft Harmonie von 1789, der Patriotischen Gesellschaft und des Komitees für die Erbauung der Kunsthalle. Er war auch Begründer zweier wohltätigen Einrichtungen: der Georg-Friedrich-Vorwerk-Stiftung zur Unterstützung der Ausbildung von Kindern der Katharinen-Gemeinde und des „Vorwerk-Asyls“ mit Wohnungen für Minderbemittelte.

 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
In St. Pauli ist seit 1857 die Vorwerkstraße nach ihm benannt. In dieser befindet sich auch das Vorwerk-Stift mit Wohn- und Arbeitsräumen für Künstler, das sich aus dem "Vorwerk-Asyl" entwickelt hat.
 
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Handelskammerpräses: Juni 1840 - Juni 1841
Kaufmann/-frau: -
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Gustav Adolph Vorwerk  
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Geboren 18. September 1839
Geburtsort Bahrenfeld 
Gestorben 19. Juli 1919
Todesort Altona Klein-Flottbek 
Kurzbiographie

Adolph Vorwerk begann 1855 bei C. A. Wulff & Baasch seine Lehre und ging anschließend in die väterliche Firma Hochgreve & Vorwerk. 1860 wurde er Teilhaber von Vorwerk & Co. im chilenischen Valparaiso. Diese Niederlassung der Hamburger Firma betrieb vor allem Handel mit Salpeter, der unter harten Arbeitsbedingen in der Atacama-Wüste abgebaut wurde. Erst 1875 trat Adolph Vorwerk als Teilhaber bei Vorwerk Gebr. & Co. ein, wie die Firma Hochgreve & Vorwerk inzwischen hieß. Seit 1889 lag deren Leitung dann ausschließlich in seinen Händen und denen seines Bruders Friedrich. 1885, nach dem Tod der Mutter, erbte Adolph Vorwerk eine vom Architekten Franz Gustav Joachim Forsmann 1841/42 erbaute repräsentative Villa in Klein Flottbek, das „Haupthaus“. Adolph Vorwerk engagierte sich in der bürgerlichen Selbstverwaltung und trat auch als Stifter in Erscheinung: Von 1877 bis 1884 wirkte er als Finanzdeputierter. 1901 gründete er mit 100.000 Mark die Dr. Adolph Vorwerk-Stiftung, zur Erinnerung an seinen Sohn Adolph, der im Jahr zuvor im frühen Alter von 29 Jahren gestorben war. Die Erträge der Stiftung waren für wohltätige Zwecke bestimmt, d.h. für die Unterstützung von Vereinen, Krankenhäusern etc., ebenso wie auch für Stipendien und Hilfen an Bedürftige. Ausführliche Biographie

 
Literaturhinweise AdolphVorwerk.pdf
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen
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Johann Heinrich Voß  
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Geboren 20. Februar 1751
Geburtsort Sommerstorf bei Waren/Müritz 
Gestorben 29. März 1826
Todesort Heidelberg 
Kurzbiographie
Dichter und Übersetzer berühmter Klassiker
 
Johann Heinrich Voß wurde am 20. Februar 1751 als Sohn des Zolleinnehmers, Gastwirts und Schulhalters, Johann Heinrich Voß, von seiner Mutter, der Organistentochter Katharina Dorothea Karsten, als erstes von fünf Kindern geboren. Obwohl sein Vater durch die Wirren des Siebenjährigen Krieges verarmte, wurde es ihm dank finanzieller Unterstützung möglich gemacht, von 1766 bis 1769 die Gelehrtenschule in Neubrandenburg zu besuchen. Durch Zurede des dortigen Ortspastors sandte er 1771 ein eigenes Gedicht an den Herausgeber des Göttinger Musenalmanach, Heinrich Christian Boie, ein.
Der Freimaurer Boie lud Voß daraufhin nach Göttingen ein, wo er ab 1772 an der Universität Theologie, Philologie und vor allem Gräzistik - die Altgriechische Philologie - studierte. Auch wurde er hier Mitbegründer des ersten deutschen Dichterbundes, dem Göttinger Hainbund. 1774 übernahm Voß von Boie die alleinige Redaktion des Musenalmanachs, den er bis 1800 herausgab - daher brach er sein Studium ohne Abschluss ab.
1777 heiratete er Ernestine Boie, die jüngste Schwester von Heinrich Christian Boie. Mit seiner jungen Frau zog Voß nun nach Wandsbek bei Hamburg in die unmittelbare Nachbarschaft von Matthias Claudius. Auf Vermittlung durch den Freimaurer Johann Georg Büsch nahm Voß 1778 in Otterndorf an der Elbe die Stelle als Rektor der Lateinschule an. Wegen der dortigen schlechten Wasserqualität erkrankte seine ganze Familie an Marschenfieber. Hier half ihm sein Freimaurer-Freund Graf Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg, indem er ihm 1782 in Eutin die Stellung als Rektor am Gymnasium vermittelte (heutige Johann-Hinrich-Voß-Schule). Die Jahre in Eutin wurden aus literarischer Sicht eine sehr produktive Zeit. 1786 nahm er die Stelle als Hofrat an und 1802 bat er um Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand.
Als Privatier ging er nun nach Heidelberg um hier eine hochdotierte Professur an der Universität anzunehmen. Das ermöglichte ihm, sich bis zu seinem Tode den Übersetzungen und literarischen Arbeiten zuzuwenden. Am berühmtesten und bekanntesten wurden seine homerschen Übersetzungen der Epen Ilias und Odyssee. Er übersetzte auch Hesiod, Theokrit, Bion, Moschos, Vergil, Ovid, Horaz, Tibull, Poperz und andere klassische Dichter. Johann Heinrich Voß starb am 29. März 1826 und wurde in Heidelberg begraben.
 
Lokale Referenzen
Johann Heinrich Voß wurde am 6. Juni 1774 in der Hamburger Johannis-Loge "Zu den drei Rosen" von dem seinerzeitigen Logenmeister und Schriftsteller Jacob Mumsen zum Freimaurer aufgenommen - und in dieser Arbeit auch gleich zum Gesellen befördert. Zusammen mit Graf Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg erhob ihn Jacob Mumsen am 22. April 1775 zum Freimaurer-Meister.
In Göttingen Trat Voß der Loge "Zum goldenen Zirkel" bei.
 
Spuren in Hamburg:
- in Uhlenhorst ist seit 1914 der nach ihm benannte Voßweg
 
Kategorien Literatur
Funktionen
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Leonhard Georg Philipp Ludwig Wächter  
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Geboren 25. November 1762
Geburtsort Uelzen 
Gestorben 11. Februar 1837
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie
Lehrer und Schriftsteller, der unter dem Pseudonym Veit Weber veröffentlichte
 
Leonhard Wächter erblickte in Uelzen das Licht der Welt und kam 1774 nach Hamburg, weil sein Vater an der Hauptkirche St. Michaelis zum Diakon berufen wurde. Nach dem Besuch des Johanneums wurde es ihm ermöglicht, von 1783 bis 1786 an der Universität Göttingen Theologie, Geschichte und Literatur zu studieren. Hier machte er die Bekanntschaft mit dem Freimaurer und Dichter des Sturm und Drang, Gottfried August Bürger, der ihn in seinen literarisch-historischen Neigungen bestärkte. Nach Beendigung des Studiums ging er zurück nach Hamburg und veröffentlichte unter dem Pseudonym Veit Weber die 7-bändige Ausgabe "Sagen der Vorzeit".
Nach einem kurzen Engagement im Zuge der französischen Revolution (1792/93) betätigte er sich zurück in Hamburg als Lehrer an einer Privatschule. Er verfügte über besondere Talente, die Schüler zum Verständnis von Gegenwartsfragen anzuleiten.
1813 meldete sich Wächter als aktives Mitglied bei der Bürgerwehr, um gegen die Wiederbesetzung der Stadt durch die Franzosen zu kämpfen. Nach Befreiung der Stadt im Mai 1814 betätigte er sich weiter als Lehrer. 1827 schied er aus dem Beruf aus, um eine Stelle in der Stadtbibliothek anzunehmen. Hier wurde die Commerzdeputation auf ihn aufmerksam und bat ihn, in der Börsenhalle öffentliche Vorträge über die Hamburgische Geschichte zu halten. Diese Aufgabe übernahm er von 1830 bis 1832 mit großem Engagement, wobei er viele Ergebnisse eigener Forschungen mit einbrachte.
 
Lokale Referenzen
Auf Empfehlung von Gottfried August Bürger wurde Wächter in Göttingen von der Loge "Zur goldenen Sonne" zum Freimaurer aufgenommen. in Hamburg nahm ihn die Loge "Emanuel zur Maienblume" am 7. September 1809 an. Diese Loge leitete er von 1815 bis 1824 als ihr hammerführender Meister vom Stuhl. Für ihn war es ein besonderes Erlebnis, 1831 an der Festarbeit zum 50-jährigen Maurerjubiläum seines Freundes aus Göttinger Studientagen, dem Bürgermeister Johann Heinrich Bartels, teilzunehmen.
 
Spuren in Hamburg:
- anlässlich seines 100-sten Geburtstages setzten Freunde und Schüler auf dem St. Petri-Friedhof vor dem Dammtor ihm zu Ehren einen Gedenkstein. Dieser Stein steht heute im Heckengarten-Museum auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
 
Kategorien Literatur
Funktionen
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Otto Wagenfeldt  
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Geboren 1610
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 1671
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Otto Wagenfeldt hatte sich als Maler des frühen Barock besonders auf Darstellungen historischer, biblischer und christlicher Szenen spezialisiert, die er gern dramatisch und mit starkem Hell-Dunkel-Kontrast ausführte. Viele der Werke Otto Wagenfeldts wurden zunächst dem Hamburger Maler Matthias Scheits zugeschrieben, wie das bekannte „Das Vogelnest“, oder die sechs Emporenbilder der Hamburger Kunsthalle für St. Jacobi, welche erst durch Hermann Röver 1926 als Werke Wagenfeldts identifiziert wurden. 

Otto Wagenfeldt wurde als Sohn einer Schiffsbauerfamilie in Hamburg geboren. Über seine Ausbildung als Maler ist kaum etwas bekannt, es wird jedoch vermutet, dass er Autodidakt war. Weiter wird auch angenommen, dass er – wohl um 1630 herum – wie auch viele andere Künstler seiner Zeit in die Niederlanden reiste, um die Werke von Peter Paul Rubens und Rembrandt van Rijn zu studieren. Da in Hamburg seit der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts auch zahlreiche niederländische Maler lebten, setzte sich im 17. Jahrhundert ein reger Kulturaustausch und gegenseitiger Einfluss fort. 1639 heiratete er die Witwe des Malers Jacob Schlepkau, mit der er später zwei Töchter und einen Sohn haben sollte, und wurde zum Hamburger Bürger. Wahrscheinlich übernahm er auch die Werkstatt Schlepkaus, möglicherweise auch seinen Kundenstamm. 1649 war er am Auftrag für 53 Brustbilder römischer Kaiser für den Rathaussaal beteiligt, die sich jedoch nicht erhalten haben. 1649/50 erhielt er den Auftrag, Emporenbilder (wohl 26) für die Kirche St. Jacobi in Hamburg zu erschaffen. 1671 verstarb Otto Wagenfeldt in Hamburg.

 
Lokale Referenzen Wagenfeldstraße in Barmbek-Nord seit 1952.
 
Literaturhinweise Otto Wagenfeldt_Literatur.pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Maler/in: -
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Franz Anton Wagner  
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Geboren 31. Januar 1715
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 13. November 1801
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 22. Januar 1790 - 13. November 1801
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Hubertus Wald  
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Geboren 02. Februar 1913
Geburtsort Berlin 
Gestorben 26. Februar 2005
Todesort  
Kurzbiographie

Hubertus Wald war der Sohn eines Kunstmalers. Nach seinem Abitur, einer Lehre und dem Kriegsdienst war er im Kinogeschäft tätig. Dies war der Anfang seiner erfolgreichen Geschäftskarriere. Zudem war Wald als stiller Mäzen in Hamburg bekannt. Viele Jahre unterstützte er verschiedene Projekte mit Spenden. Im Jahr 1993 gründete er seine Stiftung, die „Hubertus-Wald-Stiftung“. Die gemeinnützige Stiftung fördert insbesondere medizinische und kulturelle Zwecke.

 
Lebensbeschreibungen Hubertus Wald.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Funktionen Kaufmann/-frau: -
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Prof. Dr. Aby Moritz Warburg  
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Geboren 13. Juni 1866
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 26. Oktober 1929
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Aby Warburg begann 1886 das Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Bonn, das er später in München und Straßburg fortsetzte. Seine Dissertation über "Sandro Botticellis 'Geburt der Venus' und 'Frühling'. Eine Untersuchung über die Vorstellungen von der Antike in der italienischen Frührenaissance" reichte er 1892 ein., Aby Warburgs zentrale Frage war die des Nachlebens der Antike. Nach mehreren Aufenthalten in Florenz siedelte er 1904 endgültig nach Hamburg über. 1912 erhielt er vom Senat den Professorentitel verliehen, 1921 wurde er zum Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Hamburgischen Universität ernannt. Von 1925 bis 1928 lehrte er am Kunstgeschichtlichen Seminar. Für seine umfangreiche Bibliothek (1911: 15.000 Bücher), die die Familie Warburg finanzierte, ließ er ab 1925 in der Heilwigstraße 116 ein eigenes Gebäude bauen, das 1926 als Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg eingeweiht wurde. Zu ihrem intellektuellen Umfeld gehörten so prominente Wissenschaftler wie der Philosoph Ernst Cassirer und der Kunsthistoriker Erwin Panofsky. 1933 konnte sie vor dem Zugriff der Nationalsozialisten gerettet und nach London gebracht werden. Ausführliche Biographie
 
Literaturhinweise WarburgAby.pdf
Kategorien Wissenschaft
Funktionen
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Max Moritz Warburg  
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Geboren 05. Juni 1867
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 26. Dezember 1946
Todesort New York 
Kurzbiographie

Max Warburg (1867-1946) trat nach seiner Lehrzeit und Aufenthalten in Paris und London 1893 als Teilhaber bei M. M. Warburg & Co. ein und entwickelte sich dort schnell zur eigenlichen Führungsperson im Bankhaus, das in der Folgezeit zu einer der wichtigsten Privatbanken Deutschlands aufstieg. Nach dem Tod des Vaters übernahm er auch offiziell die Leitung der Bank. Warburg hatte eine Vielzahl von Ämtern und Positionen inne: So gehörte er der Kaiser Wilhelm-Gesellschaft an und setzte sich zusammen mit seinem Bruder Aby für die Gründung der Hamburgischen Universität ein, die ihm 1921 die Ehrendoktorwürde verlieh. Er war Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (1904 bis 1919: Fraktion des linken Zentrums) und der Handelskammer (1903 bis 1933). 1919 fungierte er als Finanzsachverständiger der deutschen Friedensdelegation in Versailles und wurde im selben Jahr in den Zentralausschuss, 1924 in den Generalrat der Reichsbank berufen. Außerdem war er seit 1927 Mitglied des Vorstandes des Hilfsvereins der Juden in Deutschland und von 1935 bis 1938 dessen Vorsitzender. Nach 1933 musste er den Verlust zahlreicher offizieller Ämter hinnehmen. 1937 willigte er im Interesse seiner Angestellten notgedrungen in eine „Arisierung“ der Warburgschen Bank ein. Nach dem Pogrom vom 9./10. November 1938 blieb er in New York und wurde 1944 amerikanischer Staatsbürger. In Rotherbaum ist seit 1947 die Warburgstraße nach ihm benannt.

 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- in Rotherbaum ist seit 1947 die nach ihm benannte Warburgstraße

 
Literaturhinweise MaxWarburg.pdf
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Bankier: -
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Moritz Max Warburg  
Abbildung
Geboren 08. Mai 1838
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. Januar 1910
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1863 wurde Moritz Warburg von seiner Mutter Sara, der eigentlichen Chefin Bankhauses M. M. Warburg & Co., als zweiter Teilhaber des 1798 gegründeten Geldinstituts eingesetzt. 1865 übernahm der Bankier jüdischen Glaubens gemeinsam mit seinem Bruder Siegmund dessen Leitung. Die Geschäftsaktivitäten blieben traditionell, da die Bank ein reines Kommissionsgeschäft, vornehmlich im Ausland, betrieb. Dies tat sie jedoch recht erfolgreich: 1898 war das Geschäftskapital auf 5,7 Millionen Mark gestiegen. Moritz Warburg unterstützte mit namhaften Beträgen das auf eine Stiftung Salomon Heines zurückgehende Israelitische Krankenhaus sowie die Talmud Tora Schule. Seiner Energie und Großzügigkeit war auch der Bau der großen, 1906 fertig gestellten Synagoge am Grindelhof zuzuschreiben. Zusammen mit seiner Frau Charlotte (geb. Oppenheim) hatte er fünf Söhne: Aby Moritz (1866-1929), Max Moritz (1867-1946), Paul Moritz (1868-1932), Felix Moritz (1871-1937) und Fritz Moritz (1879-1964). 
Literaturhinweise MoritzWarburg.pdf
Kategorien Wirtschaft
Wohlfahrt
Funktionen Bankier: -
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Johann Conrad Warnecke  
Abbildung
Geboren 18. März 1817
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 11. April 1893
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Conrad Warnecke trat Ostern 1832 eine Lehre bei Wachsmuth & Krogmann an, die sich auf Import und Platzverkauf von Gewürzen, Südfrüchten, Öl und Terpentin spezialisiert hatten. Nach vier Jahren schied er hier aus und trat ins 1808 gegründete väterliche Geschäft ein. Ein Jahr später ging er nach London, um dort als Volontär in der Indigohandlung John Richmond zu arbeiten. 1839 kehrte er wieder nach Hamburg zurück, um noch im selben Jahr seine Ausbildung in Le Havre zu vervollständigen. 1840 trat er erneut in die väterliche Firma ein. Am 27. Dezember 1844 legte er den Bürgereid ab und wurde am 1. Januar 1845 als Teilhaber in die Firma Conrad Warnecke aufgenommen. Ab Februar 1866 führte er nach dem Tod seines Vaters das Geschäft als alleiniger Inhaber. Am 12. Januar 1861 wurde Warnecke in die Commerzdeputation gewählt. Nach der Umwandlung der Commerzdeputation in die Handelskammer im Jahre 1867 war Warnecke ihr erster Präses. Warnecke hatte 1859 ein Bürgerschaftsmandat erhalten, das 1865 durch das Ergebnis der allgemeinen Wahlen erneuert wurde. Ein Bürgerschaftsmandat für die Jahre 1878 bis 1880 übertrug ihm die Handelskammer; von 1880 bis 1883 war er aufgrund der Notabelnwahl Bürgerschaftsmitglied. 
Lebensbeschreibungen Johann Conrad Warnecke.pdf
Podcasts Warnecke Johann Conrad.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: 1867 -
Bürgerschaftsmitglied: 1859 - 1883
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Curt Weber  
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Geboren 25. März 1893
Geburtsort Greiz/Thüringen 
Gestorben 12. April 1967
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Nach dem Abitur in Greiz studierte Curt Weber Jura, legte im Juli 1914 die erste und im Oktober 1920 die zweite Staatsprüfung ab und wurde im Dezember 1920 zum Dr. jur. promoviert. Anschließend stand Weber im öffentlichen Dienst von Dezember 1920 bis Ende 1922 als Assessor beim Magistrat in Wilhelmshaven, dann drei Monate als Syndikus in Guben, von Mai 1923 bis August 1925 als Stadtrat in Oldenburg und schließlich in Königsberg bis Mai 1930. Anschließend war er dort bis Oktober 1939 Bürgermeister. Nach seinem Wehrdienst bis März 1941 war Weber zunächst Prokurist im Gemeinschaftswerk der Deutschen Arbeitsfront, dann vom 16. November 1942 bis zum 15. März 1946 Geschäftsführer der Wirtschaftsgruppe Brauerei, beides in Hamburg. Mit Vertrag vom 16. März 1946 wurde er mit Wirkung vom gleichen Tage zunächst für drei Jahre zum Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg bestellt. Seit November 1946 war Weber auch Geschäftsführer des von den Kammern, Gewerkschaften und Genossenschaften gebildeten Hamburger Wirtschafts-Ausschusses. Die Vereinigung der Industrie- und Handelskammern in der britischen Zone, später die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des vereinigten Wirtschaftsgebietes, übertrugen Ihm den Vorsitz ihres Kammerrechts-Ausschusses. Im Frühjahr 1948 entsprach die Handelskammer Webers wiederholt geäußertem Wunsch auf vorzeitige Auflösung seines Anstellungsvertrages zum 30. April dieses Jahres. Von Mai 1948 bis Anfang 1959 war Weber im Mineralölwirtschaftsverband als Hauptgeschäftsführer bzw. Vorstandsmitglied tätig. 
Podcasts Weber Curt.mp3
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Hauptgeschäftsführer/in der Handelskammer: 1946 - 1948
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Eduard Friedrich Weber  
Abbildung
Geboren 19. Juni 1830
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 19. September 1907
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie

Nach Beendigung der Lehre war Eduard Weber von 1849 bis 1850 zunächst bei verschiedenen Firmen in England beschäftigt. 1852 ging er in die chilenische Hafenstadt Valparaiso, wo er 1856 die Im- und Exportfirma Weber, Münchmeyer & Co. gründete, die ab 1861 unter Weber & Co. firmierte und sich zu einer der größten Firmen der südamerikanischen Westküste entwickelte. 1862 kehrte er in seine Geburtsstadt Hamburg zurück und errichtete das auf Salpeter spezialisierte Handelshaus Ed. F. Weber. 1877 wurde er Konsul für die Hawaii-Inseln (bis 1902) sowie Vorsteher und Jahresverwalter der Niederländischen Armenkasse. Weber, Besitzer mehrerer schlesischer Güter, nannte eine bedeutende, der Öffentlichkeit zugängliche Gemäldegalerie sein Eigen und war einer der größten deutschen Kunstsammler seiner Zeit. Ihm gehörten insgesamt 370 Bilder, darunter Werke von Peter Paul Rubens, Rembrandt, Andrea Mantegna, Hans Holbein d. Ä., Albrecht Dürer und Lucas Cranach d. Ä. Ein Teil dieser Sammlung ging nach Webers Tod an die Hamburger Kunsthalle. In seinem Testament hatte er die komplette Gemäldegalerie der Stadt Hamburg für 2,5 Millionen Mark angeboten, diese lehnte jedoch ab. 1912 wurde der Rest der Sammlung in Berlin für insgesamt 4,4 Millionen Mark versteigert.

 
Literaturhinweise EduardWeber.pdf
Kategorien Wirtschaft
Kunst
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Kunstsammler/in: -
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Johann Jürgen Weber  
Abbildung
Geboren 1780
Geburtsort Bremerlehe 
Gestorben 24. August 1855
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Johann Jürgen Weber, geb. um 1780 in Bremerlehe, gest. 24.8.1855 in Hamburg. Seit ca. 1800 in Hamburg, hier als Straßenhändler tätig, wegen seiner verkaufsfördernden Sprüche als "Aalweber" zum Hamburger Original geworden. Vermählt in erster Ehe mit Catharina Maria Mull (gest. 1830), zweite Eheschließung 31.5.1835 mit Elisabeth Margaretha Fraerichs, verwitwete Ebel. 
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Anfang

 
Matthias Weckmann  
Abbildung
Geboren 1616
Geburtsort  
Gestorben 1674
Todesort  
Kurzbiographie  
Lokale Referenzen Weckmannweg, Eimsbüttel, seit 1948
 
Kategorien Musik
Funktionen Komponist/in: -
Anfang

 
Christa Wehling  
Abbildung
Geboren 1928
Geburtsort  
Gestorben 1996
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Schauspiel und Tanz
Funktionen Volksbühnenschauspieler/in: -
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Otto Friedrich Wehrhan  
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Geboren 05. März 1795
Geburtsort Neisse in Oberschlesien 
Gestorben 02. August 1860
Todesort Dresden 
Kurzbiographie Otto Friedrich Wehrhan war der Sohn von Christoph Friedrich Wehrhan (1761–1808), einem lutherischen Pfarrer in Liegnitz. Wehrhan studierte Theologie und wurde nach einer Tätigkeit als Hauslehrer 1823 Geistlicher in Niederschlesien. Nach Streitigkeiten im Rahmen der preußischen Unionsbestrebungen, die Wehrhan wegen seines Separatismus sogar eine Kerkerhaft eintrugen, wurde er 1841 als Nachfolger von Lebrecht Friedrich Ehregott Krause (1804–1885) zum Pastor einer ‚altlutherischen‘ Gemeinde in Hamburg gewählt, die sich von der Landeskirche abgesondert hatte. Sein Vorgänger, der nach Milwaukee in Wisconsin auswanderte, hatte eine Schmähschrift gegen das Geistliche Ministerium gerichtet und war deswegen aus Hamburg ausgewiesen worden. Wehrhan folgte diesem Rufe bereitwillig, erkannte jedoch schnell, dass es in Hamburg keine offizielle Union mit der reformierten Kirche gab. Da die Abweichler nicht willens waren, zur lutherischen Landeskirche zurückzukehren, legte Wehrhan sein geistliches Amt nach wenigen Monaten nieder, um nach Dresden überzusiedeln. Kulturgeschichtlich von höchstem Interesse sind Wehrhans Schilderungen des Hamburger Alltags- und Gesellschaftslebens kurz vor dem Brand von 1842. Diese finden sich in den Kapiteln 2 bis 14 (= S. 16–228) seines Werkes „Norddeutsche Reise.“ Wehrhan beschreibt dort in anschaulichem Stil das Hafenleben, den Gebäudebestand einschließlich des Gängeviertels, die öffentlichen und privaten Einrichtungen wie die Stadtbibliothek, das Allgemeine Krankenhaus und das Rauhe Haus, die Lebensweise der Auswanderergruppen und vieles mehr. Lokalkirchengeschichtlich wertvoll ist Wehrhans Darstellung der kirchlichen Zustände, die er in Hamburg vorfand und gelegentlich mit kritischen Kommentaren versah. Die Abbildung zeigt Titelblatt und Frontispiz von Wehrhans Biografie des lutherischen Theologen Johann Arndt (Exemplar der Nordkirchenbibliothek Hamburg, Signatur: Mi 0419).
 
Literaturhinweise Wehrhan.OttoFriedrich.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Religion
Funktionen Pastor/in / Pfarrer/in / Kleriker: 1823 - 1860
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Dr. Herbert Kurt Weichmann  
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Geboren 23. Februar 1896
Geburtsort Landsberg, Oberschlesien 
Gestorben 09. Oktober 1983
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Herbert Weichmann wurde am 23.2.1896 als Sohn jüdischer Eltern geboren. Er begann zunächst auf Drängen des Vaters Medizin zu studieren,  meldete sich dann aber nach einigen Monaten als Freiwilliger zum Krieg. 1919 brach er das Medizinstudium ab und studierte Jura in Breslau, Frankfurt am Main und Heidelberg. Er schloss mit Promotion ab.
In Breslau wurde Weichmann Zeuge des Kapp-Putsches, woraufhin er der SPD beitrat, in dessen Studentengruppe er vorher tätig gewesen war. Um seinen Lebensunterhalt zu sichern, war er als Journalist tätig. Nach Ablegung der Großen Staatsprüfung wurde er 1926 Richter am Amtsgericht Liegnitz und später in Breslau. Für kurze Zeit war er Chefredakteur der „Kattowitzer Zeitung“ und wechselte dann nach Berlin, wo er seine politische Laufbahn als persönlicher Referent des preußischen Ministerpräsidentens Otto Braun begann. 1928 war er am Abschluss des hamburgisch-preußischen Abkommens über die Hafengemeinschaft beteiligt. Hier lernte er Max Brauer kennen.
1932 wurde er nach dem Staatsstreichs Franz von Papens in das Handelsministerium versetzt. 1933 floh Weichmann mit seiner Frau nach Paris. Das Ehepaar wurde nach dem Angriff auf Frankreich interniert. 1940 gelang die Flucht in die USA, wo er eine Fortbildung zum Wirtschaftsprüfer machte.
1948 holte Max Brauer Weichmann zurück nach Deutschland und an den Hamburger Rechnungshof. 1957 wurde er zum Finanzsenator gewählt und 1965 zum Ersten Bürgermeister. Er erwirkte bedeutende Entwicklungen im Finanzsektor, die auch weiter über die Landesgrenzen hinaus wirkten. Auch wichtige wirtschaftliche und städtebauliche Entscheidungen wurden getroffen, wie z. B. die City Nord, das Congress Centrum Hamburg, die Köhbrandbrücke, der Elbtunnel, der Container-Hafen u.a. Zwischen 1961 und 1974 war Weichmann außerdem Mitglied der Bürgerschaft.
Er verstarb am 9.10.1983 in Hamburg. 
Lokale Referenzen
Spuren in Hamburg:
- nach ihm benannt ist in Uhlenhorst seit
  1985 die Herbert-Weichmann-Brücke
  1986 die Herbert-Weichmann-Straße

 
Literaturhinweise Herbert Kurt Weichmann_Literaur.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Justiz
Funktionen Senator/in: -
Bürgermeister/in: 9. Juni 1965 - 9. Juni 1971
Anfang

 
Edith Weiss-Mann  
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Geboren 11. Mai 1885
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 18. Mai 1951
Todesort Westfield/New Jersey (USA) 
Kurzbiographie Edith Weiss-Mann war eine hervorragende Cembalo-Spielerin, Klavierpädagogin und Musikkritikerin.

Die in Hamburg geborene Edith Weiss-Mann war als Pianistin, Cembalistin, Klavierpädagogin und Musikkritikerin eine hoch angesehene Künstlerin im Hamburger Musikleben der zwanziger und dreißiger Jahre. Als eine der ersten Cembalistinnen brachte sie zudem das Cembalo als Konzertinstrument wieder zur Geltung.

Ihre Ausbildung zur Pianistin erhielt sie mit 15 Jahren an der Hochschule für Musik in Berlin und bei Privatlehrern. In Hamburg engagierte sie sich danach für barocke Aufführungspraxis und gründete 1925 die "Vereinigung zur Pflege alter Musik in Hamburg". Fortgeschrittenen Schülern gab sie privat Klavierunterricht (u.a. Ingolf Dahl und Felicitas Kukuck) und veranstaltete regelmäßige Vorspiele, die Sso genannten onntagskreisstunden. Als Musikkritikerin schrieb sie unter anderem für das „Hamburger Fremdenblatt“, die „Deutsche Allgemeine Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Ab 1929 bildete sie als Dozentin für Klavier an der Hamburger Universität Musiklehrerinnen und -lehrer aus.

Wegen ihrer jüdischen Herkunft wurde sie 1933 als Lehrkraft entlassen, öffentlich auftreten durfte sie danach nur noch im Jüdischen Kulturbund. Im März 1939 emigrierte Edith Weiss-Mann in die USA und begann in New York eine zweite Karriere. Trotz schwerer Krankheit nahm sie weiterhin Konzertverpflichtungen in den USA wahr und spielte u. a. sämtliche Cembalo-Konzerte J. S. Bachs auf Schallplatte ein.

Edith Weiss-Mann erlag kurz nach ihrem 66. Geburtstag einem Krebsleiden. Ihre Asche wurde nach Hamburg überführt. Der historische Grabstein steht heute mit einer Erinnerungstafel im "Garten der Frauen" auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Edith Weiss war mit dem Kunstmaler Wilhelm Mann verheiratet. Ihr Sohn Alfred Mann (1917-2006) war Professor für Musiktheorie in den USA.

 
Kategorien Musik
Funktionen Musiker/in: -
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Gernot Weitzl  
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Geboren 26. Oktober 1925
Geburtsort Wiener Neustadt (Niederösterreich) 
Gestorben 30. November 2004
Todesort Brietlingen (Landkreis Lüneburg) 
Kurzbiographie Gernot Weitzl war der Erfinder einer der populärsten norddeutschen Radio-Sendereihen der Nachkriegszeit – den Geschichten über „Neues aus Waldhagen“. Die Schulfunkreihe ging am 11. November 1955 an den Start und entwickelte sich bis 1985 zu einer der bekanntesten Programm-Marken in der Geschichte des Norddeutschen Rundfunk (NDR). Inzwischen gilt die Sendung als Radio-Kult. In über 300 Folgen spielten sich die Bewohner des Modelldorfes in die Herzen und in das Gedächtnis des Publikums. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Gernot Weitzl“. 
Lebensbeschreibungen Gernot Weitzl.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Journalist/in: -
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Georg Wellhausen  
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Geboren 09. Mai 1898
Geburtsort Gießen/Lahn (Hessen) 
Gestorben 23. Juli 1987
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1913 - 1916 Lehre im Architekturbüro Bau rat Hans Meyer 1916 - 1919 Kriegsfreiwilliger, Stipendium an der Baugewerkschule Darmstadt 1916 - 1917 Baugewerkschule Darmstadt 1920 - 1921 Meisterschüler bei Prof. Arthur Wienkop, Darmstadt 1921 Abschluß 1922 - 1925 Tätigkeit im Büro von Prof. Karl Wach in Düsseldorf (Wettbewerbe, Bauleitung an der Kunstakademie in Düsseldorf) 1925 - 1929 Architekt beim Bauamt der Ruhrknappschaft in Bochum 1925 Bürochef im Büro Architekt Kurhaupt, Düsseldorf 1929 - 1939 Chefarchitekt der Deutschen Shell AG, Rhenania Ossag Mineralölwerke AG in Düsseldorf und anschließend in Hamburg (mit Willem Bäumer) (Au- fbau der Tankstellenorganisation in Deutschland, Typisierung der Bauten, Geräte und Werbung) Gebietsarchitekt für den H. J. -Heim-Bau in Hamburg 1939 Einberufung 1940 UK-Stellung durch die Shell für 3 Monate 1941 Freigestellt als selbständiger Architekt für das Amt für die Neugestaltung (AfN) und später das Amt für kriegswichtigen Einsatz (AkE) in Hamburg 1944 1945 Einberufung zum Volksstürm 1945 Oktober Mitglied des BDA 1945 - 1987 selbständiger Architekt in Hamburg 1967 Partnerschaft mit seinem Sohn Michael Wellhausen, "Wellhausen + Partner" 1969 Aufnahme seiner Tochter Gabriele Wellhausen in die Partnerschaft __Quelle: http://www.architekturarchiv-web.de/wellhausen.htm _Nico Klaffert, Hamburgisches Architekturarchiv 
Sonstige GeorgWellhausenWerkauswahl.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen Industrieproduzent/in: -
Architekt/in: -
Stadtplaner/in: -
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Albert Westede  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1533 - 1538
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Caspar Westermann  
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Geboren 17. Mai 1622
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 29. Juni 1688
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Überarbeitung Heinz A. E. Schröter 2010.pdf
Podcasts Sprecher Heinz A. E. Schröter 2010 14.mp3
Kategorien Politik
Funktionen Senator/in: -
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Otto Eduard Westphal  
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Geboren 12. Juli 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 06. Januar 1919
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Otto Westphal war zunächst Prokurist und seit 1880 Mitinhaber der bereits 1796 gegründeten Tee-Importfirma G. W. A. Westphal Sohn & Co. Diese gab 1892 das Ladengeschäft auf und betrieb seitdem nur noch Großhandel. 1908 wurde Westphal zudem Mitinhaber der Firma Westphal, King & Ramsey Ltd., die ebenfalls im Teegeschäft aktiv war. Außerdem war er Aufsichtsratsmitglied bei der Deutschen Bank und bei Blohm & Voss. Westphal spielte im politischen Leben Hamburgs eine bedeutende Rolle: Er gehörte seit 1894 der Finanzdeputation an, war von 1892 bis 1900 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft (Fraktion der Rechten) und wurde 1900 in den Senat gewählt. Als Senator war er u.a. Präses der zweiten Sektion der Baudeputation, wobei ihm der Strom- und Hafenbau unterstand. Der Bau des Elbtunnels, 1911 eröffnet, gehörte zu seinem Zuständigkeitsbereich. Außerdem war er Vorsitzender der Geographischen Gesellschaft in Hamburg. Zur Erinnerung an Otto Westphal wurde 1980 in Steinwerder das Westphalufer nach ihm benannt. 
Lokale Referenzen Westphalufer in Steinwerder 
Literaturhinweise OttoWestphal.pdf
Kategorien Politik
Wirtschaft
Funktionen Kaufmann/-frau: -
Bürgerschaftsmitglied: 1892 - 1900
Senator/in: 1900 -
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Otto Heinrich August Westphal  
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Geboren 24. Juli 1853
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. Januar 1932
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1853 geboren in Hamburg; Handwerkslehre; Architekturstudium am Polytechnikum in Stuttgart; Mitarbeit in Berliner Architekturbüros; 1877 eigenes Architekturbüro in Hamburg; Realisierung mehrerer Kontorhäuser teilweise in Kooperation mit Franz Bach; 1932 Tod in Hamburg 
Lokale Referenzen
Otto H. A. Westphal war überzeugter Freimaurer. Er wurde in Hamburg am 13. September 1884 von der Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" zum Lehrling aufgenommen. 1886 wurde er zum Gesellen befördert und zum Meister erhoben. Von 1890 bis 1895 stand er seiner Loge "St. Georg zur grünenden Fichte" als Meister vom Stuhl vor. Im Laufe der Jahre bekleidete er viele Ämter in unterschiedlichen Freimaurer-Einrichtungen. Ihm wurden viele Ehrenmitgliedschaften angetragen.
 
Spuren in Hamburg:
- in der Großen Johannisstraße 11 ist das von ihm erbaute Henckels-Solingen-Geschäftshaus
- zusammen mit dem Freimaurer-Architekten Franz A. Bach errichtete er 1912 in der Mönckebergstraße 15-19 den Hansehof
 
Lebensbeschreibungen OttoWestphalWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Johann Ernst Friedrich Westphalen  
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Geboren 11. August 1757
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 03. September 1833
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Geboren in Hamburg als Sohn des bekannten Kirchschullehrers, war Johann Ernst Friedrich Westphalen ab 1786 Adjunct am Petri-Kirchenkollegium. Über seine Schulbildung ist nichts bekannt. 1787 wurde er zum Kriegscommissair, 1790 zum Niedergerichtsbürger, 1792 schließlich zum Fortifikationsbürger ernannt. Ab 1793 übte er das Amt des Waisenhausprovisors aus, 1797 wurde er Armenvorsteher, Bancobürger 1802, im folgenden Jahr Admiralitätsbürger und noch ein Jahr später schließlich Sechsziger. In den Rat gewählt wurde er am 6. Februar 1809. Bereits seit 1796 gehörte er der Commerzdeputation an, der er von 1800-1801 als Präses vorstand, um dann anschließend als Alter zu dienen. Zeitgenössische Quellen charakterisieren ihn als unermüdlich Tätigen in allen seinen Ehrenämtern, von hellem Verstand und in Wort und Tat für das Wohl seiner Mitbürger nützlich. In seinem beruflichen Leben wirkte er unermüdlich und aufrichtig als Kaufmann. Zeitgenossen schätzen ihn als lebensfrohen Gesellschafter und glückliches Mitglied seiner Familie.  
Kategorien Wirtschaft
Funktionen Handelskammerpräses: April 1800 - Juli 1801
Senator/in: -
Anfang

 
Hermann Wetken  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1564 - 1593
Anfang

 
Johann Wetken  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1614 - 1616
Anfang

 
Johann Wetken  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1529 - 1533
Anfang

 
Johann Hinrich Wichern  
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Geboren 21. April 1808
Geburtsort Hamburg  
Gestorben 07. April 1881
Todesort Hamburg  
Kurzbiographie

Johann Hinrich Wichern war der älteste Sohn des Notars Johann Hinrich Wichern senior und dessen Frau Caroline Maria Elisabeth geb. Wittstock in Hamburg. Nach dem Besuch des Johanneums und des Akademischen Gymnasiums studierte Wichern mit einem Stipendium 1828–1831 in Göttingen und Berlin Evangelische Theologie. Nach seiner Rückehr nach Hamburg wurde Wichern Oberlehrer an der Sonntagsschule St. Georg. 1833 gründete Wichern in dem Dorf Horn, das damals noch nicht zu der Hansestadt gehörte, das „Rauhe Haus“, welches als Rettungsanstalt für gefährdete Jugendliche aus der Hamburger Unterschicht dienen sollte. 1848–1849 schuf Wichern als die deutschen Landeskirchen übergreifendes Projekt die Innere Mission, in der Evangelisation und karitatives Engagement vereint waren. 1857–1874 stand Wichern, der politisch konservativ dachte und zur Erweckungsbewegung gehörte, in den Diensten des preußischen Staates als für das Armen- und Gefängniswesen zuständiger Ministerialbeamter. Wichern war innerhalb des deutschen Protestantismus ein früher Vertreter der christlich-sozialen Bewegung mit überergionaler Bedeutung.

 
Lokale Referenzen

Wicherns Garten, Hamm, seit 1930

Wichernsweg, Hamm-Mitte, seit 1890. Ergänzt 2001/ 2002 um die ebenso bedeutende Ehefrau Amanda Wichern (1810–1888), Leitende Mitarbeiterin ihres Mannes

 
Lebensbeschreibungen Wichern.JohannHinrich.Biographie.pdf
Literaturhinweise Wichern.JohannHinrich.QuellenLiteratur.pdf
Kategorien Wohlfahrt
Religion
Funktionen
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Conrad Widow  
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Geboren 13. August 1686
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 12. Oktober 1754
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1. Dezember 1742 - 12. Oktober 1754
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Peter Hinrich Widow  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 29. August 1800 - 16. Oktober 1802
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Bruno Wieck  
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Geboren 18. Oktober 1881
Geburtsort Schneidemühl 
Gestorben 26. Oktober 1967
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 1881 geboren in Schneidemühl; In der Kaiserzeit einer der führenden Architekten von Bergedorf; Entwarf anspruchsvolle Einfamilienhäuser im Bergedorfer Villengebiet; Baute Kontorhaus Lilienhof; 1967 Tod in Hamburg 
Lebensbeschreibungen BrunoWieckWerkeliste.pdf
Kategorien Architektur
Funktionen
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Friedrich Ernst Martin Wield  
Abbildung
Geboren 15. März 1880
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 10. Juni 1940
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ab 1901 zeichnete Friedrich Ernst Martin Wield erste Aktstudien, die noch durch den Stil Rodins geprägt waren, und fertigte später Radierungen sowie Holzschnitte an, die teils in jugendstilnaher Gestaltung ausgeführt waren. Erste Anerkennung als Künstler erfuhr er mittels seiner Porträtbüsten bekannter Hamburger Persönlichkeiten. An diesen lässt sich ein stilistischer Wandel ablesen; waren sie zunächst klassisch, wurden sie zunehmend flächig formalisiert und abstrakt. Sein Ziel innerhalb dieses Wandels blieb, Plastiken nach antikem Vorbild anzufertigen. Dieses setzte er in tänzerisch bewegten Plastik des menschlichen Körpers um, die sich durch eine formale Sicherheit und symmetrische Einfachheit auszeichnen. Nach 1918 reduzierte er die Formverläufe und grenzte sich formal von der impressionistischen Plastik ab. Außerdem entwarf er als Denkmal für Heinrich Hertz die Ärtherwelle, in der die schwungvollen Bewegungen zweier Figuren eine Allegorie zu Forschergeist und Materie darstellen. 1933 wurde die Fertigstellung des Denkmals von der NS-Kulturbehörde verhindert. In der darauffolgenden Zeit fokussierte sich Friedrich Wield auf Gipsreliefs mit religiösen Motiven („Kreuzigung“) und Tierdarstellungen. 
Lokale Referenzen Folgende Kunstwerke von Friedrich Ernst Martin Wield befinden sich im öffentlichen Raum Hamburgs: „Krugträgerin“ (1919) im Hamburger Stadtpark, „Ehrenmal“ (1922) in Hamburg-Bergedorf, „Kauernde“ (1928) in der Schule Uferstraße 10, „Mutter mit zwei Kindern“ (1929) in der Finkenau Institut für Geburtshilfe, „Aby Warburg“ (1930) am Planetarium im Stadtpark, „Gertenbiegerin“ (1931) in der Schule Alsterthal, „Ätherwelle“ (1933/Aufstellung 1994) im Eichenpark. Zudem befinden sich Arbeiten des Künstlers in den Sammlungen der Hamburger Kunsthalle, des Museums für Kunst und Gewerbe, der Hamburger Sparkasse und des Winterhur Museums.  
Lebensbeschreibungen Friedrich Ernst Martin Wield.pdf
Literaturhinweise Friedrich Ernst Martin Wield .pdf
Kategorien Kunst
Funktionen Bildhauer/in: -
Grafiker/in: -
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Hinrich Diedrich Wiese  
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Geboren 02. September 1676
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. Februar 1728
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Eine Kurzbiographie liegt für diese Persönlichkeit aktuell noch nicht vor. Es wird auf den ausführlichen Nachruf verwiesen.  
Nachrufe (Nekrologe) Text Latein Quelle Staatsarchiv HH.pdf
Übersetzung aus dem Lateinischen.pdf
Medaillen
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 6. August 1720 - 1. Februar 1728
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Ulricus Wiese  
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Geboren 26. Juni 1668
Geburtsort Hamburg 
Gestorben 01. August 1720
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie Ulricus Wiese, geboren 26.6.1668 in Hamburg, gestorben 1.8.1720 ebd., Sohn des Hamburger Kalkhofschreibers Ulrich Wiese. Nach Theologiestudium in Kiel und Jena 1689 Promotion zum Magister in Jena. 1694 Kandidat des Hamburger Geistlichen Ministeriums. 1697 Berufung zum Prediger an der Kirche zum Heiligen Geist in Hamburg, seit 1700 zugleich auch Prediger am Spinnhaus. 1697 Vermählung mit Elisabeth Elmhoff, verw. Koepke. 
Kategorien Religion
Funktionen
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Johannes Wighe  
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Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1420 - 1438
Anfang

 
Wernerus de Wighersen  
Abbildung
Geboren -
Geburtsort  
Gestorben -
Todesort  
Kurzbiographie  
Kategorien Politik
Funktionen Bürgermeister/in: 1367 - 1378
Anfang

 
Clemens Wilmenrod  
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Geboren 24. Juli 1906
Geburtsort Willmenrod / Westerwald 
Gestorben 12. April 1967
Todesort München 
Kurzbiographie Clemens Wilmenrod war Deutschlands erster Fernsehkoch. Seine Kochsendung, „Bitte, in zehn Minuten zu Tisch“ wurde einer der großen Erfolge im bundesdeutschen Fernsehen. Der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) bzw. später der Norddeutsche Rundfunk (NDR) strahlte die Sendung von 1953 bis 1964 aus. Ausführlichere Informationen enthält das beigefügte pdf-Dokument „Clemens Wilmenrod“. 
Lebensbeschreibungen Clemens Wilmenrod.pdf
Kategorien Medien
Funktionen Bühnenschauspieler/in: -
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Carl Ludwig Wimmel  
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Geboren 23. Januar 1786
Geburtsort Berlin 
Gestorben 16. Februar 1845
Todesort Hamburg 
Kurzbiographie 23.1.1786 in Berlin geboren. 1809-1810 wahrscheinlich Studium. bei Friedrich Weinbrenner in Karlsruhe. 1810-1814 Italienaufenthalt. 1815 Denkmal der vertriebenen Hamburger. 1816 Ernennung zum 2. Stadtbaumeisteradjunkten. 1817 Dammtor. 1818 Steintor. 1819 Millerntor. 1819-1820 St. Pauli-Kirche. 1821-1823 Allgemeines Krankenhaus. in St. Georg. 1823-1827 Bebauung am Zeughausmarkt. 1826-1827 Stadttheater. 1827 Lombardsbrücke. 1827-1830 Bebauung an der Esplanade. 1828-1830 Untersuchungsgefängnis. 1833-1835 Heilig-Geist-Hospital. 1834-1837 St.Johannis-Kloster. 1835 Alsterpavillon. 1837-1840 Johanneum. 1837-1841 Börse. 1838 Reise in die Schweiz und nach Paris. 1838-1839 Maria-Magdalenen-Kloster. 1840-1841 Schlachthof. 1841 Ernennung zum Baudirektor. 1841 Reise durch England und Irland. 1841-1842 Entwurf für ein Strafgefängnis. 16.2.1845 in Hamburg gestorben. ________________________________________________________ Quelle: Eckart Hannmann: Carl Ludwig Wimmel (1786 - 1845). Hamburgs erster Baumeister. in: "Wie das Kunstwerk Hamburg entstand". Von Wimmel bis Schumacher. Hamburger Stadtbaumeister von 1841-1933. Hrsg.: Dieter Schädel. Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs. München / Hamburg: Dölling und Galitz, 2006.  
Lokale Referenzen
Carl Ludwig Wimmel war überzeugter Freimaurer. Er wurde 1810 in Hamburg von der Johannis-Loge "Zum rothen Adler" zum Lehrling aufgenommen. Dieser Loge stand er von 1836 bis 1840 als ihr leitender Logenmeister vor.
 
Spuren in Hamburg:
- in Winterhude ist seit 1907 der nach ihm benannte Wimmelsweg
- in Hamburg gibt es noch viele erhaltene Bauten von Wimmel - siehe: Kurzbiographie

 
Kategorien Architektur
Funktionen Architekt/in: -
Anfang

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